OT.: ich finde Ausrufezeichen und Fettschrift ohne Grund störender als einen Partikel in einer Linse
OT.: ich finde Ausrufezeichen und Fettschrift ohne Grund störender als einen Partikel in einer Linse
Thomas
Glas ist magnetisch - mein Linsenschrank ist der Beweis
Praktisch ist es kaum möglich, zu verhindern, dass in ein Wechselobjektiv Staub eindringt. Selbst gut abgedichtete Optiken sind nicht immun dagegen. Schon der Spiegelkasten ist ja eine Staubfalle (übrigens reicht auch da in dem meisten Fällen, diesen einfach auszublasen, statt sein Geld in schweinteure Tinkturen, die bei Mitternacht von Druiden zusammmengemixt werden, zu stecken. Ein Sensor läßt sich auch mit einfacheren Mitteln ruinieren). Ich habe Schiebezoom hier, die könnte man glatt als Wasserpumpe mißbrauchen.Und selbst, wenn es gelingen sollte, ein altes Objektiv vom Staub zu befreien, wird es bald wieder dem ein oder anderen Staubkorn als neues zuhause dienen. Man sollte also wirklich auch nach dem Nutzen einer Reinigung fragen, wenn es sich nur um etwas Staub handelt. Und nachdem ich beim Verkauf Anfragen von Nutzern hatte, die den Durchmesser des Staubkorns wissen wollten (ich hatte geschrieben, dass sich ein Staubkorn zwischen den Linsenpaketen eingenistet hat, keine Wollmäuse), ist das Thema für mich durch. Wie groß ist ein Staubkorn? Wisst ihr das?.
Und dann gibt es auch da Unterschiede. Abrieb sieht meist anders aus und kann sich wie ein Film über die Linse legen... Aber wie auch immer, irgendwie wird das Thema zu haarspalterisch.
Leute! Bitte nicht streiten... Ich hab doch nur gefragt wie das Ding aufgeht...
Kleines Update: Im inneren des Objektives sind Staubpartikel aus (vermutlich) Messing. Sie glänzen. Heute war mal wieder Sonnenschein, nach langer Zeit, da habe ich einen genauen Blick mit dem Auge riskiert, da hab ich es gesehen. Das Ding - von aussen makellos - ist schon wieder eingepackt und geht zurück. Messingabrieb ist meines Bauchgefühls nach kein gutes Zeichen...
Außerdem habe ich heute, an meinem freien Tag, bei schönem Wetter mal Vergleichsaufnahmen gemacht um es mit meinem Revuenon 50mm f1.4 zu vergleichen. Ich will ehrlich sein, ich habe keine Unterschiede feststellen können. Farben, Schärfenverlauf, Schärfegrad... Alles gleich, selbst bei 100% Ansicht. Das Revuenon hat in Schärfe und Kontrast sogar leicht die Nase vorn.
Ich habe verglichen bei 2.0, 2.8, 4.0, 5.6 und 8.0.
Die Bilder wurden auf Stativ gemacht, mit meiner Fujifilm X-T1, entwickelt mit Capture One Pro 8.
Komisch, oder?
Das Leica hat zehnmal soviel gekostet. Werde allerdings die ausziehbare Sonnenblende vermissen :(
... naja, ums Geld gehts mir gar nicht. Ich geb gerne Geld für gute Sachen aus. ich habe neben der X-T1 sechs Objektive aus der XF Linie von Fujifilm.
das 18-55, das 55-200, das 10-24, die Primes 56mm f1.2, 35mm f1.4 und 23mm f1.4.
Alles Toplinsen. Dennoch haben sie nicht dieses Feeling, welches man bei analogen Objektiven hat. Alle XF Objektive sind Focus-by-Wire, wenn man da dreht, fühlt sich das schon komisch an...
Daher habe ich mich nach tollen analogen Linsen umgeschaut und hier sehr viel gelesen.
Das Revuenon ist echt eine Überraschung... Klingt komisch, ich weiß.
hach, diese ausziehbare Gegenlichtblende .... Ich werde sie vermissen.
Schönen Abend noch!
jau, diese ausziehbare Sonnenblende hat was! Aber wenn Du damit mal irgendwo angestossen bist, dann weisst Du den Vorteil der wechelbaren zu schaetzen!
Thomas