Lass ihn wobbeln. Den Feinschliff machste ja nachher ohnehin mit Schleifpapier auf einer Kachel oder glatten unterlage. Ich mach das auf meiner absolut planen "Granitplatte".. Schleifpapier drunter und dann planschleifen.
Dieses Vorgehen nach diesem "Plan" ist eigentlich bei allen nFD Objektiven anzuraten. Die Wiederherstellung der Blendenfunktion ist bei den nFD Objektiven der Part, wo der Gehirnschmalz gefordert ist. Aber man hat ja den Original-Mount als Vorlage für die notwendigen, zu fertigenden Hebel und sogar den Vorteil, den gezeigten umlaufenden Ring gleich mitgeliefert zu bekommen. An diesem muss nur die jeweilig sinnvollste Lage für die neu gefertigten Blendenhebel gefunden werden und befestigt werden.
Das bedeutet zwar in den meisten Fällen den Verlust des Originalzustandes, aber offen gesagt.. bei mir häufen sich die Teile, die nach einem Umbau liegen geblieben sind, weil eigentlich so gut wie niemand ernsthaft beabsichtigt hat, die umgebauten Objektive wieder in den Originalzustand zu versetzen.
Ich hab da am Beginn meiner Bastel- und Umbauprojekte, speziell beim teueren Canon 1.2/55mm sehr viel Wert gelegt und mit dem Umbaubericht wohl den ersten mir bekannten voll reversiblen Umbau gemacht. Aber nachdem ich etwa 20 von den Objektiven umgebaut habe in allen Varianten, war spätestens bei der Variante mit dem abgeschnittenen und als Lichtdichtung benutzten Chromringen die Entscheidung immer eindeutig in Richtung.. Chromring als Design-Element zerschneiden.
Niemand kam auf den Gedanken, zugunsten eines Rückbaus auf das Designelement zu verzichten.
Insofern ist beim nFD eigentlich auch anzuraten, diesen Weg einzuschlagen, da er doch deutlich günstiger und handwerklich noch einfach zu erledigen ist, wenn man ein wenig mit dem Dremel, Schleifpapier und dem Mess-Schieber umgehen kann.
LG
Henry



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