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Thema: Sony Alpha 7: Verwackler, Menüoptionen, Verschlussvibrationen??

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Das wissen wir ja alles schon... und bitte wenn, dann zeig uns nicht zur Untermauerung Deiner Zukunftsvisionen eine halbe 5D MKII und verkauf uns dein Bild als Spiegelkasteneinheit, wenn da noch der Shutter, Befestigungswinkel und etliches andere Gedöns dranhängt, was eben auch in einer A7 werkelt und eben in Deinem Bild bis auf die Elektronik fast die ganze 5D MKII zeigt.

    So sieht der leergeräumte Spiegelkasten aus.. nach einer Erneuerung eines Spiegelkastens in meiner 5D MKII
    spiegelkasten-5D-MKII.jpg

    Wie man unschwer erkennen kann, sieht das schonmal nicht mehr nach einer halben Kamera aus... sondern nach einem normalen Spiegelkasten. Und ob oben nun noch ein Prisma sitzt oder ein EVF verändert die Kompaktheit der Kamera wohl kaum.

    Die A7 ist in der Größenklasse wie eine Einsteiger DSLR im vierstelligen Bereich und da ist nix mehr mit "Kompaktheitsvorteil"...

    Und hier ein Bild von dem abgenommenen Verschlussvorhangsgedöns, dann wird ersichtlich das man nicht eine halbe 5D MKII argumentativ ins Feld führen sollte.

    5DMKIIverschluss.jpg

    Spiegelkästen baut man seit langen Jahrzehnten und die sind nun wahrlich kein "kompliziertes Hexenwerk" mehr, sondern feinmechanische Erzeugnisse, die aufeinander abgeglichen werden.
    Zwar logischerweise teuerer als ein OLED Display im Sucher und deshalb wird er zumindest langfristig den Rotstiftartisten zum Opfer fallen. Die Einheit kostete ca. 150 Euro... was ein Oled Sucher kostet kann ich nur beurteilen wenn ich die Olympus Aufstecksucherpreise zum Vergleich nehme.
    Na ja, ich wollte das brandneue "Ersatzteil" zur Anschauung, nicht gerade in seine Einzelteile zerlegen! Ich bin aber der festen Überzeugung, dass der altbekannte Spiegelkasten ausgedient hat. Ich komme damit zwar sehr gut zurecht, aber die "technische Karawane" zieht weiter, ob wird das wollen oder nicht! Ein OLED-Sucher dürfte auch als Massenprodukt in der Produktion heute sehr viel preisgünstiger, sprich lukrativer zu sein. Nur darum geht es mir hier und die Mitbewerber werden diesem Trend wohl ALLE folgen müssen! Übrigens, mein 5DMkII Ersatzteil besteht ganz ohne die Schlitzverschluss-Einheit!

  2. #2
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    Sehr viel Kunststoff wird im Canon-Spiegelkasten verbaut - das fällt mir hier auf. Scheinbar ist dieser mittlerweile robust genug, um im harten Alltag zu bestehen.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Waveguide Beitrag anzeigen
    Sehr viel Kunststoff wird im Canon-Spiegelkasten verbaut - das fällt mir hier auf. Scheinbar ist dieser mittlerweile robust genug, um im harten Alltag zu bestehen.
    Nicht nur hiermit, ist Canon Kunststoff-Baumeister!

  4. #4
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von ZEISSIG Beitrag anzeigen
    ...
    Übrigens, mein 5DMkII Ersatzteil besteht ganz ohne die Schlitzverschluss-Einheit!
    Verstehe ich grad nicht, denn die SV-Einheit klebt doch an dem von Dir gezeigten Spiegelkastenbild... das ist das Teil mit dem Motor und dem steilen Gewindetrieb an seinem Ende.

    Was bei Deinem Austauschteil fehlt - wenn ich es recht sehe - sind die Lamellen des Verschlusses. Diese Lamellen sind einzeln austauschbar, sollte es z.B. bei einer mechanischen Sensorreinigung oder sonstigen Problemchen (irgendwas vagabundiert im Spiegelkasten, z.B. eine abgelöster Fokus - Chip) zu "Lamellen-Salat" kommen.
    Dann bleibt die Synchronität der Ablaufvorgänge in jedem Falle erhalten und die Lamellen können getauscht werden, wenn der Sensor keinen Schaden genommen hat.
    Insofern ist es immer auch ein Teil-Sensorschutz, den der stets geschlossene Vorhang mit seinen Lamellen hier bietet.

    Die Antriebseinheit des Verschlusses ist ja vorhanden, wenn da ein Austausch ansteht, brauchts eigentlich nur noch die Lamellen dazu und es sind sowohl Spiegelkasten und Verschluss gleichermaßen erneuert.

