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Thema: Canon FD new 2.8/300mm L

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Hallo Henry,

    schade, ich finde die Stelle nicht mehr, erinnere mich, dass Du uns mal Bilder mit dem umgebauten Canon FD 2.8/300mm an der Sony NEX gezeigt hattest. Darunter eins, wo sich eine Möwe im Flug befindet. Ich hab an der Canon 6D ein Vivitar 5.6/400mm. Dort gibt es ca. 95 % Ausschuss unter den Bildern, obwohl ich oft mit unter 1/1000 sec. belichtet habe (ohne Stativ). Wie hast Du das mit der Möve (oder auch einer Fähre) freihändig und ohne AF (!!) geschafft?

    LG
    Waveguide

  2. #2
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Waveguide Beitrag anzeigen
    Hallo Henry,

    schade, ich finde die Stelle nicht mehr, erinnere mich, dass Du uns mal Bilder mit dem umgebauten Canon FD 2.8/300mm an der Sony NEX gezeigt hattest. Darunter eins, wo sich eine Möwe im Flug befindet. Ich hab an der Canon 6D ein Vivitar 5.6/400mm. Dort gibt es ca. 95 % Ausschuss unter den Bildern, obwohl ich oft mit unter 1/1000 sec. belichtet habe (ohne Stativ). Wie hast Du das mit der Möve (oder auch einer Fähre) freihändig und ohne AF (!!) geschafft?

    LG
    Waveguide
    An der NEX?

    An Möwen-Bilder mit der 5D MKII und dem 2.8/300mm kann ich mich ja erinnern, das war bei einem Usertreffen hier in Kiel. Glaub da war Kai E. dabei... musst mal dort im Bereich der UT gucken, habs so genau nicht mehr in Erinnerung. Aber mit der NEX wüßte ich es im Moment nicht...

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  3. #3
    Ist oft mit dabei Avatar von Kai E.
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    Der betreffende Beitrag ist hier zu finden: http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post195297
    Und hier der komplette Thread ansich: http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=17946

    Bei den Möwenbildern war ich dabei, ja... Freigestellte Möwen im Flug mit 300mm/2.8 auf geschätzte 70 Meter Entfernung... Pfft!
    Beste Grüße,
    Kai

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", Kai E. :


  5. #4
    Hardcore-Poster
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    Danke, Kai,
    Zitat Zitat von Kai E. Beitrag anzeigen
    Der betreffende Beitrag ist hier zu finden: http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post195297
    Und hier der komplette Thread ansich: http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=17946

    Bei den Möwenbildern war ich dabei, ja... Freigestellte Möwen im Flug mit 300mm/2.8 auf geschätzte 70 Meter Entfernung... Pfft!
    Ich frag mich auch, wie das Henry gemacht hat. Ok, dann war es die 5D Mk. II. Aber 300mm ist auch schon eine beachtliche Brennweite und den Schärfepunkt bei einer fliegenden Möwe zu Treffen eine enorme Herausforderung. Ich kenne das von meinem Tokina RMC 5.6/300mm über Adapter an der 6D. Das Ganze ohne Stabilisator, ohne Stativ und ohne Autofokus...

  6. #5
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Waveguide Beitrag anzeigen
    Danke, Kai,

    Ich frag mich auch, wie das Henry gemacht hat. Ok, dann war es die 5D Mk. II. Aber 300mm ist auch schon eine beachtliche Brennweite und den Schärfepunkt bei einer fliegenden Möwe zu Treffen eine enorme Herausforderung. Ich kenne das von meinem Tokina RMC 5.6/300mm über Adapter an der 6D. Das Ganze ohne Stabilisator, ohne Stativ und ohne Autofokus...
    Jahrelange Übung mit manuellem Fokussieren ist das Zauberwort...

    Das "A" und "O" aber ist die Lichtstärke des Objektivs, gepaart mit einem absolut exakt justierten optischen Sucher, sowie eine spielend leicht zu bedienende Innenfokussierung.

    Bei f5.6 oder auch nur f4 hätte das vermutlich nicht so exakt geklappt, denn die in der Erkennung notwendigen feinen Nunancierungen in der Schärfe des optischen Suchers beim Einstellen sind sonst - ausser eben bei f2.8 - kaum zu sehen.

