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Thema: Der fotografische Alltag im Jahr 2015

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Moderator Avatar von Padiej
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    Je mehr Leute sich in Automatikfotografie mit Smartphone "verlieren",
    umso mehr stechen wir mit unseren manuellen Gläsern,
    mit dem Schärfentiefespiel, mit dem exakten Setzen der Schärfe
    aus diesem Meer dieser inflationären Fotografien heraus.

    Eine Kleinbild-Vollformatkamera mit gutem Glas ist etwas Einzigartiges, das Fotografien damit ist immer wieder ein Erlebnis.

    Mein fotografischer Alltag 2015:

    50% Vollformat (Sony A7)
    30% APS-C (Nex7 und Sony A350)
    10% Kompakt (Panasonic TZ10)
    10% Smartphone (Lumia 925)
    LG PETER (Freund manueller Objektive)
    Sony A7 & A7 IV, A77II, Nex5n, Panasonc FZ1000 & LX7,
    Fuji S2pro & S9600

    Objektive von 14mm - 500mm (auch mit Autofokus)
    https://www.flickr.com/photos/asahitak/

  2. #2
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Na ja, gerade bei Reisen, vor allem bei Flugreisen, spielen Größe und Gewicht eine entscheidenden Rolle. Da kann es schon sein, dass jemand, der "eigentlich" mit einer DSLR fotografiert, die "Große" dann lieber zuhause lässt.

    Sicher werden die Fotoleistungen der Handys immer besser aber einige Dinge (altes Beispiel: "Freisteller") lassen sich eben nicht so gut damit erreichen.

    Und der durchschnittliche Tourist ist ja auch nicht der durchschnittliche "Fotofan". Bei Fotografen-Treffen sieht die Verteilung schon ganz anders aus.
    Und wie Groundhog schon geschrieben hat, früher haben auch nicht 8 von 10 Fotografen mit einer DSLR fotografiert.

    Ich sehe das wie andere hier: Handys haben die Kompaktkameras weitgehend abgelöst und die Systemkameras werden stark an den DSLR-Zahlen rütteln. Von einer Ablöse zu sprechen halte ich aber für verfrüht.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
    >> Einführung | Meine "Uralt" (Stand 2015) Linsenliste | Noch eine Linsenliste | RetroCamera.de (Blog) | Altglasphase : 10
    >> Aktuelle Verkaufsangebote! <<>> Auf EBAY <<

  3. 3 Benutzer sagen "Danke", LucisPictor :


  4. #3
    Moderator Avatar von Padiej
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    Standard Analoge Zeiten

    Damals gab es den Pocket-Film als Alternative.
    Viel wurde auch mit den Festbrennweitenkameras mit Kleinbildfilm fotografiert.

    So viele SLRs bzw. Rangefinder waren früher gar nicht unterwegs.

    Und die Polaroids darf man nicht vergessen.
    LG PETER (Freund manueller Objektive)
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  5. #4
    Kennt sich aus
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    Ich glaube ja fast eher, dass all der Spaß an Fotos mit dem Handy eine gute Möglichkeit für die klassische Kameraindustrie bietet. Fast jedes aktuelle Smartphone macht bei guten Lichtverhältnissen vernünftige Bilder, die Menschen sehen sofort das Ergebnis und es gibt haufenweise Software/Apps gibt, die intuitives Bearbeiten und Teilen der Bilder erlauben.

    Worauf ich hinaus möchte - Spaß an Bildern und den Austausch darüber haben die Leute noch genauso wie vor vielen Jahren, durch die Handys merken viele Leute das aber erst wieder und das ist ja für die Industrie ein echter Vorteil. Auch wenn ich persönlich auf viele dieser Funktion sehr gerne verzichten kann, müssen die Kamerahersteller ihre Produkte so gestalten, dass es leichter möglich ist an den 'Genuss' der Bilder zu kommen - seien es nur einfachere Möglichkeiten die Bilder von der Kamera direkt auf Handy, Fernseher & co zu bekommen. Die Kamera muss ja nicht dadurch zu einem Handy werden - die sollten halt nur ohne Probleme auf dieses bequem gelangen, damit dann dann all die Annehmlichkeiten dort genutzt werden können soweit gewünscht.

    Bei mir im Bekanntenkreis ist es zumindest so, dass auch viele in der Ü60+ Generation vermehrt wieder Fotos machen und das auch sehr oft mit einem Handy, da es so einfach ist. Zum Beispiel hat Nokia eine kleine App 'Photobeamer' mit der man sehr leicht Bilder vom Handy auf den Fernseher schicken kann, ohne dass man eigentlich irgendwie technische Hürden überkommen muss (außer dass der Fernseher einen Browser mit Internetanschluss benötigt). Reisebücher können einfach erstellt werden usw.

