Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 20 von 28

Thema: Überbelichtung beim knipsen mit Altglas im AV-Modus

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von Waldschrat
    Registriert seit
    06.07.2014
    Ort
    Berlin
    Alter
    56
    Beiträge
    2.858
    Bilder
    27
    Danke abgeben
    12.758
    Erhielt 6.426 Danke für 1.697 Beiträge

    Standard

    Wie ist Dein Erkenntnisprozess vorangekommen?

  2. #2
    Ist oft mit dabei Avatar von Altglas
    Registriert seit
    22.07.2012
    Ort
    Duisburg
    Beiträge
    426
    Danke abgeben
    545
    Erhielt 434 Danke für 180 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Waldschrat Beitrag anzeigen
    Wie ist Dein Erkenntnisprozess vorangekommen?
    Ja also folgendes zur "Erkenntnis"

    Als Erstes war mir nicht bewusst, daß der AV-Modus doch nicht bei allen Systemen so heißt.
    Ich habe die besagte Canon 650D und eine Pentax Q10, da heißt die Zeitautomatik halt AV.
    Ich dachte, daß sei überall so, Sony nennt das dann wohl anders (wusste ich nicht Miradea ;-)

    Gemeint ist die Einstellung, wo die Kamera das einfallende Licht mißt und danach dann die Verschlusszeit selber einstellt.
    Drehe ich am Altglas-Objektiv die Blende zu, kommt weniger Licht in der Kamera an und sie erhöht selber die Belichtungszeit. (ISO sei hier außer acht gelassen <- steht fest auf 100)

    Nun habe ich das herbstliche Sonnenwetter der letzten Tage zum weiteren testen genutzt und einfach mal die Belichtungskorrektur in der Kamera um eine komplette Blendenstufe runtergestellt.
    Bei Canon heißt das EV.

    Dann mit dem MIR-1V 2.8/37mm losgezogen und es hat geklappt !!!!
    Die ca 250 Bilder sind zwar ALLE UNSCHARF .... aber KORREKT BELICHTET

    http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=18454&highlight=MIR+37mm
    <- hier steht genau das drin, was ich auch festgestellt habe

    Also ist meine derzeitige Erkanntnis die, daß ich bei viel Licht DIE KAMERA um mindestens eine Blendenstufe runterregeln muß.
    Da ich mit der ISO bei Minimum 100 gefangen bin und die Belichtungszeit auch nur minimal 1/4000' sek schafft, muß halt die Belichtungskorrektur in Form der EV-Funktion eingreifen.

    Rein logisch will mir das nicht so recht einleuchten.
    Kamera/Sensorhersteller, Objektivbauer damals wie heute, Filmhersteller usw haben jahrzehntelang um jedes einzelne Photon gekämpft, damit es auf dem Film/Sensor ankommt.
    Und dann schraubt man ein 40 Jahre altes Gurkenglas vor die (High Tech) Kamera und muß diese runterschrauben, weil ZU VIEL Licht reinkommt ?????

    Ich kapiers nicht......

    Aber es scheint ein interessantes Thema zu sein, wie man an den vielen Beiträgen sieht.

    Danke an euch alle, ich arbeite an euren Tips

    Altglas
    Canon EOS 650D mit M42 Adapter (Cropfaktor 1,6) / Pentax Q 10 mit C- und D-Mount Adapter (Cropfaktor 5,5)
    Dazu jede Menge Wurstgläser und Flaschenböden mit Schraubgewinde


    Altglas-Phase zwischen 9 & 10..... (die Altglas-Phasen nach LucisPictor)

  3. Folgender Benutzer sagt "Danke", Altglas :


  4. #3
    DCC Admin Avatar von klein_Adlerauge
    Registriert seit
    21.01.2014
    Ort
    Siegen
    Beiträge
    1.249
    Bilder
    27
    Danke abgeben
    2.147
    Erhielt 2.339 Danke für 531 Beiträge

    Standard

    Zitat Zitat von Altglas Beitrag anzeigen
    Rein logisch will mir das nicht so recht einleuchten.
    Kamera/Sensorhersteller, Objektivbauer damals wie heute, Filmhersteller usw haben jahrzehntelang um jedes einzelne Photon gekämpft, damit es auf dem Film/Sensor ankommt.
    Und dann schraubt man ein 40 Jahre altes Gurkenglas vor die (High Tech) Kamera und muß diese runterschrauben, weil ZU VIEL Licht reinkommt ?????
    Neben der nominellen Lichtstärke ist auch immer die Frage nach der Lichtdurchlässigkeit eines Systems zu stellen. Je mehr Linsen es gibt, desto mehr Flächen im optischen System, an denen Reflexionen entstehen können. Also Photonen, die vom rechten Weg abkommen, quasi "auf die schiefe Bahn" geraten. Diese müssen von der Summe der einfallenden Photonen abgezogen werden, die dann noch am Sensor ankommen. Ein Canon EF 2.8/100mm L Makro hat z.B. 15(!) Linsen. Ein Meyer Trioplan 2.8/100mm ganze drei. Eigentlich sind zwar beide gleich lichtstark, das moderne Canon wird aber deutlich "dunkler" sein. Sicher nicht nur wegen der größeren Anzahl an Grenzflächen, zum großen Teil spielt hier die bessere Vergütung ein.

    Was immer noch nicht den Effekt im AV Modus erklärt. Er sollte dies eigentlich ausgleichen können. Zumindest funktioniert es bei meiner 5DII recht gut. Solange ich relativ "modern" vergütete Linsen nutze. Je älter die Objektive werden, die ich nehme, desto stärker muss ich auch nachkorrigieren. Vor allem bei schlecht bis gar nicht vergüteten Optiken tritt der Effekt auf. Was kann es sein? Ich tippe auch Reflexionen, vagabundierendes Licht in der optischen Kette HINTER dem Belichtungsmesser im Moment der Aufnahme. Also zwischen Chip und Rücklinse. Diese sind bei vergüteten Rücklinsen vermutlich ganz gut unter Kontrolle, bei nicht vergüteten Linsen alter Objektive oder auch so mancher Projektionsoptiken jedoch nicht.

    Was meinen die anwesenden Technikexperten zu dieser Theorie?

    LG,
    Heino

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Ähnliche Themen

  1. Systemverteilung beim Fotografieren mit Altglas
    Von GoldMark im Forum "Café Manuell" - Hier wird geplaudert..
    Antworten: 75
    Letzter Beitrag: 21.12.2014, 09:28
  2. Frustrierende Momente - was so alles beim Knipsen schief gehen kann...
    Von CsF im Forum "Café Manuell" - Hier wird geplaudert..
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 15.12.2013, 23:36
  3. Überbelichtung mit EOS300D und 380EX
    Von Olaf im Forum Kameras
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 04.09.2005, 21:32

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •