Für mich sehen beide Bilder im Zentrum nahezu gleich hell aus :
Links Max 169, rechts Max 166
Werte in ImageJ in Grau gewandelt. Aber auch bei RGB Betrachtung siehts sehr ähnlich aus.
Für mich sehen beide Bilder im Zentrum nahezu gleich hell aus :
Links Max 169, rechts Max 166
Werte in ImageJ in Grau gewandelt. Aber auch bei RGB Betrachtung siehts sehr ähnlich aus.
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Wegen der Belichtung im AV Modus, die Belichtungswerte werden doch vom Belichtungsmesser über die Mattscheibe ermittelt. Was passiert, wenn man nicht die Standardscheibe, sondern die Gitter- oder Manual Focus Mattscheibe zusammen mit einem Adapterobjektiv benutzt? Könnte das rein theoretisch auch zu einer Fehlbelichtung führen? Die Info über die Mattscheibe wird zwar über eine Fn an die Kamera übermittelt, aber passt das auch mit einem nicht EF Objektiv? Verwende selbst die Gittermattscheibe...
Viele Grüße
Frank
Die Genauigkeit der Belichtungsmessung ist eigentlich nicht mein Thema hier, mir gehts um die Vignettierung wie von anhaefr gefragt. Das sit so ne schöne Geschichte ob die Mikrolinsen schuld sind, bauliche Problemstellen oder doch nur die natürliche Vignettierung von WW Optiken.
Die Problematik der Belichtungsmessung mit manuellen Optiken ist recht bekannt - zumindest imn DSLR-Forum gibst da einige Threads zu:
Die gechippten Adapter nehmen Einfluß auf die Belichtungsmessung - aufgrund der Rückmeldung der Blende an die Kamera.
Daß Meßsystem der Canon DSLR ist für einen bestimmten Einfallswinkel der Lichtstrahlen (~ f/2.8 - f/4 bei klassischen Optiken und der normalen Mattscheibe) ausglegt. Deswegen liegt die Belichtungsmessung mit manuellen Optiken (ohne Chip) zum Teil daneben. Ein f/1.2 Objektiv kann da 1-2 Blenden neben der Belichtungsmessung liegen.
Bei einem Objektiv mit Chip und Messung bei der Blende die der Chip an die Kamera weitergibt, sollten die Werte ganz grob stimmen.
Klar natürlich daß man eventuelle Ab- und Aufblendungen auch mit der Belichtungszeit / ISO ausgeglichen muß.
Und bei bildseitig grob telezentrischen Optiken stimmt die Sache auch wieder nicht.
Am Rande: Eventuell Vignettierungs-Korrekturen in der Kamera und bei der RAW Bearbeitung sind bei euch aber deaktiviert?
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Das ist es doch, was damit zum Ausdruck gebracht wird. Abhängig von den eingestellten Modi des Belichtungsmessers und dem Einfluss des Chips auf denselben, dem Einfallswinkel auf die Meßzellen und der einfallenden Helligkeitsverteilung treten auch die Vignettierungen mehr oder weniger stark in der Hell/Dunkelwahrnehmung der Randbereichsabschattungen in Erscheinung.
Deshalb ist das ebensowenig zu vernachlässigen aus meiner Sicht, wie auch die Frage der ohnehin vorhandenen Sensorvignettierung eine verstärkende Rolle spielen dürfte.
Dies mit so einem Halbsatz... "Die Genauigkeit der Belichtungsmessung ist eigentlich nicht mein Thema.. " abzutun, trifft da nicht den Kern der Sache.. es sind aus meiner Sicht etliche Faktoren, die Du ja auch ansatzweise nennst, die einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Vignettierung ausüben.
Dazu sollte man dann noch die Feststellung von Marcus = FD-ler in die Betrachtung mit einbeziehen (da ging es um die reine Sensorvignettierung verschiedener Kameras, selbst ohne angesetztes Objektiv ---> http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=15651
Und schon kommt man zu der Einsicht, dass es eine Vielzahl von Faktoren sind, welche sich bei dem Elmarit, genau wie bei anderen Weitwinkeln zu der gezeigten Vignettierung addieren.
Diese ist beim Elmarit nicht ausgeprägter oder anders, als z.B. bei meinem Minolta MD W.Rokkor 2/28mm, das Carsten nun besitzt. Vielleicht kann er ja auch nochmal checken.
Ansonsten bin ich der Meinung, vergleichendes Bildmaterial anderer 28er an einer EOS 5D MKII sagen mehr, als irgendwelche Spekulationen, die wir hier anstellen.
