Ist doch klasse das Tessar..
Zwar nicht ganz exakt getroffen die Beere (Schärfe liegt etwas hinter dem vorderen Bereich, den man eigentlich scharf erwarten würde), aber zeigt, dass ein Tessar sehr schön scharf zeichnet..
LG
Henry
Ist doch klasse das Tessar..
Zwar nicht ganz exakt getroffen die Beere (Schärfe liegt etwas hinter dem vorderen Bereich, den man eigentlich scharf erwarten würde), aber zeigt, dass ein Tessar sehr schön scharf zeichnet..
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Vor einiger Zeit erhielt ich eine Canon Demi (also Halbformat) mit einem Canon SH 2,8/28mm Objektiv. Die Kamera stammt von 1963.
Technische Daten des Objektivs:
5 Linsen / 4 Gruppen,
Nahgrenze an der Originalkamera 0,5m.
Nach ziemlicher Pfriemelei ist es mir heute endlich gelungen, das Objektiv (zunächst mal vorläufig) an die NEX zu bringen:
Endlich mal ein "richtiges" Pancake an der NEX! Objektiv und Adapter sind nur rund 18mm "dick".
Der Weg dahin:
Erst mal der Ausbau und die Deaktivierung des Zentralverschlusses. Das ist mittlerweile fast schon Standard bei mir.
Danach hat man einen ziemlich kleinen kompakten Block vor sich, der sich in einem M39-NEX-Adapter versenken läßt, wenn man das M39-Inlay entfernt und etwas längere Inbusschrauben zum Arretieren der Objektivs verwendet.
Problematisch ist der recht weit abstehende Hebel für die Betätigung der Blende. Hierfür muß einiges an Material vom Adapter weggefräst werden. Harte Arbeit für den Dremel.
Hier mal noch ohne nachträgliche Schwärzung:
Wichtig ist vorab die Ausrichtung des Objektivs im Adapter, damit der Blendehebel nicht durch eine der 3 Arretierschrauben blockert wird. Der Verschiebeweg des Hebels von Offenblende bis zur kleinsten Blende 22 ist aber kleiner 120°, so daß bei entsprechender Ausrichtung des Objektivs der Hebel zwischen 2 Schrauben problemlos durchbewegt werden kann.
Leider erreicht es momentan noch nicht ganz unendlich. Objektivseitig ist mittlerweile alles ausgereizt, so daß einzig etwas Abtragung am Adapter noch für das korrekte Auflagenmaß sorgen kann. Da bin ich mir momentan allerdings noch nicht sicher, ob ich für das Objektiv den Adapter endgültig opfern will.
Einige erste Testbilder vom heimischen Balkon sind hier nicht zeigenswert.
Was aber schon auffällt:
Es vignettiert, und mit zunehmend geschlossener Blende nimmt die Vignettierung deutlich zu. Das ist sicher zum einen dem für Halbformat ausgelegten Objektiv geschuldet, zum anderen liegt die Blende hinter dem kompletten Linsenblock.
Ein paar (Test)Bilder reiche ich in Kürze nach, momentan trübt es sich leider schon wieder ein.
LG
Stefan
Sony A7, A6700, A6500, VNEX
VIELE Yashica ML's + ein paar Praktina-Objektive, Nikkore und Tokinas
Endlich: loeffel auf flickr
Yashica Objektive auf olypedia.de
So, hier wie versprochen nun ein paar erste Beispielbilder:
Nahgrenze, Offenblende:
100% Crop daraus:
Nahgrenze, max. abgeblendet:
und das gleiche bei Offenblende:
und noch mal ein 100% Crop daraus:
Im jetzigen Zustand liegt die größtmögliche Entfernung bei ca. 6m.
LG
Stefan
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Hallo Stefan,
danke für die Bilder..
Ist aber trotz des noch nicht gefundenen U-Punkt ganz schön Vignettierung im Spiel wie es aussieht.
Es scheint aber in der Bildmitte recht scharf zu sein, denn die kleinen Ameisen auf der Rose sind ja schon gut im Crop zu erkennen.
Bin gespannt wie es weitergeht.
Noch ein Tipp... versuch mal vom M39 Adapter weg zu kommen und denke mal über eine Lösung mit einem Umkehrring in M49 oder ähnlich auf NEX nach?
Das könnte eventuell einfacher werden, das Objektiv an so einem Teil zu befestigen und das Vorderteil eines alten "Gammel-Objektivs" mit passendem Filtergewinde als
"Klemmverschluss" zu benutzen.. nur so als Idee um das Teil näher an den Sensor zu bringen.
LG
Henry
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Danke für den Tipp, das wäre in der Tat eine weitere Möglichkeit.
Andererseits fehlt nur noch etwa 1mm zum Unendlich, das wäre auch am M39-Adapter machbar.
Hauptproblem dabei wird der Blendenhebel sein, der dann mit dem NEX-Bajonett des Adapters kollidiert. Den werde ich wahrscheinlich neu biegen müssen, damit er dichter am Objektivgehäuse verläuft.
