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Thema: Alu Tessar 2.8/50mm

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von Stefan_N Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass es ein mehrgängiges Gewinde ist, das heisst es hat mehrere Eingänge. Wenn man nicht mehr weiss wo genau das Objektiv getrennt wurde, hilft hier nur Probieren. Ich habe damit auch schon mal eine gute Stunde rumgemacht und kurz bevor ich alles aus dem Fenster werfen wollte, hatt es doch noch geklappt. Wenn ich mich recht erinnere ging es so. Ein Stück reindrehen, Schlitz und Stummel ausrichten und wenn das nicht passt, den nächsten Eingang ausprobieren. Irgendwann ist man einmal rum.

    Stefan
    Wieder einen Schritt weiter! Einmal haben Blendenhebel und Block schon gepasst - aber der Fokusweg war noch begrenzt. Hast du noch einen Tipp, wie weit Hinterteil und Fokusring eingedreht sein sollen, bei der Montage?
    Eine Tisch-Leucht-Lupe hilft auch sehr. Jeden Tag ein paar Versuche, sozusagen Linsen-Meditation.

    Mal schauen, wie weit meine GedulT noch reicht. Ja, mit "T" weil es hart ist, sie zu behalten ;-)

    Bernd

  2. #2
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    Zitat Zitat von Sucher Beitrag anzeigen
    Wieder einen Schritt weiter! Einmal haben Blendenhebel und Block schon gepasst -
    Dann die Trennstelle markieren und Fotografieren!

    aber der Fokusweg war noch begrenzt. Hast du noch einen Tipp, wie weit Hinterteil und Fokusring eingedreht sein sollen, bei der Montage?
    Ziemlich weit. Du drehts ganz ein, also etwas über unendlich hinaus bis es nicht mehr geht. Dann ca. ungefähr knapp zwei Umdrehungen zurück.

    Eine Tisch-Leucht-Lupe hilft auch sehr.
    Ich hab' das bei einem Bier am Wohnzimmertisch gemacht. Einfach alle Eingänge rundum durchgetestet. Bis der richtige dabei war. Merkt man, wenn genau bei Unendlich Schluss ist und die Skala passt. Dann Schraube rein und fertig.

    Halt durch!

    Stefan

  3. #3
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Der Fokusring muss etwa 1.2-1.5mm Abstand in den Metergravuren zu der Kante des hintersten/untersten Tubusteil mit der gravierten Schärfentiefeskala haben, wenn der Fokusring auf Unendlich steht.

    Ein weiterer Anhaltspunkt ist die Verriegelung der Rücklinse... also der äußere Befestigungsring, den Du abgenommen hast um die optische Baugruppe zu entfernen.
    Dieser Verriegelungsring muss im angezogenen Zustand mit dem Blendenstößel auf einer Höhe abschließen, dann hast Du unendlich.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  4. 2 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  5. #4
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    Die Stellung des Fokusrings auf dem Hinterteil scheint das zentrale Thema fürs Gelingen zu sein. Mittlerweile hatte ich es mehrfach zusammen, die Blende flutschte auch. Nur die Fokussierung reicht noch nicht von nah bis unendlich. Und zumindest das kann ich jetzt reproduzieren. Das heißt, die Stellung des Fokusrings varieren und uU einen anderen "Einstieg" finden, dürfte die Lösung sein?

    Für heute reichts und n Bier gibt`s nachdem es wieder geht :-)

    Bernd

  6. #5
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Sucher Beitrag anzeigen
    Die Stellung des Fokusrings auf dem Hinterteil scheint das zentrale Thema fürs Gelingen zu sein. Mittlerweile hatte ich es mehrfach zusammen, die Blende flutschte auch. Nur die Fokussierung reicht noch nicht von nah bis unendlich. Und zumindest das kann ich jetzt reproduzieren. Das heißt, die Stellung des Fokusrings varieren und uU einen anderen "Einstieg" finden, dürfte die Lösung sein?

    Für heute reichts und n Bier gibt`s nachdem es wieder geht :-)

    Bernd
    Hallo Bernd,

    wie ich bereits schrieb, muss die Einfädelung so vonstatten laufen, das der Feintrieb (also der Teil den du mit der Meterskala drehst etwas über den Naheinstellgrenzen-Anschlag (wenn die Schraube eingeschraubt wäre) hinaus läuft.

    In dieser Stellung muss dann der Teil mit der optischen Baugruppe in die Nähe der Position landen, wo die Geradführungsstange in der Aussparung des Vorschub-Gewindes "landet"....

    Da Du noch kein Unendlich erreichst, gehe ich davon aus, dass Du immer noch Teil A und B (also das flache Fokussiergewinde) in zu großem Abstand hast.

    Also um es nochmals zu erklären...

    Drehe zunächst das Feingewinde des Fokusringes vollständig ein, bis es nicht mehr weitergeht, also am Ende des Gewindes angekommen ist.

    Dann drehe etwa eine Umdrehung in die Gegenrichtung zurück (so dass Du etwas vor der untersten Naheinstellgrenze bist) und setze die optische Baugruppe so ein, dass die Geradführung in etwa in der Nähe des Schlitzes im Vorschubgewinde landet... der Rest wird dann über die Links und rechtsdrehungen des Fokusringes und Drehung des Vorschubgewindes zueinander gemacht, bis die Geradführungsstange "eintaucht"...

    Wenn Du es schon mehrfach auseinander und wieder zusammen hattest, sollte das auch keine Schwierigkeit mehr sein...