    Dieses Modul mitsamt der Verschlusseinheit wird im Werk bereits so abgeglichen dann an den Service ausgeliefert, der dann nur die Lamellen umsetzt.
    Dies macht auch Sinn, denn auf diese Weise kann bei einem ERR zum Ende der Verschlusslebensdauer als auch bei Synchronisationsproblemen durch Defekte in der Spiegelmechanik (teildurchlässiger Spiegel und Hilfsspiegel) durch simplen Austausch dieses Moduls die Kameras schnell und kostengünstig im Service repariert werden.

    Die Elektronik - Platinen werden ebenso als Module getauscht, wenn z.B. auf dem DC-DC Modul defekte auftreten (Feuchtigkeit z.B.)...

    Das an dieser Stelle Plastik verbaut wird, ist nicht nur bei Canon so.

    Das Hartplastik ist insbesondere durch die Auslegung der Verschraubungspunkte mit gegenseitiger Stabilisierungswirkung inzwischen so Verwindungssteif und muss immer mit seinen Brücken, Verstrebungen und miteingegossenen Verstärkungspunkten als gesamtes gesehen werden. Durch entsprechende Untersuchungen bei der Planung werden diese "Schwachpunkte" in Biegungs- und Beugungsanalysen untersucht und konstruktiv durch Verstärkungen und vor allem einer geschickten Auslegung der Verschraubungspunkte gegeneinander in Bezug auf Druck- und Zugbelastungen optimiert.

    Und das gelingt den Konstrukteuren halt immer besser in VErbindung mit immer besseren Kunststoffen.
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  5. #5
    Kennt sich aus
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    Standard MF mit EVF an APS-C

    Hi,
    jetzt muss ich doch noch eins nachlegen :-)

    http://www.flickr.com/photos/72334309@N02/11749569005/

    Das ist in der ersten Besitz-Woche der NEX5N mit einem Minolta AF 70-210 manuell scharfgestellt aufgenommen worden.
    Hauptbild ist bereits gecroppt auf 8 Mpx, Einsatz ist dann 100%.

    Geht also

  6. #6
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Kruschtel Beitrag anzeigen
    Hi,
    jetzt muss ich doch noch eins nachlegen :-)

    http://www.flickr.com/photos/72334309@N02/11749569005/

    Das ist in der ersten Besitz-Woche der NEX5N mit einem Minolta AF 70-210 manuell scharfgestellt aufgenommen worden.
    Hauptbild ist bereits gecroppt auf 8 Mpx, Einsatz ist dann 100%.

    Geht also
    Ich glaub Du musst mal an die Küste zum "Möwen-Shooting" kommen und Dir die Wendemanöver der Möwen ansehen... grins.
    Solche "Riesendinger" wie Flieger sind da kein Ersatz, zumal wenn diese sich dann noch in ihrer Ausdehnung vergrößern wenn sie nahe der optischen Achse gemächlich auf Dich zukommen.
    Da bleibt einem ja auch nix anderes mehr übrig, als breitflächig zu treffen, zumal mit f4 oder langsamer..

    Die Passagiere oder der Pilot wären interessant gewesen... und das bei f2.8 (gleiches Usertreffen, Crop der plötzlich hinter Baumwipfeln auftauchende "Tante JU")




    Spannend sind da aber eher die kleineren Vögel.. denn diese Flugzeuge ziehen ja "relativ gemächlich" an einem vorbei.. da kann man ja schon fast Steine nach werfen..

    Aber wir werden den Contest mal beim Usertreffen machen, wenn das Wetter mitspielt, denn ich sehe schon, Du siehst es ernsthaft als eine Herausforderung, die ich nur allzu gern annehme...

    Hier im Link nochmal was von einem anderen Usertreffen, ebenfalls 5D MKII und mein umgebautes Canon FD 2.8/300mm L, Offenblende @2.8 wegen des miesen Wetters... Seeadler in allen Variationen und Otter... wer weiß, wie schnell sich diese Tiere bewegen, versteht.

    Und nochmals, die Bilder entstanden nicht aus Serien heraus, sondern sind allesamt einzeln ausgelöst.

    http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post155615


    Das ist es, was ich mit "Action" meinte.. dies geht aus meiner Sicht bei Nutzung von manuell zu fokussierendem Altglas nur mit einem optischen Sucher, mit dem
    diese extrem schnell fliegenden Tiere im Sucher verfolgt und nachgezogen werden müssen und nicht ein "Rätselraten" in einem gelben, roten oder weißen Fokuspeaking "Gekrissel" im Sucher stattfindet, was an sich selbst schon Rätsel aufgibt, ob nun irgendwas davor oder dahinter gerade die "Lichtorgel" in Gang gesetzt hat.



