Ich halte das so wie Willi, ich biete einfach dann und warte ab, die last Second-Bieterei (nettes Wort) hab ich mir abgewöhnt, weil ich jedesmal im Bieterrausch verfallen bin und dann zu viel geboten habe.
LG
Thomas
Ich halte das so wie Willi, ich biete einfach dann und warte ab, die last Second-Bieterei (nettes Wort) hab ich mir abgewöhnt, weil ich jedesmal im Bieterrausch verfallen bin und dann zu viel geboten habe.
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Thomas
"Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch...aber ich habe jetzt mehr Spaß an meinen schlechten Bildern... " (Heiko Kanzler)
Ich habe nie verstanden. wofür dieses in letzter-Sekunde-bieten für den Käufer gut sein soll. Als Verkäufer habe ich schon sehr oft erlebt, dass der Preis am Ende, also die letzten Sekunden, so hoch schnellte, dass ich überdurchschnittlich gute Preise erziehlt habe. Kostet mich zwar nerven, aber was solls. Als Käufer hingegen setzte ich mir ein Limit, biete in den letzten Stunden und fertig. Wenn ich es bekomme, ist es OK, wenn nicht, kein Weltuntergang. Dieses in-letzter-Sekunde-bieten tue ich mir nicht an.
Ich fahre eine Mischlösung.
Wenn ich einen Artikel UNBEDINGT haben will, dann biete ich einen Preis, der mein Maximum ausreizt. Sollte das nicht reichen, dann hat's halt nicht sollen sein. Es gibt immer wieder Leute, die mehr Geld auszugeben bereit sind.
Wenn ich einen Artikel SEHR GERNE haben will, dann biete ich auch in der letzten Sekunde, um den Preis vorher niedrig zu halten. Folgendes Beispiel erklärt das:
- Ich habe mir einen Maximalpreis von €120,- gesetzt. Mehr will ich absolut nicht bieten. Würde mich aber freuen, wenn es niedriger ginge.
- Ein theoretischer Mitbieter hat sich einen Max.Preis von €125,- gesetzt. Biete ich nun meine 120 schon früh, hat er genügend Zeit, mehr zu bieten und das Teil ist weg.
- Warte ich bis zur letzten Sekunde und der Preis liegt eine Minute vorher noch bei 70€, habe ich die Chance, dass er nicht in letzter Sekunde bis 125 geht, sondern meint, 110 reichen auch. Dann werde ich mit meinem Gebot von 120 in letzter Sekunde gewinnen, weil er nicht mehr nachziehen kann. Das erhöht die Chance, den Artikel zu ersteigern, da nicht jeder in letzter Sekunde sein Maximalgebot abgibt, wenn er denkt, weniger reichen auch.
Wenn ich Artikel GERNE hätte, es aber nicht sooo wichtig ist, dann biete ich ein Schnäppchen-Gebot früh und warte einfach ab. Entweder ich mache das Schnäppchen oder nicht. Wenn nicht, macht's auch nichts.
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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Ich habe mir das Beispiel durchgelesen und verstehe einen Punkt nicht: wenn dein Konkurrent 125 € auszugeben bereit ist – warum bietet er dann nur 110 €?
Wenn er nur 110 € bietet, dann will er auch nur 110 € ausgeben - sonst hätte er ja 125 € geboten.
Anders herum kann ich aber sagen: wenn ich mir vorher überlege, dass ich nur 260 € für ein nettes Teil ausgeben will und das auch biete – und am Ende geht es für 261 € weg, dann darf ich nicht hergehen und sagen: hätte ich nur mehr geboten, ich hätte ja auch 262 € ausgegeben. Ja warum in Gottes Namen hab’ ich das nicht gleich geboten?
Aber genau DAS will ich mit meiner Biete-Taktik vermeiden: in der Hitze des Gefechts zu viel bieten.
Übrigens kann ich nur empfehlen: wenn eine Bieter"schlacht" um ein Objektiv bei 28 EUR endet, kann man auch gerne 40 beim Händler für Sofortkauf hinlegen, denn dort hat man ein unbedingtes Rückgaberecht.
Ein Limit sollte man sich natürlich auch beim "Last Minute" setzen (und sich daran halten) - meiner Erfahrung nach spielt es sich eh in den allerletzen Sekunden ab, und "Nachbieten" ist meist zeitlich nicht drin.
Stimme ich zu, allerdings sind die Preisverhältnisse zwischen "Auktion privat" und "Sofortkauf gewerblich" meist nicht "günstige" sieben zu zehn - zumindest bei meinen Objekt(iv)en der Begierde.
Bsp.: ich habe ein Flektogon 2.4 35 und ein Orester 100 2.8 bei Ebay eingestellt. Beide gingen zu absoluten Höchstpreisen weg, eigentlich zu Händlerpreisen. Und das lag sicher nicht nur an meinen guten Bewertungen und dem guten Zustand der Objektive, denn andere ähnliche Objektive von auch guten Verkäufern lagen deutlich drunter. Beide lagen bis eine Stunde vor Ende deutlich unter 100€. In den letzten Sekunden schnellte dann der Preis, der da schon ganz ordentlich war, um fast das doppelte. Ich bin mir 100% sicher, dass in beiden Fällen die Käufer mehr ausgegeben haben, als sie ursprünglich eigentlich wollten. Mir kann das natürlich nur recht sein, jedoch das Argument, mit diese Strategie gut zu fahren, stimmt einfach nicht, zumindest nicht immer..Einige machen da ein Zockerspiel draus und das kann dann schnell nach hinten los gehen. Die füttern ihre Bietagenten mit zu hohen Preise in der Hoffnung, dass es dann doch weniger wird.
Es gibt m.E. einen Unterschied zwischen dem, was man "gerne" bietet und was man "maximal" bieten würde.
Vielleicht hätte er 125 bezahlt, obwohl es ihm Bauchschmerzen bereitet. Die 110 waren für ihn OK und daher bietet er sie, weil er sich der Sache sicher ist. (Es steht ja erst bei 70.) Hätte ich vorher schon 120 geboten, wäre er darüber hinaus gegangen und ich hätte das Teil verloren
... Aber bitte jetzt nicht an den Zahlen festmachen, das sind nur Beispielwerte.
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Meine drei goldenen Ebay Regeln:
- Biete nur einmal
- Biete spät
- Biete niedrig
Sony Nex-3
1 Schublade voll mit manuellen Objektiven
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