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Bedenke, dass es sich beim Rogonar - S um eine sogenannte "Budget-Linse" handelte, dessen Schema ein 3/3 ist. Also 3 Elemente in 3 Gruppen.
Das Objektiv spielt längst nicht in der Leistungsklasse wie ein EL Nikkor oder ein Rodagon N.
Das Rogonar S war seinerzeit mit der preisgünstigste Einstieg in die Vergrößerungstechnik (neben den älteren Rodenstock Trinar Objektiven) und die damit gefertigten Bilder stehen kontrast- und auflösungstechnisch eindeutig hinter den 4 oder 6-linsigen Konstruktionen zurück.
Kompensiert wurde das damals in der Dunkelkammer durch den Einsatz von "Papier mit härterer Gradation"...
Die mit dem Rogonar gefertigten Bilder sind daher immer etwas "flauer" als mit den anderen Objektiven.
LG
Henry
Geändert von hinnerker (29.05.2014 um 19:00 Uhr)
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Habe mir gerade die MTF Kurven angesehen, die zeigen bei f/2.8 tatsächlich einen ziemlich mauen Kontrast, interessanter Weise ist es bei f/5.6 vom Apo Rodagon-N garnicht mehr so weit entfernt.
Muss ich wohl nochmal auf mehr Licht waren. Oder das Nikon dran schrauben.
Ist eigentlich bekannt wie die von Rodenstock zur Verfügung gestellten MTF Kurven ermittelt werden? Im Gegensatz zu denen von Zeiss und Leica natürlich naheliegender Weise nicht bei unendlich sondern 1:10 aber mich würde interessieren wie es mit der sonstigen Vergleichbarkeit aussieht.
Grüße,
Phillip
Geändert von hinnerker (29.05.2014 um 19:08 Uhr)
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Das kann ich leider nicht beantworten und müsste selbst erst recherchieren.
Sorry !
Aber ich würd es mal mit dem Nikkor wiederholen, denn das Rogonar sollte nur als Beispiel für die Montage dienen. Eine Nutzung lohnt bei dem Objektiv aus meiner Sicht nicht, da es weder etwas "besonderes" hat... (was andere 3 Linser aber haben können) noch dass es mit seiner Rodenstock typischen 5 Eck-Blende in den Highlights irgendeinen positiv-Beitrag zum Bild liefert.
Versuch mal das kleine Rodenstock Ysar 3,5/50mm , das ich zur Anschauung beigelegt hatte, an eines der Systeme zu bringen... wirst sehen, das kleine Ding bringt mordsmäßig gute Leistungen schon bei Offenblende. Auch die kreisrunde Blende ist toll dabei.
Wandlerplatte dran, irgendeine Mutter und dann gucken wann Du unendlich erreichst, den Abstand messen und die richtige Mutter oder mit dem Innenverbinder zwei Muttern kaskadieren, damit es im vorgegebenen Bereich arbeitet.
Bei unendlich und brauchbarem Wetter macht das "Winz-Ding" auch und gerade an der NEX 7 ausgezeichnete, kontrastreiche und gute Fotos !
Ebenso gut, wenn nicht noch besser ist es auch im Nahbereich !
Sieht zwar zunächst aus wie ein "Spielzeug", aber ist wirklich genial das kleine Ding.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
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Hi Phillip,
korrekt, bei Offenblende ist es - wie übrigens viele ältere V-Objektive - keinesfalls durchgehend scharf bis in die Ecken eine KB Sensor, was aber auch für viele alte SLR Rechnungen zutrifft.
Gleichwohl ist dies - Deine sehr gelungenen Bilder zeigen es deutlich - in den wenigsten Fällen erforderlich.
Selbstverständlich können diese für anderen Zwecke gerechneten Objektive nicht in allen Motivlagen das erfüllen, was unsere modernen Objektive zu leisten imstande sind.
Aber - und das hast Du schön herausgearbeitet - kann man auch mit ihnen "abseits vom reinen Schärfe-Verdikt" hervorragende Ergebnisse erzielen. Setzt man dann einmal den "Kompaktheitsvorteil" dieser kleinen "Knutschkugel" ins Verhältnis zu der Mehrzahl der fotografischen Motive (wo es im übrigen seltenst auf Schärfe bis in die Ränder ankommt), so wird sehr deutlich, welche Vorteile sich ergeben.
Man kann - präpariert man sich mit den VNEX Zubehörteilen die jeweils einzusetzenden Objektive zu "Objektivköpfen" (so wie es ja z.B. von Leica oder anderen Herstellern deren 60er oder 100er Makro-Brennweiten auch als optische Einheiten rein für den Balgenbetrieb gab) - auf einem Spaziergang oder einer Wanderung "mal eben" 5 oder 6 präparierte "Köpfe" in einer winzigen Tasche mitnehmen.... das macht die Sache irrsinnig kompakt und leicht.
Es kann sogar ein anderer, teilweise auch nerviger Aspekt eintreten... nämlich die ständige Suche in allen möglichen "Hosen- oder Jackentaschen" nach irgendwelchen dieser Objektive
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Bei Offenblende hätte ichs auch nicht erwartet, abgeblendet wärs nett gewesen ;-).
Ich habe auch besonders den erweiterten Nahbereich schätzen gelernt, bin mal gespannt ob du am Ende das Zeiss Planar 2/45 ans System bringen kannst, ich arbeite sonst gerne auch bei f/2 und die Lichtstärke vermisse ich etwas, sollte das Planar adaptierbar sein hätte man eine wahrhaft universelle Lösung.
schönes Bild
Grüße,
Phillip
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Rodenstock Omegaron 4.5/90mm
Rodenstock APO-Rodagon 2.8/50mm
Als Neuling in diesem Forum möchte ich mich mit zwei Bildern vorstellen.
Meine Kamera ist die NEX7, Das Objektiv das Agfa Apotar 2,8 4 50mm an VNEXuni.
Vielleicht gefällts.
Gruß
Wilfried