    Da diese Fokusarbeit bei fliegenden Vögeln auch extrem schnell vor sich gehen muss, scheidet das "Geklimper" mit den Tasten der Systemkameras und ihren elektronischen Sucher aus, da die Sucherlupe bei ruhigen Motiven zwar vorteilhaft ist, aber eben wenn es schnell gehen muss, geht nix über eine solche Kombination aus Lichtstärke und optischem Sucher einer DSLR. Deshalb hatte mich Deine Annahme, die Aufnahmen seien mit der NEX entstanden ein wenig "verwirrt".

    Mit f5.6 ist das aber an einer DSLR auch eher wie "Suchen im Kohlenkeller"... und würde mir keinen Spaß machen.

    Der Innenfokussierung kommt dabei ebenfalls eine hohe Bedeutung zu. Sie ermöglich durch ihre Bauart mit einer geringen Masse (weil eben statt der großen Glasmassen eines aussenfokussiertem Systems nur ein kleines Glaselement verschoben werden muss, eine spielend leichte Fokussierung.

    Dies ist wiederum ein "Muß" für das schnelle Arbeiten mit solchen Objektiven, schon weil ein aussenfokussiertes System deutlich schwerer dreht und schon beim Fokussieren das Objektiv bei einer solchen Brennweite selbst wie einen "Lämmerschwanz" in Deiner Hand wackeln läßt.

    Die Lichtstärke ist in Verbindung mit der extrem fein auflösenden EG-S Einstellscheibe in meiner Kamera schon deshalb wichtig, weil sie stärker nachdunkelt als eine normale Serienscheibe. Anfangsöffnungen von f4 oder 5.6 machen den Sucher dunkler und damit das sich schnell bewegende Motiv weniger "beurteilbar"...

    Mit f2.8 aber ist der Sucher - so er exakt justiert ist - zusammen mit der EG-S Scheibe aber so feinauflösend, dass einem die Schärfe förmlich entgegenspringt, wenn man sich ein wenig auf das Sucherbild konzentriert um den schärfsten Bildeindruck zu finden.

    Gleichwohl - auch wenn alle diese Rahmenbedingungen erfüllt sind - gehört schon eine Menge ausdauernde Übung dazu, die ich aber eben auch durch den ehemaligen Beruf in Analogzeiten habe und mich eben aus der Zeit der Wiederbeschäftigung mit Fotografie - diesmal im Digitalzeitalter angekommen - gleich wieder auf manuelles Fokussieren beschränkt habe.

    Die kurze Phase der AF Objektive dauerte kaum einen Monat, da hatte ich dann die Nase voll von den Macken der Autofokus-Systeme und von da an quasi nur wieder manuell gearbeitet.

    Erst die Canon L Objektive überzeugten mich mit ihren Leistungen im AF Bereich, so dass dann einige von den Dinger dazu kamen, jedoch die manuelle Nutzung von Altglas zu 90% beibehalten wurde.

    Und das "übt"...

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


  8. #6
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    Hallo Henry,

    klasse Fotos, auch mit der Möwe. Jetzt weiß ich, wie schwer das erst ist, nachdem ich mit meiner Canon 6D und dem Tokina RMC 5.6/300mm und dem Vivitar 5.6/400mm rumexperimentiert hatte. Bei 400mm ist oft "Ende im Gelände". Das mit der Blende 5.6 kann ich bestätigen. Während das 300-er noch meistens sehr brilliante Bilder liefert, kann man die Bilder des 400-ers meinstens in die tonne treten, zumindest ohne Stativ und mit den "Bordmitteln" der Spiegelreflex. Das Bild ist tatsächlich dunkel und die derbe Enttäuschung kommt, wenn man die Bilder zum ersten Mal auf dem großen Monitor anschaut. Da liefert mir die Kombination Olympus E-P5 mit Minolta MD 4.5/75-200mm bei gutem Licht bessere Bilder. Aber auch nur bei ruhenden (!) Motiven. Meine fünfjährige Nichte hingegen bekam ich oft nicht ausreichend scharf.

    Übrigens: Ich verwende auch die Einstellscheibe EF-S. Bei 5.6 dunkelt das Sucherbild abermals ab.

    Nachtrag: Beide Objektive sind nicht innenfokussiert.

    LG
    Waveguide
    Geändert von Waveguide (13.06.2014 um 13:14 Uhr)

  9. #7
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    Schade, dass es für die Canon 6D keine Einstellscheiben mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring gibt :(

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