    Darum ist meine These - die Gesamtzahl an Leuten, die Bilder machen, ist wieder gestiegen. Nur anteilig sind die klassischeren Kameras nicht im gleichen Verhältnis mitgezogen - damit einige jener Leute, die wieder Spaß an Fotos gefunden haben, auch wieder bereit sind sich mit richtigen Kameras zu beschäftigen, müssen die Hersteller halt zusehen, dass der Spaß an den Bildern nicht zu kurz kommt für jene, die sich nicht so groß technisch damit beschäftigen wollen. Für einige ist der Weg zum Foto der wichtigere Teil und die haben viel Freude an den aktuellen Kameraangeboten - für andere steht das Konsumieren der Bilder im Vordergrund und diesbezüglich haben die Kamerahersteller nicht entsprechend mitgezogen.

  6. #5
    Ist noch neu hier Avatar von Tassja-Art
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    Das mit den Smartphones ist eine ganz normale Entwicklung und hängt meiner Ansicht nach mehr mit sozialen Netzwerken zusammen, als das die Leute wirklich eine verstärkte Leidenschaft an der Fotografie haben. Jeder möchte anderen zeigen wo er alles war bzw. was er für eine tolle Landschaft oder ein tolles Event erlebt hat.

    Grundsätzlich habe ich hiergegen absolut nichts und es reicht ja oft qualitativ für die Veröffentlichung auf social Networks. Nur wenn man mit derartigen Material mehr machen möchte (Posterdruck, Vergrößerung etc.) dann siehst das schnell anders aus, denn hier saufen derartig erstellte Bilder qualitativ schnell ab.


    Auf Kurz oder Lang wird es aber die großen Kamerahersteller arg in Bedrängnis bringen, denn viele, die sich früher ne halbwegs vernüftige DSLR (welche ja durch ihren Verkauf auch die Entwicklung der Top-Modelle mitfinanziert hat) werden entweder zu kleinen Alleskönnern mit Smartphonefunktionalitäten oder komplett zu Smartphones greifen.

    Und der Rest der sich wirklich mit der Photografie in kreativer Hinsicht beschäftigt, wird bei den Kameraherstellern die Taschen durch seine Käufe nicht fett machen. Abgesehen davon vermute ich, dass hier die Kauf-Frequenz ohnehin nicht so hoch ist, wie bei der breiten Masse, die sich mal schnell für 200 - 500,-€ ne kleine Cam holt.

    Ohnehin denke ich, dass sich die Hersteller in puncto Entwicklung kräftig auf den Hintern setzten sollten, denn was diese für ihre Top-Modelle preislich aufrufen, steht unter eingangs geschilderter Situation.


    Egal ....


    Übrigens - auch ne ganz interessante Entwicklung ....
    Viele Menschen schauen sich immer mehr virtuell Gegenden und Landschaften an, statt sich real zu den entsprechenden Orten zu begeben - ist Euch das auch mal aufgefallen?

  7. #6
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    Hallo Forum!

    Ich kann das von Euch beschriebene nur unterschreiben.

    Meine Verteilung sieht wie folgt aus:

    Spiegellose Systemkamera: 70%
    iPhone 5: 25% (als immer dabei / Dokumentation)
    Kompaktknipse: 5% (nur Ebay Bilder)

    Aber im Alltag, gerade hier in der Touristenstadt Hamburg scheint die Zahl der Handy und Tablet Knipser zu überwiegen.

    Ein Aspekt wurde nicht genannt. Der Zuwachs an bewegten Bildern. Gerade GoPro mit den Actionkameras ist momentan ja äusserst beliebt. Ich überlege auch, mir eine anzuschaffen.

    Auf einen Punkt möchte ich noch kurz eingehen: Stichwort Schärfeverlauf/Bokeh. Klar ist dieses bei den Smartphones nahezu nicht vernünftig hinzubekommen, aber bei bestimmten Motiven und Situationen klappt's dann doch:
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    www.fotocommunity.de/fotograf/hansepixel/998996

    Olympus OM-D E-M10 + 12-40mm 2.8 - 17mm 1.8 - 45mm 1.8

    M42: Primagon 35 - Helioplan 40 - Domiplan 50 - Oreston 50 - Trioplan 50 - Primotar 50 - Telefogar 90 - Trioplan 100 - Telemegor 150 - Telemegor 180 - Telemegor 250 - Pancolar 50

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