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Thema: Flektogon 2.4/35 Blende geht nicht - Reparatur evtl. einfach möglich oder zurückgeben

Baum-Darstellung

  1. #12
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Rob70 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich glaube, nun habe ich die Mechanik des Flektogons ein bisschen besser verstanden (hoffe ich): Stimmt das so: Die Blende "springt" immer mittels Feder zu, wenn nicht der Hebel betätigt wird, den man auch auf meinem Foto sieht. Dieser Hebel wird letzten Endes von dem Stift mittels Wippe betätigt (dies funktioniert übrigens noch, war vermutlich nicht eingehängt). Ich kann die Blende nun weitgehend regeln. Bis ca. f/5.6 schätze ich. Der Rest bleibt funktionslos. Ich vermute nun Folgendes:

    Die Funktion steht und fällt also mit dem reibungslosen Ineinandergleiten der Lamellen beim Zuspringen. Dieses funktioniert aufgrund der mangelnden Federkraft dann nicht, wenn die Lamellen nicht ganz sauber sind. Stimmt das so weit?

    Dann ist mein Problem noch Folgendes (zumindest, nachdem ich jetzt herausgefunden habe, dass die Blende nicht einfach über einen Hebel geschlossen UND geöffnet wird): Es liegt an den Lamellen, die nicht sauber genug sind.

    Damit komme ich zu einer anderen Beratung:

    Macht es Sinn nach der Entnahme der hinteren Linsegruppe "einfach" mit einem in Alkohol getränkten Wattestäbchen über die Lamellen zu fahren? Dabei könnte ich die Blende mehrfach auf- und zuzumachen. Oder ist die Entnahme der Blende und das Tränken der Lamellen notwendig (so viel Alkohol habe ich auch gar nicht - nur ein paar Tropfen)?

    Der Alkohol, den ich habe, ist aus der Apotheke und theoretisch hochrein (extra abgefüllt). Ich habe aber beim Reinigen eines Sensors festgestellt, dass er einen hauchdünnen Film hinterlässt. Was auf dem Sensor nicht so toll war, könnte aber bei den Lamellen gut genug sein. Was meint ihr?

    Danke und VG, Rolf
    Ich würde da erstmal folgendermaßen vorgehen.

    Wenn Dir die Mechanik klar geworden ist, schließ die Blende erstmal komplett und schau Dir von beiden Seiten her an, ob sich überhaupt irgendein "Ölfilm" zeigt. Das muss nie "vollflächig" sichtbar sein, sondern kann ebensogut nur aus winzigen, dunkler erscheinenenden Arealen auf den Blendenlamelle sichtbar werden.

    Sollte die Blende komplett "trocken" sein, so macht es IMHO keinen Sinn, das Flekotogon komplett zu zerlegen. Gerade wenn man noch nicht oft an Blendenlamellen gearbeitet hat, kann das sehr schnell zum Geduldsspiel werden.
    Warum also öffnen, wenn kein realer Bedarf besteht und es eher noch eine Vermutung ist?

    Bei absolut trockenen Lamellen würde ich eher an eine "Ermüdungserscheinung" der Schließfeder denken.

    Oft sind bei den alten Ost-Objektiven diese unsachgemäß gelagert gewesen, dann ist nämlich die Feder ständig gespannt gewesen. Zusammen mit Materialermüdung verliert so eine Feder dann schonmal an Zugkraft.

    Versuche stattdessen mal irgendeine andere Feder ähnlicher Beschaffenheit (aber kürzer) einzuhängen... also die Feder zu wechseln. Dies könnte den erhofften Erfolg bringen.

    Gegebenenfalls läßt sich diese nachlassende Federkraft auch über eine minimale "Kürzung" der verbauten Feder wieder herstellen... dann werden die nachlassenden Zugkräfte durch die Kürzung ein wenig "kompensiert".

    Aber das auch bitte nur, wenn die Lamellen sauber und trocken sind.

    LG
    Henry

    Ansonsten würd ich auch eher zu einer prof. Reparatur raten.
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


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