Sollte das ganze gelingen und die Vignettierung vertretbar sein, stünde mir ein wirklich kompaktes Objektiv zur Verfügung.
Das allein schon ist ein Grund, das ganze weiter zu verfolgen.
LG
Stefan
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So, inzwischen ist es mir gelungen, das kleine Canon-Objektiv näher an den Sensor zu bringen, allerdings noch auf unbefriedigende Art und Weise. Eine Verbesserung der Vignettierung geht damit allerdings leider nicht einher. Zu allem Überfluss ist mir auch noch der Hebel für die Verstellung der Blende abgebrochen(Ist aber schon wieder angelötet).
Daher habe ich dieses Projekt vorübergehend auf Eis gelegt. Schade, so ein 28er Pancake an der NEX hätte mir gut gefallen.
Dafür habe ich mich mal wieder mit einem Rodenstock Color Trinon-Lanthan 2,8/45mm beschäftigt. Es stammt aus einer Dacora Super Dignette electric-S.
Der wohlklingende Name machte mich neugierig.
Den Ausbau habe ich schon vor längerer Zeit vorgenommen. Das Objektiv ist ziemlich blöd mit der Trageplatte, die Teil des Kameragehäuses ist, verbunden. Diese Platte wird für den Erhalt des Objektivs zwingend weiter benötigt, sie kontert die Komponenten des Objektivs, ohne die Platte fällt alles auseinander. So blieb mir nichts anderes übrig als die Platte zu zersägen und zu befeilen, bis eine runde "Rückplatte" des Objektivs bildet.
Um es vorweg zu nehmen: Der Aufwand lohnt sich nicht.
Es it mir aber gelungen, das Objektiv mithilfe eines 1er Zwischenring plus Bajonett aus einem 08/15 China-Zwischenringsatz für die NEX an selbige zu bringen. Damit stimmt der Unendlichpunkt recht gut, etwas Finetuning läßt sich am Objektiv selbst vornehmen.
Bildbeispiele, alle Offenblende:
Unendlich geht fürs erste in Ordnung:
Crop 100%:
Bokeh:
Schärfe bei ca 10m:
Crop 100%:
"Hummer"Farben
Nicht übermäßig scharf und kontrastig, aber angenehme Farben und Bokeh.
Kein "Must Have", eher ein "Neugier"-Objektiv. Fummelig und aufwändig auszubauen und zu adaptieren. Auch die Nahgrenze von 1m spricht nicht unbedingt für das Objektiv.
LG
Stefan
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So, einige Zeit ist vergangen, und ich habe mich mal wieder diesem Objektiv aus Beitrag #415 ff gewidmet.
Unendlich ist unter Verwendung eines M39-NEX-Adapters tatsächlich möglich. Es muß allerdings noch etwa 1mm vom Adapter abgetragen werden. Dann kann das Objektiv wie von mir angedacht im Adapter versenkt werden.
Beweisfoto:
100% Crop, der Strommast ist ca 80m entfernt.
Hat es sich nun gelohnt ?
Eigentlich nicht. Der Aufwand ist recht hoch und die Ergebnisse für meine Begriffe nur durchschnittlich bis mässig.
Das Hauptproblem ist die recht starke Vignettierung, die auch bei richtigen U-Punkt zu heftig ausfällt.
Bei Offenblende ist das Objektiv im Zentrum recht scharf, die Schärfe fällt aber zum Rand hin recht schnell ab. Abgeblendet ist das ab f4-f5,6 kein Thema mehr. Dafür nimmt die Vignettierung noch zu.
Beispielbilder spare ich mir, an der Charakteristik hat sich nichts geändert im Verhältnis zu den schon weiter oben gezeigten Beispielen.
Schade, denn nach wie vor hätte mir das Objektiv als Pancake an der NEX sehr gut gefallen.
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LG
Stefan
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Inzwischen steht mir auch ein Steinheil Cassarit 2,8/50mm für Braun Paxette zur Verfügung, eine Leihgabe unseres Forenkollegen Phillipp.
Kollege ropmann hatte hier mal das Cassarit 2,8/45mm vorgestellt, hier also ein paar Bildbeispiele von dem Objektiv mit der minimal längeren Brennweite am VNEX:
Erst mal an meiner NEX-3:
Es sieht an der NEX genau so schick aus wie das 45er und wirkt wie für die NEX gemacht. Die 12 Blendenlamellen sorgen für schöne runde Highlights bei allen Blenden. Etwas ungünstig ist allerdings die Anordnung der Bedienringe. Bei Betätigung der Blende erfolgt am vorderen Ring und verstellt grundsätzlich die Fokussierung, deshalb ist eine genaue Fokussierung erst nach dem Schließen der Blende möglich.
Hier also ein paar Bildbeispiele, alles Offenblende:
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LG
Stefan
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