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Thema: Wer entwickelt Mittelformat mit Abzügen?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Ich nutze einen EPSON Perfection 3200 Photo, der auch Mittelformat bis 6x9 problemlos verarbeitet. Im Grund kann er sogar 4x5er Großformat umgehen, doch so große Negative habe ich nicht.

    Treiber gibt es offiziell nur bis XP. Mit ein paar Hacks kriegt man ihn aber auch unter Windows 7 zum Laufen.

    Bin ziemlich zufrieden damit. Hier und da spinnt aber die Software. (Ich nutze die Epson App und Silverfast SE.)

    Dias werden ziemlich gut eingescannt, S/W-Negative auch. Bei Farbnegativen kommt es darauf an, ob das Filmprofil bekannt ist, denn wenn nicht muss man kräftig nacharbeiten. Geht aber auch.

    Ich entwickle meine S/W-Rollfilme also selbst und scanne sie ein. Farbfilme schicke ich entweder (bei nicht so wichtigen Bildern, Testfilmen usw.) über dm ins Labor, akzeptiere die 2 Wochen Wartezeit und die Zwangsprints (die aber nicht so teuer sind), oder (bei wichtigen Filmen) schicke ich die Rolle in ein Fachlabor, habe die Negative schneller, muss aber deutlich mehr bezahlen.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
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  2. 2 Benutzer sagen "Danke", LucisPictor :


  3. #2
    Ist oft mit dabei Avatar von Gienauer
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    Nichts ist einfacher als im MF selbst zu entwickeln (zumindest SW), weil man dabei den Entwickler und den Entwicklungsprozeß auf die Filmemulsion abstimmen kann (z.B. das Vorwässern nicht vergessen, die Entwicklungszeit und -temperatur anpassen etc.). Ein MF-Film ist dabei handlicher als KB. Außerdem ist das Staubproblem geringer.

    Ich habe einen Flachbildscanner EPSON V700, den ich auch für alle Text-Kopien benutze (DIN a 4). Dieser hat Plastikschablonen zum Einklemmen der Filme in KB und MF, leider nicht für GF-Negative, aber die kann man sich aus schwarzer, rel. dünner Pappe selbst anfertigen. Ausgefleckt wird dann am PC in PS. Natürlich ist ein Negativfilmscanner besser (z.B. von Hasselblad), doch viel, viel teurer.

    Den nassen, weil gewässerten Film streife ich z.B. nie mit einer Gummilippen-Zange ab, weil die u.U. häßliche Streifen auf dem Film hinterlässt, sondern ich nehme den Film zwischen Zeige- und Mittelfinger (saubere Hände!) und ziehe ihn durch, bevor ich ihn dann eine Nacht zum Trocknen im Badezimmer staubarm aufhänge. Das ist wesentlich sicherer.

    Viel Spaß, denn das macht diese Arbeit!
    Gienauer.

    P.S.
    Professionellen Entwicklungslaboren traue ich überhaupt nicht, denn ich habe folgendes erlebt. Meine Farbfilme aus der Linhof 617 Panoramakammera (es sind nur 4 Aufnahmen auf einem ganzen Rollfilm) habe ich immer zu Calumet gegeben, als die noch ein Labor hatten. Dann hat der Laborant gewechselt und ich bekam meine Filme mit 2 Löchern im ersten Bild und zwei Löchern im letzten Bild zurück. Sie waren von den Zangen, mit denen die Filme in die große Tonne mit Entwickler etc. gehängt werden, wo dann die 08/15-Entwicklung stattfindet. Dieses wiederholte sich mehrmals trotz Beschwerde. Eine Diskussion mit dem Laboranten unter Beisein des Laborleiters führte dann dazu, daß wir uns gegeseitig anschrien, weil der Laborant behauptete, es ginge nicht anders, so daß ich ihm Unfähigkeit vorwerfen mußte. Seitdem habe ich größte Vorbehalte gegen Entwicklungslabore. "Selbst ist der Mann" ist viel, viel sicherer!

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", Gienauer :


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