Ist völlig normal für das Pentacon 4/200. Wer um Himmels willen hat eigentlich das Ding jemals "hoch" gelobt? Schon zu DDR-Zeiten haben die Fotohändler darüber die Nase gerümpft![]()
Ist völlig normal für das Pentacon 4/200. Wer um Himmels willen hat eigentlich das Ding jemals "hoch" gelobt? Schon zu DDR-Zeiten haben die Fotohändler darüber die Nase gerümpft![]()
Hallo,
kann ich an sich nicht bestätigen. Das 2,8/135 verwende ich gerne nicht nur wegen seiner Handlichkeit sondern auch wegen der guten Farben. Bei den 200ern habe ich sowohl die alte als auch die neue Bauform und halte beide für brauchbare Teleobjektive - wenn man sie mit passendem Streulichtschutz verwendet oder streulichtverdächtige Situationen meidet, z.B. in dem man aus dem Schatten fotografiert.
Das 2,8/135 ebenso wie das 4/200 sind mir in dieser Richtung noch nicht aufgefallen.
Allerdings ist die serienmäßige Streulichtblende mit ihren 2 Zentimetern eher ein Witz. Und streulichtempflindlich sind die Teile leider - wie viele alte Gläser - ziemlich.
Man muss allerdings auch festhalten, dass es unter diesen Linsen sehr deutliche Streuungen hinsichtlich der Qualität gibt, leider sind auch mehr als genug Objektive unterwegs, die weder entweder während ihres Lebens die Justage verloren haben oder schon bei der Produktion mängelbehaftet ausgeliefert wurden. Ohne Pentacon damit etwas anwerfen zu wollen scheint das bei deren Linsen leider etwas deutlicher zu sein als bei denen aus Jena. Aber das ist mein persönlicher Eindruck.
Jörg
Ich habe das 200/4 Pentacon mit Exa Bajonett kürzlich für einen Spottpreis erhalten.
Beim Reinigen der Frontlinse viel mir auf das diese keine Vergütung hat, die darunter liegende jedoch schon(Rücklinse ist auch blau Vergütet).
Das Objektiv mit sauberer Frontlinse ist schon einmal deutlich weniger flau als vorher. Ich überlege nun, ob sich eine nachträgliche Vergütung und Kantenschwärzung bei diesem Objektiv lohnt, da ich mit Exa Zwischenringen ausgestattet bin und damit die Naheinstellgrenze auf 1,5m senken kann, ergibt das an der Canon quasi ein 320er Tele-Makro. Das macht richtig Spaß . Eine Nachvergütung stelle ich mir unproblematisch dar, da ich meine die Frontlinse als Einzellinse, ohne Verkittung, erkannt zu haben.
Hat jemand Erfahrung mit Kantenschwärzung?
Auch der Befestigungsring der Frontlinse hat reichlich blanke Stellen, und dürfte zusätzlich die Bildqualität senken.
Welche Dimensionen müßte eine ausreichende Streulichtblende mitbringen?
Kennt jemand den Mechanischen Aufbau dieses Objektivs? Der unendlich Anschlag erlaubt eine Fokussierung auf nur 35m (selbstverständlich ohne Zwischenringe...)
Gruß vom Nick
Queen Mum
Tokina 17mm/3,5 - Pentax 50/1,4 - Pentacon 135mm/2,8
Mein Pentacon 50mm 1.8 MC bildet ebenfalls solche glühenden Kanten. Vor allem wenn viel Licht zur Verfügung steht, habe ich öfter die Beobachtung machen können.
Der Aufwand die Kanten zu schwaerzen und nachtraeglich eine Verguetung aufdampfen zu lassen (wo wuerdest Du das machen lassen?) steht m.E. in keinem sinnvollen Verhaeltnis zum Nutzwert eines Pentaconobjektivs. Gute manuelle 200 f4 - Linsen gibts viele.
Danke für die Einschätzung OptikalFlow,
nun dachte ich, in meinem naiven Bastelwahn, Kantenschwärzen mit Edding ist jetzt nicht soo wahnsinnig aufwändig das damit ein unverhältnis mäßig hoher Aufwand im angesicht des niedrigen Wertes betrieben würde. 30sek Bastelzeit ist doch noch vertretbar bei so einer Linse...
Und Objektivlack wollte ich sowieso mal besorgen...
Ich frag mal beim Optiker.
Dagegen spricht alerdings, das weder mein Pancolar noch die Tessare Probleme mit Unendlich haben..
Der Adapter ist für Exa-Topcon und hat auch nur 0,5mm (ca ).
Danke soweit,
Nick
Das Schwärzen der Kanten sehe ich auch als Möglichkeit zur Optimierung.
Allerdings kann Optiklack bei den üblichen genauen Fassungen problematisch werden - die Lackdicke ist da nicht berücksichtigt. Ich nutze Edding Paint Marker, der ist noch schön dünn, und recht gut deckend.
Noch habe ich keine Vergleichsaufnahmen hinbekommen (oder überhaupt versucht) um einen Effekt zu zeigen. Sehr viel Unterschied erwarte ich nicht.
Ein Problem könnte sein, dass sich beim nächsten Reinigen des Objektives mit Lösungsmittel etwas von der Farbe auflöst und verteilt :-/
Da ich auf Arbeit immer wieder optischen Schichten zu tun habe, beschäftige ich mich auch privat etwas mit dem Thema mir mal Filter oder Objektivlinsen vergüten zu lassen. Es gibt Hersteller die dies als reine Dienstleistung anbieten - aber es wäre z.B. schon von Interesse um welches Glas es sich dabei handelt.
Zwei Kamerawerkstätten auf meiner Foto-Werkstätten-Liste bieten Neuvergütung an - die würde ich als Anlaufpunkt empfehlen, falls Deine Frage beim Optiker zu keiner hilfreichen Erkenntniss führt (wovon ich fast ausgehe).
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Kameras und Zubehör selbst reparieren, umbauen oder gänzlich selbst erstellen:
http://www.4photos.de
Ich meinte in erster Linie das Neuvergueten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass das billiger zu machen ist als ein anderes gebrauchtes zu kaufen.
Kantenschwaerzen mit Edding ist natuerlich mit fast keinen Kosten verbunden. Dass das Schwaerzen bei einer ansonsten unvergueteten Linse noch viel bringt, glaube ich allerdings nicht (lasse mich aber gern vom Gegenteil ueberzeugen) setze doch einfach mal die Flaechen des Linsenrands und und der unvergueteten Linsenfrontflaeche ins Verhaeltnis. Ich denke mal, die fehlende Verguetung duerfte da der limitierende Faktor sein.