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Thema: Auslesen der Speicherkarte/Kopieren auf den PC

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Ist oft mit dabei Avatar von Kai E.
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    Zitat Zitat von Gustav Beitrag anzeigen
    Der Vorsitzende eines Fotoclubs hat meiner Schwester dringend davor abgeraten die Speicherkarte aus der Kamera herauszunehmen zur Überspielung auf den PC.
    SD-Karten sind extra dafür gemacht, als WECHSELmedium zu dienen. Das Herausnehmen der Speicherkarte ist der Grund warum sie entwickelt wurde.
    Das einzige, was die Karten manchmal nicht so gern haben ist, wenn sie während des Schreibvorgangs entfernt werden. Das MAcht normalerweise aber niemand.

    Wäre es ein Problem, die speicherkarte aus der Kamera zu entfernen, würden die Hersteller der Kameras mehr Speicher verbauen und die SD-Karte hätte sich nie durchgesetzt.

    Zitat Zitat von Gustav Beitrag anzeigen
    Es sei das einzig Richtige die Speicherkarte aus der Kamera herauszunehmen und in den fest eingebauten oder externen Kartenleser zu stecken.
    Auch diese Aussage ist nicht wirklich richtig. Es ist lediglich so, dass das Auslesen einer Speicherkarte per Kartenleser u.U. schneller geht als mit dem Datenkabel der Kamera da der Kartenleser z.B. USB 3.0 verwenden könnte (sofern kompatibel bzw. am Rechner vorhanden). Kameras haben bisher fast ausschließlich UB 2.0, welcher bedeutend langsamer als UB 3.0 ist.

    Zitat Zitat von Gustav Beitrag anzeigen
    Da man ja manchmal mehrmals täglich seine Aufnahmen am PC betrachten möchte ist es vielleicht nicht unerheblich wo der Verschleiß gravierender ist , am Kartenslot oder an der USB-Buchse. Die Kabellösung schont auf jeden Fall die Speicherkarte -oder?
    Der Verschleiß ist so minimal, dass ich hier eine mittlerweile etwa 10 Jahre alte SD-Karte liegen habe, der man die regelmäßige Nutzung kaum ansieht. Das kann man also getrost vernalässigen.

    Zitat Zitat von Gustav Beitrag anzeigen
    Bei der Sony A7 kann man ja die Bilder Kabellos über NFC auf ein Android-Tablet übertragen und sich anschauen, was ja eine elegante Lösung für das Problem wäre, wenn es auch mit Windows und/oder Linux klappen würde und die ganzen RAW-Dateien auch übertragen würden. Fürchte dass dann die Akkuleistung der Kamera nicht weit reichen würde? Hat jemand Erfahrungen mit der Kabellosen Übertragung und anschließender Bearbeitung gemacht?
    Ich habe zwar keine Erfahrungen mit dem Bearbeiten von Bildern am Tablet, dafü habe ich einen PC mit entsprechender Hard- und Software, aber ich habe Erfahrungen mit NFC in anderen Bereichen.
    Mal davon abgesehen, dass die Reichweite der Funkstrecke sehr kurz ist (je nach Gerät wenige Zentimeter bis etwa einen Meter) frisst NFC den Akku verhältnismäßig schnell leer.
    Daher sollte man derartige Datenverbindungen, wenn man sie gerade nich benötigt, abschalten.
    Beste Grüße,
    Kai

  2. 3 Benutzer sagen "Danke", Kai E. :


  3. #2
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Ich bin zu faul...

    an meinem Laptop hängen an den diversen USB Anschlüssen und einem Hub die jeweiligen Kamera-Kabel... und ich lass die Karten in der jeweiligen Kamera.
    Schon seit Jahren...

    Auf der Flucht bin ich nicht... also kann das auch gern gemütlich transferiert werden.

    Bei den SD Karten könnte das zwar locker auch mit dem Kartenleser gehen, aber bei den CF Karten der 5D und 5D MKII mit den vielen einzelnen Pins ist mir das wechseln zu nervig, zumal immer auch mit der Gefahr verbunden, die Karte verkehrt herum einzuführen und einen Pin versehentlich zu verbiegen..

    So hat sich bei mir also über Jahre hinweg etabliert... Kabel in USB Buchse der Kamera und fertig ist die Laube...