Lasst uns dazu mal einen Thread aufmachen, um Vignettierungen von 28ern unter möglichst gleichen Bedingungen zu vergleichen und das heraus zu finden.
Wir können die Bilder auch hier einstellen und ich überführe die bisherigen Beiträge in ein neues Thema, das sich nur mit dem Vignettierungsvergleich von 28ern befasst.
LG
Henry
Geändert von hinnerker (26.04.2012 um 10:39 Uhr)
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Also ich hab letztens ne ganze Serie mit der 5D MK II und dem Leica 28-er im AV-Modus, mit Chip und Blende 5.6 geschossen..... solch starke Vignettierungen sind mir dabei nicht aufgefallen, kann bei Bedarf wenn gewünscht gerne welche einstellen.
LG
Thomas
"Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch...aber ich habe jetzt mehr Spaß an meinen schlechten Bildern... " (Heiko Kanzler)
So ist es.
Bei f5.6 spielt die Vignettierung nahezu keine Rolle mehr, weder beim 28er Elmarit noch beim 28er Yashica ML. Zumindest an meiner 5D ist das so. Auch wenn man die Bilderserie mit der 5DII aus Post #72 betrachtet, ist die Vignettierung bei f5.6 vernachlässigbar.
Auch wenn solche Testbilder bei Offenblende erschreckend wirken - in der Realität spielt das ganze in meinen Augen nur eine untergeordnete Rolle. Und wann fotografiert man mit einem 28er schon bei Offenblende ?
LG
Stefan
Sony A7, A6700, A6500, VNEX
VIELE Yashica ML's + ein paar Praktina-Objektive, Nikkore und Tokinas
Endlich: loeffel auf flickr
Yashica Objektive auf olypedia.de
Kann ich für ein 28er nicht so genau sagen - aber beim 24er und 35er nutze ich gerne und oft die Blende 1.4.
Das Kiron 28/2.0 nutze ich nicht so oft - ist offen bißchen arg weich und unscharf. Das Olympus 28/2.8 nutze ich bei ganz verschiedenen Blenden-Einstellungen.
Kann es eigentlich sein, dass das Olympus 28mm/2.8 recht verbreitet ist? Falls ja, wäre es eventuell eine gute Vergleichsbasis.
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Eine mit diesem Thema verwandte Frage: werden die Objektivkorrekturen (Verzeichnung, Vignettierung) die die meisten DSLR-Kameras fuer bestimmte bekannte Objektive durchfuehren koennen (sofern aktiviert), nur bei JPEG-Dateien ausgefuehrt oder auch bei RAW ?
Die Objektivkorrekturen kann man z.B. für RAW-Bilder in LR3 aktivieren, muß aber dann ein extra Häkchen gesetzt werden.
LG
Thomas
"Klar war die Ausrüstung teuer und ich mache keine besseren Bilder dadurch...aber ich habe jetzt mehr Spaß an meinen schlechten Bildern... " (Heiko Kanzler)
Deshalb habe ich die Problematik der Belichtungsmessung ja auch noch erklärt.
Und erklärt welcher Einfluß durch den AF Chip zu erwarten ist - und wie das zu nutzen ist.
Dazu würde ich aber auch meine Erklärung in dem genannten Thread empfehlen.
Der Test hat meiner Ansicht nach keine Aussagekraft, ob und wie der Sensor selbst zu Abschattungen führt. Wenn auf den Sensor weniger Licht fällt, wirds dunkler. Und dadurch daß in der Sensor-Ecke genähert betrachtet fast 3/4 des Lichtes nicht ankommt aufgrund des Spiegelkastens, dürfte genügend sein um die Messmethode gehörig in Frage zu stellen.
Ja vergleichendes Bildmaterial ist wirklich interessant. Unter anderem um zu sehen, welche Optiken sich da hervortun. Und ob eine Abhängigkeit von der Kamera feststellbar ist z.B. zwischen EOS 5D und 5DII.
Mir scheints öfters so, wie wenn Du Theorie nicht ganz so sehr liebst wie Vergleichsaufnahmen durch schöne Objektive - es sei Dir gegönnt - trotzdem sehe ich auch studiumsbedingt den Nutzen von der öden theoretischen Optik + CCD Datenblättern, CCD/CMOS-Schulung, Fachbüchern und dem ganzen Kram.
So zum Beispiel ist auch bei so Tests eine theoretische Grundlage wichtig - sonst würden wir vielleicht noch lange herumrätseln weshalb Sensoren vignettieren.
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