... da wirds eher schwierig.
Man darf im Übrigen die echten Spiegelteleskope nicht mit Katadioptrischen Systemen verrühren. Reine Spiegelkonstukrionen erzeugen ihre Bilder durch die Gestalt ihrer Spiegel, allenfalls für bestimmte Optimierungen werden Korrektoren verwendet.
Eine Gruppe für sich bilden die Schmidt- und Maksutov-Kameras und ihre Abarten, die generell eine Linsenkonstruktion und einen meist kugelförmigen Spiegel nutzen, desse Fehler durch die Schmidtplatte oder den für Maksutov-Systeme charakteristischen Meniskus ausgeglichen werden. Bei echten Maksutovs ist der Sekundärspiegel auf den Meniskus aufgedampft, solche mit aufgeklebtem Sekundärspiegel sind schon wieder anderer Bauart, Vertreter der echten Maksutovs ist das klassische MTO 10/1000, während das Rubinar schon eine Abart darstellt.
Die meisten Spiegelteles sind entfernte Verwandte letzter Systeme mit extrem vielgestaltigem Aufbau, wobei die Zeiss-Objektive nochmal als Richter-Slevogt-Kameras eine eigene Anlehnung an die Astronomie darstellen, da sie mit den für die Satellitenbeobachtung entwickelten Baker-Nunn-Kameras verwandt sind und mehrlinsige Korrektoren mit dem Durchmesser des Hauptspiegels verwenden und lediglich eine Bildfeldebnungslinse am Ende des Strahlengangs haben. Die meisten Spiegelteles sind einfacher, aber ähnlich aufgebaut. Nur eine einfache Korrektorlinse am Tubusanfang, meistens ein aufgeklebter Sekundärspiegel mit eigenem Radius und ein Achromat als Ebnungslinse am Ende.
Jörg


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