    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (04.01.2014 um 16:26 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  7. #7
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    Da man ja die alte Tante JU wohl überwiegend nur im Unendlich-Bereich erwischen wird, glaube ich, ist das "Peaking" nicht gerade erforderlich! Aber gut, ich hab's aber noch nicht selber ausprobieren können! Dieser "Oldtimer" startet hier von St. Augustin/Hangelar bei klarem Wetter und kutschiert zahlende Gäste den Rhein entlang und über die höchsten Berge Holland's, dem schönen Siebengebirge!

  8. #8
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Verstehe ich grad nicht, denn die SV-Einheit klebt doch an dem von Dir gezeigten Spiegelkastenbild... das ist das Teil mit dem Motor und dem steilen Gewindetrieb an seinem Ende.

    Was bei Deinem Austauschteil fehlt - wenn ich es recht sehe - sind die Lamellen des Verschlusses. Diese Lamellen sind einzeln austauschbar, sollte es z.B. bei einer mechanischen Sensorreinigung oder sonstigen Problemchen (irgendwas vagabundiert im Spiegelkasten, z.B. eine abgelöster Fokus - Chip) zu "Lamellen-Salat" kommen.
    Dann bleibt die Synchronität der Ablaufvorgänge in jedem Falle erhalten und die Lamellen können getauscht werden, wenn der Sensor keinen Schaden genommen hat.
    Insofern ist es immer auch ein Teil-Sensorschutz, den der stets geschlossene Vorhang mit seinen Lamellen hier bietet.

    Die Antriebseinheit des Verschlusses ist ja vorhanden, wenn da ein Austausch ansteht, brauchts eigentlich nur noch die Lamellen dazu und es sind sowohl Spiegelkasten und Verschluss gleichermaßen erneuert.

    Dieses Modul mitsamt der Verschlusseinheit wird im Werk bereits so abgeglichen dann an den Service ausgeliefert, der dann nur die Lamellen umsetzt.
    Dies macht auch Sinn, denn auf diese Weise kann bei einem ERR zum Ende der Verschlusslebensdauer als auch bei Synchronisationsproblemen durch Defekte in der Spiegelmechanik (teildurchlässiger Spiegel und Hilfsspiegel) durch simplen Austausch dieses Moduls die Kameras schnell und kostengünstig im Service repariert werden.

    Die Elektronik - Platinen werden ebenso als Module getauscht, wenn z.B. auf dem DC-DC Modul defekte auftreten (Feuchtigkeit z.B.)...

    Das an dieser Stelle Plastik verbaut wird, ist nicht nur bei Canon so.

    Das Hartplastik ist insbesondere durch die Auslegung der Verschraubungspunkte mit gegenseitiger Stabilisierungswirkung inzwischen so Verwindungssteif und muss immer mit seinen Brücken, Verstrebungen und miteingegossenen Verstärkungspunkten als gesamtes gesehen werden. Durch entsprechende Untersuchungen bei der Planung werden diese "Schwachpunkte" in Biegungs- und Beugungsanalysen untersucht und konstruktiv durch Verstärkungen und vor allem einer geschickten Auslegung der Verschraubungspunkte gegeneinander in Bezug auf Druck- und Zugbelastungen optimiert.

    Und das gelingt den Konstrukteuren halt immer besser in VErbindung mit immer besseren Kunststoffen.
    Ich habe das Ersatzteil gebraucht, falls die Kürzung des Spiegels an meiner 5DMkII in die Hose gegangen wäre! Für meine Distagone 15 & 18mm, war mir die Anpassung sehr wichtig! Auch das 2/28mm, 2,8/45mm, 1,4/50mm und das MutarII waren davon betroffen. Dazu kamen noch minimale Änderungen an den hinteren Objektivfassungen. Alles funzt jetzt tadellos!

    Der Einsatz von Kunststoffen ist ja heute überall Usus! Wenn erst einmal die Kunststoff-Verarbeitungsmaschine programmiert ist, dann spukt diese die Teile vergleichsweise in jeder Anzahl sehr günstig aus. Das fertige Produkt wird dann mit einem schicken Alu-Kleid angezogen, was dann letztlich eine hohe Wertigkeit vorgaukelt! Nicht missverstehen, aber die AF-Objektive müssen mit einem Mix Metall/Kunststoff auch im Dauerlauf sehr leichtgängig laufen und die Mechanik ist im Vergleich zum hochpräzisen und langlebigen Schneckengang sehr simpel.

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