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Thema: Umbau Minolta MC Rokkor PF 1.4/58mm auf Canon EOS 5D MkII

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    DCC Admin Avatar von klein_Adlerauge
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    Danke Helge, ich erinnere mich, die Idee nach stundenlangem Überlegen und Sichten des vorhandenen Materials vor ein paar Jahren in einer ähnlichen Situation auch schon mal gehabt zu haben. Damals wie heute - ohne Erfolg. Ich habe vorhin nach einigem "rumgekratze" an der Gravur auch mal den richtigen Ansatz gefunden und kommte richtig Druck geben - tat sich gornischt. Werde mir aber mal den von Dir, Henry, empfohlenen "Spanner Wrench" besorgen, habe da nämlich noch einen Patienten wo ich das gebrauchen kann. Und wie sich das mit dem Altglas weiter entwickelt, ist jetzt noch nicht mal im Ansatz abzusehen

    Habe dann an anderer Stelle weitergeforscht. Für den Unendlichanschlag verwendet Minolta bei diesem Objektiv Variante 4. oder 5. Deiner Liste, Henry. Man muss den Mitnehmer entfernen, wie hier im Bild:

    Name:  Fokusmitnehmer-1.jpg
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    Danach ist das Helicoid frei vom Fokusring und man kann es komplett auseinanderdrehen.

    Name:  Fokusmitnehmer.jpg
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    Das äußere Helicoid ist mit drei kleinen Messingschrauben am Fokusring befestigt.

    Name:  Befestigung-Fokusring.jpg
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    entfernt man diese, kann man den Fokusring abnehmen. Die Postion des Fokusrings kann mit den Schrauben frei bestimmt werden, hier wird einfach nur "geklemmt".

    Name:  Helicoid.jpg
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    Leider gibt es keine Möglichkeiten, direkt am Helicoid den Unendlichanschlag zu beeinflussen. Dieses dreht einfach rein, bis Ende erreicht. Dieses Ende wird durch einen weiteren Ring markiert, der allerdings ebenfalls in einem Gewinde sitzt. Ich konnte hier aber leider nur noch den Bruchteil eines Millimeters gewinnen, indem ich den Ring noch ein kleines Stück weiter Richtung Blendenring hineindrehen konnte.

    Name:  Feineinstellung-Helicoid-1.jpg
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    Name:  Feineinstellung-Helicoid-2.jpg
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    Keine Ahnung, ob das jetzt was gebracht hat. Glaube eher, ich habe das Ganze noch nicht richtig verstanden. Für heute ist jedenfalls erst mal Schluss.

    Grüße,
    Heino

  2. #2
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Schau Dir den Fokusring und seine Befestigung mal genau an.

    Was ich auf Deinem Foto sehen kann, ist das der Messing-Helicoidteil von einem Aluminiuntubus in schwarz umfasst und mit einer einzeln sichtbaren Schraube vermutlich mit dem Messing verbunden ist.

    Ich gehe mal davon aus, das in der Messing/Alu Verbindung im Messing noch mehr dieser Schrauben saßen oder sitzen (kann man auf dem Bild leider nicht erkennen).

    Aber Du schreibst es ja selbst:

    Das äußere Helicoid ist mit drei kleinen Messingschrauben am Fokusring befestigt.



    entfernt man diese, kann man den Fokusring abnehmen. Die Postion des Fokusrings kann mit den Schrauben frei bestimmt werden, hier wird einfach nur "geklemmt".

    Allein diese hättest Du lösen müssen, um das Alu des Fokusringes frei zu bekommen und um einige 1/10mm zu versetzen.

    Was Du nun gemacht hast, ist die Geradführung (das Teil, das Du mit den 3 Schrauben abgebaut hast) zu entfernen. Dadurch trennen sich die Helicoidteile voneinander, leider.

    Ich hoffe, Du hast Bilder auch vor der Zerlegung gemacht, damit Du beim Wiederzusammensetzen auch weißt, was wieder wie zueinander stehen und sitzen muss.

    Bei solchen Operationen am "offenen Herzen" ist das ab einer hohen Eindringtiefe in das Objektiv einfach unerläßlich, sonst passt nachher nix mehr richtig zusammen, denn gerade bei getrennten Helicoidteilen muss man genau wissen, wo z.B. die Blendenstifte wieder landen müssen etc..

    Diesen "Bruchteil" den Du "gewonnen" hast, könnte ausgereicht haben, denn der Unterschied zwischen 10 Metern und "Unendlich = liegende 8" sind oftmal nur wenige 1/10mm.

    Wenn Du das Objektiv nun schon komplett auseinander hast, würde ich auch gleich neu fetten und ihm damit eine Grundüberholung verpassen...

    Nachdem Du das Objektiv dann wieder zusammen hast, kannst Du Dir dann aber auf die Schulter klopfen, denn dann hast Du das meiste verstanden, was bei einer Überholung notwendig ist.

    Kompliziert aber wird es, wenn die Geradführung - wie in diesem Falle - oder die Anschlagsbegrenzung ausgebaut wird (ist bei einigen Objektiven so und eine kleine Schraube läuft dann beim Bewegen des Fokusringes in einer Aussparung, wo sie an den Bereichsenden den Fokusring stoppt).

    In Deinem 4. Bild ist das der schwarze "Überstand unten im rechten Bild" und der korrespondiert dann mit der Aussparung im links gezeigten Messingteil und wird an den Wänden der Aussparung "begrenzt".

    Daran kann man schon erkennen, dass wenn beide Teile zusammengebaut sind, der Fokusring (das Teil rechts im Bild) also am vorderen Helicoidteil verschraubt sein muss und somit für eine Justage nach Version 2 nur hätte gelöst werden brauchen.

    Wünsch Dir aber viel Glück und drück die Daumen, das beim Wiederzusammenbau alles klappen wird.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

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