Die eierlegende Wollmilchsau, ein Objektiv, das von 24 bis in den Telebereich bei f/2.8 mit hervorragende Leistung "liefert" (und dabei womöglich noch kompakt bleibt), wird wohl nicht zu finden sein - auch wenn man sich sehr gute Dinge über das "neue" Tamron erzählt.
Meiner Erfahrung nach bedeutet "Serienstreuung" in den meisten Fällen "Benutzerstreuung".
Es mag ja sein, dass es mal ein Objektiv gibt, das irgendwie abfällt im Vergleich zu den anderen der Serie (vor allem bei gebrauchten, weiß man doch nie, was alles damit gemacht wurde), doch alle Firmen haben eine QC und dass es da wirklich eine derart große "Serienstreuung" gibt, halte ich für wenig wahrscheinlich. Meist liegt es an den mehr oder weniger ausgeprägten Kompetenzen des Nutzers, bzw. an der jeweiligen Situation. Auch ein guter Fotograf macht nicht immer ein tolles Foto. Und wenn man eine Linse nur mal kurz "testet", dann kann es schon sein, dass sie schlechter da steht, als sie es in Wirklichkeit ist.
Wenn man aber vier gleiche Objektive testet und keines einem genügt, dann kommt dieses Modell wohl gar nicht an die Erwartungen heran.
Ich bin auch seit einiger Zeit auf der Suche nach einem lichtstarken, relativ kompakten und dennoch leistungsfähigen aber nicht zu teuren Zoom für meine Nikon. Bisher musste ich mindestens in einem Bereich Kompromisse eingehen - und bin daher dazu übergegangen wieder mehr mit Festbrennweiten zu fotografieren.
So verhält es sich eben auch mit Pentax-, Olympus- oder Canon L-Objektiven.




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