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Thema: Entstehungsgeschichte VNEX

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Irgendwo hier hatte ich geschrieben, wir sehen keine Möglichkeit, das System auch für µFT verfügbar zu machen.

    Nun ist mir aber doch ein Weg eingefallen....

    Einleitend noch ein paar Worte zum NEX System..

    Der Standard - NEX - Fokussiertubus erhält gegen das "Rausdrehen" aus dem Adapter einen umlaufenden Bund, der breiter ist, als das Innengewinde des Inlets, in dem er läuft und dieser Bund bei erreichen des maximalen Auszugs gegen vollständiges herausdrehen sperrt.
    Wegen des größeren Durchmessers dieses Bundes ist es systembedingt erforderlich, den Tubus von "hinten" in den Adapter/das Inlet bei der Montage einzuschrauben.

    Beim Olympus µFT Adapter geht dies aber nicht, da der Endbereich kameraseitig dünner (~36,2mm) ist, als der M39 Gewindebereich des vorderen Teils (~38,15mm).

    Man kann also den Fokussiertubus nur von vorn einschrauben. Zugleich muss er sich - will man den maximalen Drehweg erhalten und eine gute Naheinstellgrenze realisieren - konisch auf eben diese 36,2mm "verjüngen" auf das Maß des Kamerabajonetts. Somit fällt die Möglichkeit flach, kameraseitig den Tubus von hinten durchzuschrauben und noch mit einem umlaufenden Bund gegen das Herausschrauben im Nahbereich zu sichern.

    Es geht bei dem mir vorliegenden Adapter also nur das Einschrauben des Tubus von vorn.

    Damit tritt das Problem der Sicherung gegen das versehentliche Ausschrauben bei der Arbeit mit dem System für Olympus µFT deutlich in den Vordergrund

    Der Tubus muss zwangsläufig von vorn eingeschraubt werden, gleichzeitig aber eine Sperre gegen versehentliches Herausschrauben bei Erreichen der Nahgrenzbereiche erfunden werden.


    Hier ein denkbarer Lösungsweg.. als schematische Darstellung, in welche Richtung wir das gedanklich weiterentwickeln werden.

    Name:  kurvenabtastung.JPG
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    Kurvenabtastung wäre hier ein Lösungsweg.

    Für das Bild wurde zur Verdeutlichung ein altes Teil einer Sperre von einem Canon FD Umbau genommen. Das spätere Original könnte deutlich "schlanker" ausfallen.. wie eine Federkontaktwippe!

    Das Federblech bekommt an der in die Gewindeflanken greifenden Stelle einen PIN, der Fokussiertubus an der exakten Stelle im Gewinde eine Aussparung, in die der PIN bei erreichen des maximalen Auszugs einrastet und sperrt !

    Zwar müsste er manuell wieder zurückgesetzt werden, um weiter foskussieren zu können, aber es ist gedanklich ein erster Ansatz zur Lösung des Problems, den Tubus vor dem zufälligen herausschrauben zu sichern..

    Was in dem Bild oben gezeigt wird, ist nur das Prinzip zur Verdeutlichung.. die Ausführung könnte in einem eigenen Ring, der auf dem M39 Oly eigens gefertigten Adapter-Inlet aufgebracht wird, als Modifikation realisiert werden. In ihm wird dann auch der "Druck-Knopf" für die manuelle Entriegelung des Tubus bei Erreichen des Bereichsendes eingebaut werden.



    Entriegelbare Federwippe? Was ist das?

    Name:  federwippe.JPG
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    Noch ein Teil aus einem alten Canon nFD Objektiv zeigt, wie das aussehen könnte. Direkt am Gewinde anliegend, wäre der PIN, der in passender Maximalauszugstellung in ein Loch im Tubus greift und so den Drehweg begrenzt und sichert...

    Die Rückstellung geschieht dann mit einem Druck-Knopf (hier im Bild noch nicht gezeigt). Auf diesem Weg ließe sich also der Tubus bei Eindrücken eines seitlichen Pin von vorn einschrauben und gleichzeitig wäre er gegen das versehentliche Ausschrauben gesichert.

    Nun gilt es, einen µFT Adapter zu finden, der ein austauschbares Inlet hat, ähnlich dem NEX Adapter, den wir für das NEX System verwenden werden, um eine solche zusätzliche Version herzustellen.

    Sollte sich da ein Adapter finden lassen, so wäre es eben entgegen der anfänglichen Meinung vorstellbar, dieses System auch auf die µFT Modelle zu erweitern.

    Ich werde das in den nächsten Tagen nochmal mit "Athlone" = Stefan durchsprechen, ob sich diese Modifikation auch sinnvoll in das NEX System integrieren läßt.

