
Zitat von
Rob70
Hallo,
ich glaube, nun habe ich die Mechanik des Flektogons ein bisschen besser verstanden (hoffe ich): Stimmt das so: Die Blende "springt" immer mittels Feder zu, wenn nicht der Hebel betätigt wird, den man auch auf meinem Foto sieht. Dieser Hebel wird letzten Endes von dem Stift mittels Wippe betätigt (dies funktioniert übrigens noch, war vermutlich nicht eingehängt). Ich kann die Blende nun weitgehend regeln. Bis ca. f/5.6 schätze ich. Der Rest bleibt funktionslos. Ich vermute nun Folgendes:
Die Funktion steht und fällt also mit dem reibungslosen Ineinandergleiten der Lamellen beim Zuspringen. Dieses funktioniert aufgrund der mangelnden Federkraft dann nicht, wenn die Lamellen nicht ganz sauber sind. Stimmt das so weit?
Dann ist mein Problem noch Folgendes (zumindest, nachdem ich jetzt herausgefunden habe, dass die Blende nicht einfach über einen Hebel geschlossen UND geöffnet wird): Es liegt an den Lamellen, die nicht sauber genug sind.
Damit komme ich zu einer anderen Beratung:
Macht es Sinn nach der Entnahme der hinteren Linsegruppe "einfach" mit einem in Alkohol getränkten Wattestäbchen über die Lamellen zu fahren? Dabei könnte ich die Blende mehrfach auf- und zuzumachen. Oder ist die Entnahme der Blende und das Tränken der Lamellen notwendig (so viel Alkohol habe ich auch gar nicht - nur ein paar Tropfen)?
Der Alkohol, den ich habe, ist aus der Apotheke und theoretisch hochrein (extra abgefüllt). Ich habe aber beim Reinigen eines Sensors festgestellt, dass er einen hauchdünnen Film hinterlässt. Was auf dem Sensor nicht so toll war, könnte aber bei den Lamellen gut genug sein. Was meint ihr?
Danke und VG, Rolf