    Bei der neuen A7 hat es nach dem Überpielvorgang sogar noch den Vorteil, dass der Akku der Kamera im abgeschalteten Zustand der Kamera über die USB Schnittstelle geladen wird und ich so nicht auch noch den Akku ins Ladegerät hängen muss. Ein echter Fortschritt gegenüber der Sony NEX, wo der Akku bei eingeschalteter Kamera ziemlich schnell "runterlief"....

    Das hat Sony wohl irgendwann auch gemerkt und bei der A7 dann den umgekehrten Weg beschrittten... nämlich statt den Akku leer zu saugen, ihn in der A7 mit Strom aus der USB Schnittstelle zu versorgen und zu laden...

    So hab ich dann in der A7 immer morgends immer einen geladenen Akku... wenn ich am Vorabend meine Tagesausbeute an Bildern heruntergeladen habe.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


  5. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von OpticalFlow
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    Ich nehme die Karte raus. Hatte schon mal eine 300D mit defekter USB-Buchse.

    Laut Wikipedia http://en.wikipedia.org/wiki/USB sind
    Mini-USB Buchsen fuer ca. 5000 Einstoepselvorgaenge ausgelegt, micro-USB Buchsen fuer ca. 10000.
    Das ist die Buchse selbst. Bei anderen Elektronikkomponenten ist mir auch schon die Buchse von der Platine runtergebrochen.

    Ob einem eher die Kontakte im Kartenslot der Kamera oder in der USB-Buchse kaputt gehen kann ich nicht beurteilen. Aufgrund des langen Kabels und der Hebelwirkung des Steckers glaube ich allerdings, dass die USB-Buchse weniger Zyklen verträgt. Bei den schnelllebigen Digitalkameras ist die Kamera aber meist eh' veraltet bevor einer der beiden Fälle eintritt, von daher würde ich mir nicht den Kopf zerbrechen.

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", OpticalFlow :


  7. #4
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Wie man sieht, funktionieren beide Wege prächtig und jeder Weg hat Vor- und Nachteile. Man darf also gerne beide Wege nutzen.

    Warum aber jemand "dringend davor abrät", wie der Vorsitzende des Fotoclubs, bleibt mir nach wie vor ein Rätsel.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
    >> Einführung | Meine "Uralt" (Stand 2015) Linsenliste | Noch eine Linsenliste | RetroCamera.de (Blog) | Altglasphase : 10
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  8. #5
    Hardcore-Poster
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    Ich habe vor kurzen 3 8GB SD Card HC Class 4 für nur 3 EUR das Stück gekauft. Am Wochenende gab es dann beim Fotografieren mit der Olympus PEN E-PM2 einen Kartenfehler mit Bildverlust.

    Sollte man mehr Geld ausgeben und lieber Marken-Speicherkarten kaufen?

    Mit welchem Programm kann man die Bilder auf einer fehlerhaften SD-Karte noch auslesen und reparieren?

    Gruß Gerhard
    LG aus Sachsen Gerhard

  9. #6
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    Software zum Retten von Speichermedien:

    http://www.lc-tech.com/pc/sandisk-re...eluxe/?lang=de

    (gibt es teilweise beim Kauf einer SanDisk Karte kostenlos dazu)


    Ich habe leider keine Ahnung von "billigeren" Karten. Ich selbst nutze nur SanDisk und hatte damit nie Probleme.


    Ed.

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", EdwinDrix :


  11. #7
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    Ich selbst setze zum Retten von Daten auf Speicherkarten und Sticks die Software Recuva ein.
    Die hat mich noch nie im Stich gelassen und kommt an alle Daten ran die nicht mehr sichtbar aber noch nicht überschrieben wurden.

    Zur Frage, ob es Sinn macht, hochwertigere Karten zu kaufen: ein ganz klares "Ja" von mir.
    Die hochwertigeren Speicherkarten sind i.d.R. für den professionellen Einsatz gedacht und dementsprechend hochwertig gebaut und langlebig.
    Außerdem sind sie oft auch schneller - unter Class 10 läuft bei mir aber eh nichts mehr
    Beste Grüße,
    Kai

  12. Folgender Benutzer sagt "Danke", Kai E. :


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