    Es könnte zum einen dabei helfen, Kosten einzusparen durch die Nutzung modifizierter INLETs für beide Systeme, die Federkontakte wären einheitlich, die verwendeten Tuben bräuchten nicht mit teueren Begrenzungsmuttern gesichert und demontiert werden, wenn sie gegen andere ausgetauscht werden sollen.. mal sehen.. aber vielleicht ein Weg in die richtige Richtung in der weiteren Entwicklung auch für andere Systeme.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (23.04.2012 um 07:07 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  2. #2
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    Hallo Henry,

    das klingt nach einer guten Nachricht für mich. Aber um sicher zu gehen, dass wir vom gleichen reden:

    FT = FourThirds ist das Spiegelreflexsystem von Olympus/Panasonic mit Auflagemaß 38,85 mm
    mFT oder µFT = Micro FourThirds ist das spiegellose System von Olympus/Panasonic mit Auflagemaß 20,00 mm

    Die Sensorgröße ist bei beiden gleich aber Auflagemaß und auch das Bajonett sind deutlich unterschiedlich (µFT hat einen deutlich geringeren Bajonettdurchmesser).

    Ich vermute stark, dass Du mFT meinst wenn Du FT schreibst, denn bei FT würde man nach Deinen Angaben zum U-Punkt nur einen relativ dünnen Adapter bauen können, um auf unendlich zu kommen mit den Vergrößerungsobjektiven, oder?

  3. #3
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Henry, das ist wirklich ein erstklassiges Projekt.

    Der Prototyp ist übrigens wieder unterwegs. Für mein TOPAR hat er nicht so richtig gepasst, mit dem Leitz-Objektiv hat es super funktioniert.
    Wenn ich ein Modell bestellen würde, dann müsste das aber unbedingt eine steilere Fokusschnecke haben, denn so gut die im Prototyp verwendete Schnecke für Makros ist, so ungeeignet ist sie für die "normale" Fotografie - man dreht dich "dumm und dusselig".
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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  4. #4
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von LucisPictor Beitrag anzeigen
    Henry, das ist wirklich ein erstklassiges Projekt.

    Der Prototyp ist übrigens wieder unterwegs. Für mein TOPAR hat er nicht so richtig gepasst, mit dem Leitz-Objektiv hat es super funktioniert.
    Wenn ich ein Modell bestellen würde, dann müsste das aber unbedingt eine steilere Fokusschnecke haben, denn so gut die im Prototyp verwendete Schnecke für Makros ist, so ungeeignet ist sie für die "normale" Fotografie - man dreht dich "dumm und dusselig".
    Jo, das ist der Grund, weshalb wir ein mehrgängiges und damit deutlich steileres Gewinde in diese neuen Adaptertyp einbringen. 6 volle Umdrehungen sind der Wahnsinn in der Bedienung, wenn es schnell gehen muss.

    Wir tricksen da grad noch mit den Gängen, also wie steil kann die Maschine die Gewinde in das nur 5.5mm "dicke" INLET schneiden.. oder erweitern wir das Inlet noch um einige mm um noch steiler werden zu können.

    Wir arbeiten daran, den Fokusweg von Nah bis Fern auf etwa 1 -1.5 Umdrehungen zu begrenzen. Eventuell schaffen wir es mit einer weiteren Idee von mir, das noch auf 3/4 Umdrehungen zu begrenzen.. was in etwa dem Drehweg eines "Normalobjektivs" entspricht.

    Das Dein V-Objektiv so nicht passen wird, war aber bereits klar.

    Hast Du denn mal Maß für mich genommen, damit ich die Liste entsprechend um dieses Ojektiv ergänzen kann?

    Das System umfasst zunächst nur Grundobjektive im 50mm Bereich und darunter, da bei längeren Brennweiten oberhalb von 60mm das Auflagemaß für Unendlich einfach einen zu weiten Abstand vom Sensor erfordert..

    Aus diesem Grunde ist auch das von Zörk für normale DSLR angebotene Mini Fokussystem auf die 80mm Brennweite und der Nutzung des APO Rodagon 4/80mm abgestimmt (eine im Übrigen extrem tolle Linse, Marcus = FDler hat diese Kombo, die ich anläßlich eines UT testen durfte)


    Das NEX System baut also zunächst einmal auf die 50 mm Objetkive auf..:

    1. Apo Rodagon N 2.8/50mm
    2. EL Nikkor 2.8/50mm
    3. Rogonar S
    4. Componon S 2.8/50
    5. Albinar 3.5/50mm


    Diese Objektive liegen mit ihrem Unendlichkeitspunkt alle innerhalb der von uns ermittelten und dann konstruktiv festgelegten Bereiche, die sich mit einem Fokustubus gegebener Länge und den über die Verschraubungen erreichbaren Justage-Grenzen ergeben.

    Mit einer etwas verlängerten Objektivaufnahme, wird auch das Staeble Katagon 60mm erreichbar sein.

