nene, das flek hat nen PB-Anschluss (Carl Zeiss Jena Prakticar). Ich wollte nur nicht lediglich wegen dem Anschluss nen neuen Thread aufmachenDer Adapter ist so, dass ich über unendlich hinausfokusieren kann.
nene, das flek hat nen PB-Anschluss (Carl Zeiss Jena Prakticar). Ich wollte nur nicht lediglich wegen dem Anschluss nen neuen Thread aufmachenDer Adapter ist so, dass ich über unendlich hinausfokusieren kann.
Ah, ok, ich dachte, es wäre M42.
Ok, dann ist der Adapter Schrott. Wahrscheinlich ca. 1mm zu dünn, weil der chinesische Hersteller das Auflagemaß von PB mit M42 verwechselt hat. Hab auch so ein Ding hier ("K&F concept" *feix*)... Ich musste bei dem unter die 4 Schrauben, die die Bajonettaufnahme halten, jeweils 1,2mm dicke Plastikunterlegscheiben reinbasteln (und mit Samt lichtdicht machen), damit das Auflagemaß für mein CZJ 2.4/28 stimmt - sonst sahen die Bilder genau wie bei Dir hier aus.
Insbesondere beim CZJ Flektogon 2.8/20 (auch bei den meisten anderen nicht rein auszugsfokussierten Objektiven) kommt es auf ein extrem genaues Auflagemaß an, sonst hast Du solche Effekte wie Du sie beschrieben hast.
uff, das klingt ja mies. Aber ich habe das Problem bei keinem anderen PB-Objektiv und so ganz verstehe ich das auch nicht.
Dass man über oo (unendlich) hinausfokusieren kann ist doch im grunde kein Problem, da gehen mir halt ein paar mm auf die Nähe verloren.
Also ich denk mir das einfach so: die Bildebene wird erst scharf, wenn der Fokus (hier dann somit der Abstand zwischen hinterer Linse und Sensor) stimmt. Ob da nun der Adapter ein anderes Auflagemaß hat ist doch eigentlich egal, solang ich eben auf oo fokusieren kann, wenn ich oo haben will.
Oder irre ich hier und spielen da noch andere Faktoren mit und wie erklären diese sich, bzw. wie kommen dann diese Auswirkungen zu Stande?
Ich dachte eben, dass das Fleki rein auszugsfokusiert ist. der ganze Glasklotz ist doch ein bauteil und keine Linsen die den Abstand je nach Fokus zueinander verschieben wie floating elements.
Also, dass ein Adapter nicht rundum das gleiche Auflagemaß hätte würde ich eher verstehen als Ursache für so ein Problem (ähnlich dem Tilt-Prinzip). Aber müsste selbst nicht dann irgendwann die Ecke scharf zu stellen sein? Solche Unregelmäßigkeiten treten doch nicht allein vom Adapter auf oder unterliege ich hier einem großen Irrtum?
Es ist aber auch interessant, dass ich dieses Problem so gut wie gar nicht habe, wenn ich bspweise auf 30-40 cm Entfernung scharf stelle (bei blende 5,6 -8) auf 30-40 cm ist dann sogar fast das ganze Bild scharf (da ist von Bildfeldwölbung nicht mehr viel zu sehen). Ich schau heut abend nochmal, dass ich Bildmaterial liefern kann.
Andererseits hat mir Frau Schönfelder geschrieben.
Sie meinte, dass das beim Transport passiert sein kann, da der Hinterring wohl nur mit einem Ring geklemmt ist. Auch interessant zu wissen!
Sie meinte auch, dass es natürlich wie überall auch die gewissen Montagsobjektive gibt.
Und ich kann es natürlich auch wieder einsenden, damit sie nochmals drüber schauen. das nenn ich guter Service![]()
Oh jeh.. ich versuche mal die Verwirrung etwas aufzudrößeln.
Das halte ich für ausgeschlossen. Les dir dazu meinen Beitrag zur Zentrierung des 20mm Flektogons durch: http://www.digicamclub.de/showthread...221#post215221
Im 20mm Flektogon existiert kein Bauteil, das korrekt angezogen sich bei einem Transport lösen könne, schon gar kein zentrierungsrelevantes!
Hier liegst du goldrichtig. Allein ein unterschiedliches Auflagemaß ist für die Abbildungsqualität irrelevant, sofern man unendlich erreicht.
Viel schlimmer sind aber Kippfehler und laterale Verschiebungen.
Besonders wenn die überbrückung des Auflagemaßes zum Body über wenige (1-2) Millimeter hinaus geht, steigt die Gefahr solcher Fehler enorm.
