Das Carl Zeiss Jena Prakticar 1.4/50
Wegen seiner extremen Schärfe ab f/2.8. Die Offenblende nutze ich nur bei wenig Licht oder ich möchte den Weichzeichner-Effekt bewusst einsetzen. Aber man darf bei Offenblende mit Sicherheit kein gutes Bild erwarten bei dem Objektiv. Vor allem extrem Gegenlicht anfällig. Aber an die Schärfe kommt kein anderes Objektiv in meinem Sortiment heran. Möchte ich ein scharfes knackiges Bild ohne Schärfentiefe-Spiel, dass alle Details bis in die Ränder abbildet, dann nehme ich genau dieses - ab 2.8 aufwärts und das am Balgen - geht ab!
Carl Zeiss Jena Tessar DDR 2.8/50
Die letzte Bauform mit M42-Anschluss. Ganz großes Geschmacksobjektiv. Wenn man einen Licht-durchdrungenen Hintergrund mit vielen Details und Farben hat, lässt man diesen verschwimmen und stellt den Vordergrund scharf. Das resultierende Bokeh ist ein einziger Kunst-Effekt. Ich verstehe gar nicht, wieso das Trioplan so gehypt wird. Für ein paar Euro hat man einen wesentlich - für meinen Geschmack - schöneren Effekt, der nicht aufdringlich wird.
SMC Takumar 1:1.4/50
Offenblende eine wahre Pracht!
Wunderschön verlaufendes Bokeh, das nicht unruhig wird, meine erste Wahl für dunkle Umgebungen und Nahfotografie.
Zenit Helios 44M-6
Bei Offenblende scharf, keine Überstrahlungen Bildergebnis fast immer stimmig, egal wann und wie man es einsetzt. Einfach ein grandioses allrounder-Objektiv. Und gerade mal für ein paar wenige Euro.


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