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DCC Admin
Ich hatte mit einem 10cm Plastikrohr experimentiert. Das war aber kein Abflussrohr, sondern irgendwas anders. Sehr leicht und dünnwandig. Das war wohl das Problem. Der Durchmesser von 10cm bot sich an, da ich eine passende Glasscheibe in 10x10 hatte. Und für das Canon-Macro war es ideal, da die aufgesteckte Streulichtblende einen Außendurchmesser ebenfalls 10cm hat. Hinten habe ich mit einen breiten Moosgummistreifen zurechtgeschnitten, der zwischen Rohr und Objektiv eingelegt wird. Wenn ich dann das Objektiv in das Rohr geschoben habe, wurde der Moosgummistreifen mit eingeschoben und es wurde richtig fest. Das hat mir bei der Konstruktion gefallen, es war mit diesem Canon-Objektiv sehr einfach zu befestigen.
Ich habe mir jetzt auf Henrys Tipp hin (Danke nochmal) ein EWA-Marine Unterwassersack für DSLR geholt und werde damit experimentieren. Parallel will ich aber noch mal so eine Tauchrohr-Lösung implementieren. Denn diese hat aus meiner Sicht noch einen Vorteil: Durch das relativ lange Rohr und die lange Makro-Brennweite hat man einen komfortablen Arbeitsabstand zum Objekt. Das ermöglicht es dem Fotografen, am Ufer eines Baches / Teiches im trockenen zu liegen. Kamerabody und auch Objektiv bleiben stets oberhalb der Wasseroberfläche. Lediglich der vordere Teil des Tauchrohrs geht unter Wasser. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Grund des Gewässers im besten Fall nicht berührt wird und so keine Trübung durch aufgewirbelten Grund erfolgt.
Mit kurzen Brennweiten oder dem MP-E wird der EWA-Marine sicher die bessere Wahl sein. Hier muss doch mehr oder weniger im Wasser gearbeitet werden. Auch für den Fotografen wirds zumindest an Armen und Oberkörper feucht. Was bei der Hitze der kommenden Tage und Wochen nicht unbedingt ein Nachteil sein muss
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Noch ist alles graue Theorie. Sobald es vorzeigbare Ergebnisse und weitere Erfahrungen gibt, werde ich berichten.
LG,
Heino
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