Bei der A7 und dem PB-Bajonette sind es mehrere cm! Wenn man hier eine minderwertige chinesische Manufaktur erwischt hat, sind Ergebnisse wie du sie gezeigt hast, nahezu vorprogrammiert.
Nicht jeder China-Adapter ist Schrott aber wenn man nicht das Geld für einen Markenadapter ausgeben will, wird man nicht ohnehin kommen mehrere unterschiedliche China Adapter zu ordern und diese untereinander zu vergleichen.
Zu den Auswirkungen:
Bei einem Kippfehler kann es passieren, dass Linsen die den Äußeren Rand ausleuchten, beim Anschlag noch vor Unendlich liegen und du so an einer ecke den Fokus nie scharf stellen kannst.
Das andere wäre ein lateraler Zentierungsfehler: hier liegt das Abbildente System zur optischen Achse dezentriert. Das bedeutet das dein auf dem Foto sichtbares Zentrum nicht durch das Zentrum des Objektives abgebildet wird, sondern durch einen am Zentrenrand liegenden Bereich des Objektives. Das aber hat zur Folge, dass einer der Randbereiche im Foto außerhalb der vom Optikdesigner festgelegten Grenzbereich des Linsensystems abgebildet wird.
Hier können Effekte wie sehr früh eintretende Beugungsinteferenzen entstehen --> bei Abblenden verschlechtert sich die Bildschärfe apprupt, statt sich zu bessern.
Abschließend sei noch gesagt, dass es dich nicht wundern sollte diesen Effekt erst bei einem 20mm Objektiv zu entdecken.
Selbst zu einer 28mm Brennweite sind die Auswirkungen von Kipp und Verschiebungsfehlern schon gewaltig! Von 50mm oder mehr ganz zu schweigen.
Objektive mit sehr geringen Gesamtbrennweiten sind die Königsklasse, nicht nur für Optik-Designer sondern auch für mechanische Toleranzen, Linsenherstellung und Messtechnik.
Ah, danke! ja so in etwa wie die Bilder von dem dejustierten Objektiv sehen meine Bilder ja auch aus.
Ich hab hier mal diese Anomalie mit der Entfernung verdeutlicht. Abstand sind 40-50 cm:
und Crop der rechten Seite knapp über der Ecke:
Das ist für mich sogar noch vertretbar. erst auf die Entfernung entsteht diese unglaubliche Verzerrung :/
mein Adapter hat rundum die gleiche Höhe und, dass er eine Neigung aufweist kann ich auch nicht bestätigen.
Markenadapter finde ich dafür leider keine :( von Novoflex gibt es dazu nichts.
Das mit dem lateralen Zentrierungsfehler beschreibt mein Problem ja eigentlich am ehesten.
Aber ich glaube fast wirklich, dass die Zentrierung vergessen wurde... Ich habe nämlich mein dezentriertes Pentacon 28 mm ebenfalls hingeschickt und es ist immer noch dezentriert...
Ich habe nun auch den Adapter als Problem schätze ich ausgeschlossen.
Wie? ich habe noch einen EOS-PB-Adapter und einen E-EOS adapter.
Hab den PB-Adapter so manipuliert, dass er das Objektiv nicht mehr einrasten lässt.
Das heisst das Auflagemaß ist rundum gleich, wenn ich also das Objektiv drehe, müsste die unscharfe Stelle immer an der gleichen Stelle sein, wenn es am Adapter liegt.
Nun der Effekt: die unscharfe Stelle wandert mit der Drehung mit. bei beiden Objektiven.
Ich denke also entweder ich habe zwei Montagsobjektive, die sich nicht zentrieren lassen oder es wurde wirklich vergessen.
Das ist sehr interessant! Verstehe ich Deine These richtig? => Beim 2,8/20er Flekki wird beim Fokussieren das optische
System nicht als Ganzes verschoben, sondern die Linsen intern auch untereinander? (floating elements?)
Hierbei ist ein exaktes Auflagemaß wichtig, sonst stimmt "gar nichts mehr"?
Schönen Abend vom Waldschrat!
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Nee, das 20er Flektogon hat keine Floating elements (mein CZJ 2.4/28er hat eins); es ist aber ein recht extremes Retrofokusdesign, bei dem dann bei falschem Auflagemaß Effekte wie zusätzliche Bildfeldwölbung usw. stark/stärker hervortreten. Bei den typischerweise adaptierten 50ern, 135ern usw. ist das halt unerheblich und fällt deswegen nicht auf.
Gibt übrigens einen lesenswerten Artikel zu Objektivadaptern bei Lensrentals.