Ja, das "Glühen" kann durchaus vorkommen – vor allem, sobald der "Störenfried" etwas außerhalb der Schärfe-Ebene liegt. Da hilft dann nur Abblenden.
Einen Stop abblenden: üblicherweise hatte ich das schon fast automatisch gemacht in den entsprechenden Lichtsituationen, denn ich kann auf die Schnelle kein Beispiel für den beschriebenen Abbildungsfehler finden
Blende 5.6:
5970116011_b5e0111c4d_z.jpg
Alles plattmachen von praktinafan auf Flickr
Ich denke, das koennte fuer das Pentacon durchaus normal sein. Mein Pentacon 135 2.8 macht das leider auch, zusammen mit lila Farbsaeumen. Schade, da es eine gute Schaerfe und ein schoenes Bokeh hat.
Danke schonmal für Euren Input.
Ich werde das gute Stück jetzt erstmal fernab von Testfotos einsetzen und dann entscheiden, ob mich
die Nachteile tatsächlich so immens stören, dass die Suche weitergehen muss.
Nichtsdestotrotz ist es immer wieder faszinierend zu sehen, was dieses Altglas zu leisten im Stande ist.
Und das für einen Bruchteil der Kosten "moderner" Objektive.
Ist völlig normal für das Pentacon 4/200. Wer um Himmels willen hat eigentlich das Ding jemals "hoch" gelobt? Schon zu DDR-Zeiten haben die Fotohändler darüber die Nase gerümpft![]()
Hallo,
kann ich an sich nicht bestätigen. Das 2,8/135 verwende ich gerne nicht nur wegen seiner Handlichkeit sondern auch wegen der guten Farben. Bei den 200ern habe ich sowohl die alte als auch die neue Bauform und halte beide für brauchbare Teleobjektive - wenn man sie mit passendem Streulichtschutz verwendet oder streulichtverdächtige Situationen meidet, z.B. in dem man aus dem Schatten fotografiert.
Das 2,8/135 ebenso wie das 4/200 sind mir in dieser Richtung noch nicht aufgefallen.
Allerdings ist die serienmäßige Streulichtblende mit ihren 2 Zentimetern eher ein Witz. Und streulichtempflindlich sind die Teile leider - wie viele alte Gläser - ziemlich.
Man muss allerdings auch festhalten, dass es unter diesen Linsen sehr deutliche Streuungen hinsichtlich der Qualität gibt, leider sind auch mehr als genug Objektive unterwegs, die weder entweder während ihres Lebens die Justage verloren haben oder schon bei der Produktion mängelbehaftet ausgeliefert wurden. Ohne Pentacon damit etwas anwerfen zu wollen scheint das bei deren Linsen leider etwas deutlicher zu sein als bei denen aus Jena. Aber das ist mein persönlicher Eindruck.
Jörg
Ich habe das 200/4 Pentacon mit Exa Bajonett kürzlich für einen Spottpreis erhalten.
Beim Reinigen der Frontlinse viel mir auf das diese keine Vergütung hat, die darunter liegende jedoch schon(Rücklinse ist auch blau Vergütet).
Das Objektiv mit sauberer Frontlinse ist schon einmal deutlich weniger flau als vorher. Ich überlege nun, ob sich eine nachträgliche Vergütung und Kantenschwärzung bei diesem Objektiv lohnt, da ich mit Exa Zwischenringen ausgestattet bin und damit die Naheinstellgrenze auf 1,5m senken kann, ergibt das an der Canon quasi ein 320er Tele-Makro. Das macht richtig Spaß . Eine Nachvergütung stelle ich mir unproblematisch dar, da ich meine die Frontlinse als Einzellinse, ohne Verkittung, erkannt zu haben.
Hat jemand Erfahrung mit Kantenschwärzung?
Auch der Befestigungsring der Frontlinse hat reichlich blanke Stellen, und dürfte zusätzlich die Bildqualität senken.
Welche Dimensionen müßte eine ausreichende Streulichtblende mitbringen?
Kennt jemand den Mechanischen Aufbau dieses Objektivs? Der unendlich Anschlag erlaubt eine Fokussierung auf nur 35m (selbstverständlich ohne Zwischenringe...)
Gruß vom Nick