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Thema: 3D-Drucker als Hilfsmittel

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Heute nach der Arbeit hatte ich nur wenig Zeit, die Kinder fordern den Papa (Potenzrechnen, Logik, Kurvendiskussion ...)

    Ich habe die Stützstrukturen, Raft und Skirt entfernt. Dafür eignet sich sehr gut ein flacher Stechbeitel.

    2015-09-28 20.38.37.jpg

    Danach habe ich kleinere Unebenheiten mit Stahlwolle entfernt. Das ist besonders in der Fokusierschnecke wichtig.

    Danach wurden die Tuben probehalber zusammengesteckt. Alles passt und ist leichtgängig. Das Spiel beträgt ca 0,2 mm.

    Hier sieht man das fertige Bearbeitungsergebnis. Im Vordergrund seht Ihr die Madenschrauben 3xM3 mit flachem Ende. Diese dienen einmal zum festmachen der Objektive und andereseits als Führung in der Fokusierschnecke (4 Stück deshalb, weil die Fokusierschnecke viergängig ausgeführt ist)

    2015-09-28 20.37.10.jpg

    Nun sind die Schrauben dran. Das zeige ich Euch demnächst
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  2. 3 Benutzer sagen "Danke", GoldMark :


  3. #2
    Kennt sich aus Avatar von blende8
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    Cool!

    Die Adapter erscheinen mir stark reflektierend.
    Ist das kein Problem?
    Wieland

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", blende8 :


  5. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Cool!

    Die Adapter erscheinen mir stark reflektierend.
    Ist das kein Problem?
    Ich beobachte das auch schon seit länger Zeit. Bisher waren die Reflexionen nie so stark, dass diese mich gestört hätten. Als Lösung habe ich schwarze Samtfolie vorgesehen (liegt schon zu Hause bereit).
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  6. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von GoldMark
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    So es geht weiter (incl. einiger kleinerer Probleme)

    Die Madenschrauben werden ohne Gewinde im Tubus eingedreht. Diese schneiden sich das Gewinde selber. Der Durchmesser ist bei ungefähr 2,8mm.

    Schraube.jpg

    Hierbei kommt es zum Rütlischwur für den Tubus. Hält das Filament oder gibt es Ablösungen. Leider an zwei Tuben bei mir so geschehen

    delamiert.jpg

    Mögliche Ursachen:
    - Drucktermperatur
    - Neues Filament
    - Zugluft im Keller

    Mal schauen ob es wieder auftritt.

    Das Problem ist leicht lösbar, ein paar Tropfen Loktit 401 (Sekundekleber) in die Werkbank einspannen, pressen, fertig und hält

    gekelbt.jpg

    Die Schrauben werden zuerst bündig eingedreht.

    eingeschraubt.jpg

    Dann schauen, ob der Adapter passt:

    adapter.jpg

    Fertig montiert:

    fertig montiert.jpg

    Dann können erste Probefotos aufgenommen werden, ggf. muss noch etwas am vorderen Teil abgeschliffen werde, damit unendlich erreicht wird.
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  7. 2 Benutzer sagen "Danke", GoldMark :


  8. #5
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    Test des AGFA Color-MagnolarII auf Unendlichkeit:

    #1: Offenblende
    DSC08518.jpg

    #2: 100% von #1
    DSC08518-100.JPG

    Passt! Ich kann sogar ca 1mm über Unendlich hinaus fokussieren (Kleine Reserve für Schwankungen bei den Adaptern)

    #2: Das Ganze nun an der A7
    agfa a7.jpg

    bleiben noch die beiden anderen Linsen übrig. Darüber berichte ich demnächst.
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  10. #6
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    Nun ist das Simpson Projektionsobjektiv dran:

    #1: An der A7
    A7....jpg

    Bei den Projektionsobjektiven muss man schauen, ob diese auch hinten zentriert sind. Ansonsten hat man einen eingebauten Tilt-Effekt

    hinten.jpg


    Nun der Unendlichkeitstest:

    #2: Gruselige Randabschattung, aber Unendlich wird erreicht, was ja auch bei einem 16mm Filmobjektiv nicht verwundert.
    DSC08520.JPG

    #3: 100% von #2
    DSC08520-100.JPG

    #4: Kleine Ehrenrettung mit einem Bild aus dem Nahbereich
    DSC08521.JPG

    #5: #4 nur ein wenig zugeschnitten. Wie hat Carsten gesagt, ist mehr Lichtmalerei als Fotografie
    DSC08521-100.JPG


    Beim dritten und damit letzten zu adaptierenden Objektiv (EL-Nikkor N 2.8/50) komme ich nur bis auf 7 m. Mal schauen ob ich noch unendlich hinbekomme.
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  12. #7
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    Nun kommt auch das El Nikkor N 2.8/50mm auf unendlich.

    Ich musste an den markierten Stellen ca 0,3mm Material abschleifen. Insgesamt beinhaltet meine Konstruktion eine Reserve von ca 1,5mm zum Korrigieren.

    schleifen.jpg

    So die die Kombination an der A7 aus:
    a7..jpg


    Der Unendlichkeitsbeweis bei Offenblende
    DSC08522.JPG

    Und 100% davon
    DSC08522-100.JPG


    So, nun bin ich am Ende der Berichtsreihe angekommen. Ich hoffe, ich konnte Euch einen Einblick in die Welt des 3D Druckes geben, und welche Schwierigkeiten beim Adapterbau so auftreten können.

    Mal schauen, was ich so als nächsten adaptieren bzw. Konstruieren werde.

    Mhh, Ein Raspberry Pi mit Kamera, daran einen Adapter, an dem man Objektive adaptieren kann, dazu einen Touchscreen und Powerpack in einem Gehäuse, ...
    May be i will go there next
    Liebe Grüße

    Bernhard
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  13. 5 Benutzer sagen "Danke", GoldMark :


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