Diese Zeilen kenne ich auch (aus dem Olympus Wiki) und Frage mich ob dort tatsächlich etwas wahres dran sein kann. Ich kann mir nicht vorstellen das innerhalb eines Modells direkt an der optischen Rechnung Modifikationen vorgenommen wurden. Es wäre einfach zu unwirtschaftlich. Auch wenn man das jehnerzeit mit sicherheit in div. Marketingkampagnen publiziert hat, würde so ein markanter Produktionseinschnitt nur dann Sinn machen wenn schwere technologische Mängel vorlegen. Das ist bei dem 1,4 50 Zuiko jedoch nicht der Fall. Anders als z.b. beim Carl Zeiss Planar oder Leica Summicron gab es hier keinen echten Modelwechsel. Wir reden hier von einer Stückzahl von etwas über 1Mio. Exemplaren - Anders als etwa eine andere Vergütung aufzutragen ist die Änderung der Linsenformen mit einem sehr viel höheren Aufwand verbunden. Und nur durch eine Vergütungsmodifikation kann man den Schärfeverlauf eines Objektives nicht komplett verändern.
Besaß das Olympus schon eine Aspherische Linse? - hier würde sich eine andere Vergütung unter Umständen noch etwas stärker bemerkbar machen. Die Unterschiede so gravierend wie sie im Olympus Wiki beschrieben werden halte ich aber für Objektiv-Voodoo.
Bei mir steht der Vergleich der 1,4 50er Zuikos auch noch auf der Angenda, aber es ist ein sehr kostspieliges unterfangen da man mind. 3 Exemplare jeh Seriennummergeneration heranziehen sollte um evtl. Qualitätsstreuungen zu berücksichtigen.
Bisher habe ich nur ein 79x.xxx ohne "G" anscheinend ist innerhalb der Siebenhunderttausender Seriennummer das "G" entfernt wurden. Die Vergütung meines Exemplares ist ebenfalls lila-schimmernd.



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