    Das Vorschubgewinde/die Drehbewegung der optischen Gruppe verschafft dir dabei quasi den "Höhen-Abstand", den der Geradführungshebel braucht, um durch leichte Ausrichtungsänderung des Feingewindes des Fokusring den exakten Einstiegspunkt der Geradführung in den Helicoid - Schlitz zu finden.

    Dieses "Zusammenspiel" an der unteren Naheinstellung des Fokusrings musst Du verstehen, der Rest ist dann easy

    Viel Glück

    LG
    Henry
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  8. #6
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Ich erkläre es nochmal kurz, denn es ist in der Tat wichtig, dass der Fokusring im Bereich der untersten Naheinstellgrenze steht.. denn das ist der Ort, wo die entfernte Begrenzerschraube gerade noch dafür gesorgt hatte, das die Geradführungsstange gerade noch vor Trennung im Vorschubgewinde des Helicoids befand.

    Durch das Entfernen dieser Begrenzerschraube und das anschließende "Bewegen" der optischen Baugruppe, die Du entfernt hast, flutschte natürlich auch dieser Geradführungshebel aus dem Schlitz.

    Ergo muss der Fokusring beim Wiedereinbau der Baugruppe auch wieder dort an seiner Markierung stehen, wo sich die Teile trennten voneinander.

    Also Fokusringskala so ausrichten, das sie bei eingesetzter Begrenzerschraube an der untersten mm Stellung steht... und noch ein paar Millimeter weiterdrehen... dann die optische Baugruppe wieder einsetzen und durch den korrekten Einstiegspunkt sehen, dass Du mit dem Schlitz so dicht als möglich an der Geradführungsstange landest.

    Dann solltest Du durch gegendrehung mit dem Fokusring in Richtung unendlicheinstellung in den Bereich kommen, wo die Stange wieder einfädelt und am unendlcihkeitsanschalg auch wieder unendlich ergibt.

    LG
    Henry
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  10. #7
    Hardcore-Poster Avatar von BiNo
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    Wenn du das Objektive zusammen hast, aber unendlich nicht erreichst, dann miss wie lang das Objektiv jetzt ist (Richtung unendlich am Anschlag) von der Kameraauflage ab, also ohne das M42 Gewinde.
    Notiere dir den Wert, auf 1/10 mm genau. Davon ziehst du 47,4 mm ab. Jetzt trennst du das Objektiv wieder und schraubst den Feintrieb um diesen errechneten Wert weiter in den Teil A ein. Dann Teil A wieder ansetzen und alles mit dem Fokussring zusammen ziehen. Ich hab grad kein Objektiv hier zur Hand, aber aus der Erinnerung findest du den richtigen Einstieg wenn die Blendenmarkierung von Teil C (rotes Dreieck am schwarzen Überstand) der Fokussmarkierung auf Teil A gegenübersteht.
    Schöne Grüße, Birk.
    ---------------------- -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Canon EOS 1Ds Mk II, EOS 1D Mk II, EOS 60D, Praktica MTL 5B und ein paar Objektive.

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  12. #8
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    Standard BINGO!

    Endlich, es ist wieder zusammen und funktioniert! Und ich glaube, ich kann es jetzt fast mit geschlossenen Augen

    Fokusring B in Hinterteil A eindrehen bis zum Anschlag. Wieder zurück drehen, bis die Nah-Markierung (0.5m) über die f16 Marke der Schärfentiefeskala hinaus in etwa den im Bild markierten roten runden Punkt erreicht. Dann Linsenelement C einsetzen. Das Gewinde muss greifen, wenn die roten Dreicke von Blenden- und Schärfentiefeskala sich genau gegenüberstehen.
    Jetzt durch vorsichtiges vor- und zurückdrehen von Fokusring in Linsenelement bzw. Hinterteil, den Klotz vor dem Schlitz im Linsenelement platzieren. Mit viel üben kann man es irgendwann fühlen und hören, denn noch helfen 2 Markierungen (Blendenring und Hinterteil), um die Stellung zu finden. Wenn es gut läuft, rastet der Blendenhebel allein ein, sonst mit kleinem Schraubenzieher nachhelfen (Blendenstößel reindrücken). Von hinten ins Objektiv blickend, lässt es sich (vage) beobachten. Wenn es passt vorsichtig zusammendrehen und die Sicherungschraube wieder eindrehen - auf Unendlichstellung (glaube ich).

    Name:  Alu-Tessar-Fertig.JPG
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    Probieren ist angesagt, wenn die von BiNo genannten 47,4mm nicht erreicht werden (Kameraauflage ohne M42 Gewinde bis vorderster Rand bei Unendlich-Stellung). D.h. etwas vor oder zurück mit der 0.5m Marke beim nochmaligen Zusammenbau. Mir fehlen noch 3/10 am Maß, was zur Folge hat, dass die Entferungsskala nicht ganz stimmt, was mich aber grad nicht stört, da ich an Nikon eh nur auf maximal 160cm fokussieren kann. Für Porträts mit weichen Hintergrund reicht mir das, besonders an DX.

    Was mich wundert (und stört): Jeweils einzeln liefen die gereinigten Gewinde (Spiritus, WD-40, Balistol) ganz weich. Jetzt geht es ebenso von Nah auf Unendlich, aber umgekehrt ist wesentlich mehr Kraft erforderlich. Bei weitem nicht so viel vor der OP, dennoch ... ;-)

    An dieser Stelle mein Dank an alle die mich hier bei meinem Chaos unterstützt haben - und ganz besonders an Henry für seine Geduld, es mir immer wieder mit neuen Worten zu erklären!

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