    75mm oder gar 80mm V-Objektive haben aber eine U-Punkt, der soweit vom NEX Sensor entfernt sitzt, das er eigentlich erst sinnvoll für eine DSLR genutzt werden kann.

    Der Tubus am NEX System wäre viel zu lang und der Vorteil der Kompaktheit dahin..
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  5. #5
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Hier einmal das Schema durch das System.. Maße sind hier auf das APO Rodagon N 2.8/50mm bezogen, mit leichten Mess-Abweichungen zwischen Stefan und meinem Mess-Schieber..

    Name:  modulskizze.jpg
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    LG
    Henry
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  6. #6
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Hast Du denn mal Maß für mich genommen, damit ich die Liste entsprechend um dieses Ojektiv ergänzen kann?
    Nein, denn wie du selbst schreibst, ist es bei einem 75er schnell mit der Kompaktheit dahin und außerdem habe ich nicht das richtige Werzeug, um zuverlässig solche Abstände auszumessen. (Habe zudem auch keine Zeit im Moment, mich eingehend damit zu beschäftigen. Das Abitur ist voll im Gange!)

    Ich bringe die Linse einfach im Sommer mit und lasse sie dir da, so lange du sie brauchst.
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  7. #7
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    @athlone

    Wenn wir das Inlet (5.5mm Ring mit mehrgängigem Gewinde) so gestalten, dass es nach den ursprünglichen 5.5mm noch einen "Aufsatz" von 2.5-3mm hat, der vom Durchmesser genauso beschaffen ist, wie der eigentliche Adapter-Korpus, so gewinnen wir nochmals eben diese 2.5mm Auszugsweg.

    Das Inlet mit dem "vorgebauten" sich auf den Durchmesser des Adapter-Korpus erweiternden ist dann quasi ein komplettes Werkstück und wird nur als Einsatz in diesem NEX Adapter genutzt.

    Hier die kurze handschriftliche Skizze..

    Name:  inlet.jpg
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    Der schraffierte Bereich zeigt das Inlet, mit dem Erweiterungskragen.

    Er verlängert einerseits die Möglichkeiten für das Schneiden des steileren Gewindes und wenn wir eine solche Federwippenbegrenzung, wie hier im Bild gezeigt,

    Name:  federwippe.JPG
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    in diesem "Kragen" unterbringen können, erweitert es durch den Wegfall des hinteren Begrenzer-Bundes am Tubus (was auch nochmal 0,5mm bringt) den Naheinstellbereich auf 23cm.. das ist phantastisch für eine auf das KB bezogene Brennweite von 75mm..


    ungecroppt direkt an der Naheinstellgrenze !! 23cm
    Name:  23cm ab vorderkante.JPG
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Größe:  467,9 KB

    Gleichzeitig würde die Möglichkeit eröffnet, von vorn einschraubbar zu sein, was auch gestatten würde, das Modul an einen Olympus µFT Adapter zu bringen mit einem leicht modifizierten INLET.

    Dort würde die Naheinstellgrenze zwar etwas absinken auf ca. 50-60cm, aber auch das ist noch sehr gut für ein 75mm Objektiv.

    Wir müssten nur nochmal sehen, wie wir diese Federwippe herstellen und wie das sinnvoll in diese 2.5-3mm integriert werden kann. Vielleicht hast Du da eine Idee.

    LG
    Henry
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  8. #8
    Kennt sich aus Avatar von athlone
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    @ Henry

    Die Verlängerung nach vorne raus ist eigentlich eine gute Idee, für ein mehrgängiges Gewinde ist das allemal besser, aber ... :-)

    Die Begrenzung, damit Dir der Tubus nicht mit dem Objektiv aus dem Gewinde fällt, mit der Federwippe ist beim Fokussieren für den Benutzer etwas unpraktisch.
    Wenn Du am Ende angelangt bist rastet die Wippe ein und Du kannst erst wieder fokussieren wenn Du die Wippe ausgerastet hast,
    wenn Du das ein Paar mal kurz hintereinander machen mußt nervt das bestimmt sehr schnell.

    Dann haben wir vermutlich keinen Platz mehr für eine Längenbegrenzun nach "innen", dort wo ich den Einstich für den Seeger-Ring geplant hatte ist nun Deine Verlängerung vom Innenteil. ;-)
    Wir könnten gucken ob die Mutter wieder etwas kürzer werden kann, der Einstich wird 1,85mm breit.
    ... tschüss, Stefan
    Sony NEX-3 · Sony NEX-7 · VNEX-System · Nikon EL-NIKKOR 2,8/50 · Voigtländer SUPER-DYNAREX 4/135 [DKL] · Voigtländer Color-Skopar 2,5/35 [Leica-M]

  9. #9
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Helge Beitrag anzeigen
    Hallo Henry,

    das klingt nach einer guten Nachricht für mich. Aber um sicher zu gehen, dass wir vom gleichen reden:

    FT = FourThirds ist das Spiegelreflexsystem von Olympus/Panasonic mit Auflagemaß 38,85 mm
    mFT oder µFT = Micro FourThirds ist das spiegellose System von Olympus/Panasonic mit Auflagemaß 20,00 mm

    Die Sensorgröße ist bei beiden gleich aber Auflagemaß und auch das Bajonett sind deutlich unterschiedlich (µFT hat einen deutlich geringeren Bajonettdurchmesser).

