Bedenke, dass es sich beim Rogonar - S um eine sogenannte "Budget-Linse" handelte, dessen Schema ein 3/3 ist. Also 3 Elemente in 3 Gruppen.
Das Objektiv spielt längst nicht in der Leistungsklasse wie ein EL Nikkor oder ein Rodagon N.
Das Rogonar S war seinerzeit mit der preisgünstigste Einstieg in die Vergrößerungstechnik (neben den älteren Rodenstock Trinar Objektiven) und die damit gefertigten Bilder stehen kontrast- und auflösungstechnisch eindeutig hinter den 4 oder 6-linsigen Konstruktionen zurück.
Kompensiert wurde das damals in der Dunkelkammer durch den Einsatz von "Papier mit härterer Gradation"...
Die mit dem Rogonar gefertigten Bilder sind daher immer etwas "flauer" als mit den anderen Objektiven.
LG
Henry


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