    Ich vermute stark, dass Du mFT meinst wenn Du FT schreibst, denn bei FT würde man nach Deinen Angaben zum U-Punkt nur einen relativ dünnen Adapter bauen können, um auf unendlich zu kommen mit den Vergrößerungsobjektiven, oder?

    Danke für den Hinweis Helge,

    selbstverständlich meine ich das µFT System.. ich komme mit den Begrifflichkeiten dieser beiden Systeme immer durcheinander.. keine Erfahrung damit. Und im Eifer des "Schreibgefechtes" geht das leider ganz schnell bei mir mit den Verwechslungen dieser beiden Begriffe.
    Hab das im Posting vorher nun auch entsprechend korrigiert.

    Da ich ausser Deinem Adapter zur Zeit keinen anderen Adapter für OLY - Systeme hier habe, ist Dir aber sicher schon klar, dass sich das auf die PEN Kameras bezieht, also µFT.

    Wenn man den Tubus so ausführt, wie ich es mit dem konischen, zur Kamera hinweisenen Ende beschrieben habe, findet der Tubus seine "natürliche" Begrenzung bei Erreichung des U-Punktes dort, wo er am Ende des Adapters anliegen wird (Durchmesser an der Kameraseite ist ja kleiner als an der M39 Seite)... und definiert damit die gesamte Auszugslänge, bis das Begrenzungsloch für den Federkontakt im Tubus für den Vollauszug erreicht wird (das wäre dann die "abgesicherte Nahgrenze").

    Mit der in #41 aufgezeigten Modifikation könnte der Fokushub in etwa bei 7-11mm liegen.. (schau mal in die Tabelle unter dem EL Nikkor nach.. dort sind 4mm freiliegendes Gewinde über der normalen Adapterauflage).. dieses könnte für ein austauschbares Inlet mit einem längeren Gewinde genutzt werden.. in Deinem Adapter ist das gesamte Gewinde nur 5.5mm "lang".. der Tubus muss ja zumindest noch ein paar Umdrehungen im Gewinde stecken bleiben um nicht zu wackeln.

    Gelingt es nun, einen µFT Adapter zu finden, bei dem man ähnliche dem NEX Adapter links im Bild das Inlet austauschen kann,..



    so könnte dieses hier nochmal gezeigte "silberne INLET", das ähnlich einem T2 Adapter mit 3 Schrauben im eigentlichen Adapter gehalten wird, entsprechend noch 4mm
    extended, also erweitert werden. Es würde dann zwar über die eigentliche Adapterauflagefläche überstehen/diese vergrößern, könnte aber mit seiner Erweiterung um die 4mm diese Sicherungsmimik aufnehmen.

    Man hat also diese 4mm "Luft für die Sicherung, die wohl sich auf 2mm "Höhe" wohl realisieren ließe und mindestens noch 1.5mm mehr Gewinde.. was zu einem Gesamtfokushub (Auszug in den Nahbereich von insgesamt etwa 8-10mm führen könnte. Objektiv steckt dann noch hinreichend tief im Gewinde.

    Ich schätze jetzt mal, wäre ein 50mm EL Nikkor zu einem 100mm Objektiv an der µFT gebracht und hätte eine Naheinstellgrenze von ca. 40-60cmm..

    Das wäre also ein Weg, der akzeptabel und machbar erscheint.

    Ohne diesen Mod wäre der Fokushub bei inakzeptablen 4-6mm gelegen. Die Naheinstellgrenze wäre viel zu weit entfernt aus meiner Sicht.

    Aber wir schauen mal, was da geht.. in der nächsten Woche kann ich mit Stefan hoffentlich einen Termin finden, um das auch aus maschinentechnisch machbarer Sicht zu erfahren. Denn meine Ideen sind immer eine Sache, was die Maschinen herstellen können, eine gänzlich andere.

    Gerade wenn es um solche "Formteile" wie diese gezeigte "Federwippe" geht, wäscht er mir vermutlich den Kopf und wird mir sagen, dass dies woanders gefertigt werden muss.

    Dies INLET - Adapter sind ideal für diese Projekte.. weil sie ein hohes Maß an Flexibilität für Workarounds ermöglichen, ohne die Grundfunktion des Adaptierens zu verlieren.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (22.04.2012 um 10:12 Uhr)
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