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Thema: Meine Pentax-110 Objektivsammlung ist komplett!

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Moderator Avatar von Padiej
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    Man lernt nie aus - eine Viereckblende sogar:


    110er Blende von padiej auf Flickr
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  2. #2
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    Zitat Zitat von Padiej Beitrag anzeigen
    Man lernt nie aus - eine Viereckblende sogar:
    Cool! Entsprechend dieser Web-Seite war das auch gleichzeitig der Zentralverschluss.

    Ich stelle mir das als ziemliche Herausforderung an den Konstrukteur vor, bei so einem kleinen Objektivanschluss eine Blendenübertragung und -steuerung zu bauen, die den Alltag überlebt

    Was mich jetzt interessieren würde: die Blende ist doch sicher nicht für alle Objektive an der richtigen Stelle (wo die auch immer ist), sondern sitzt eindeutig hinter dem Objektiv. Führt das nicht zu Vignettierung, wenn man abblendet? Sollten die Objektive aber so konstruiert sein, dass die Blende richtig sitzt, dann dürften die Lichtstrahlen am Rand ziemlich schräg auf den Film fallen (so Leica-mäßig..).

    Fritz'sche Grüße

  3. #3
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    Zitat Zitat von derFritz Beitrag anzeigen
    Nicht ganz: beim dem Pentax-110-System war die Blende im Gehäuse verbaut (siehe zB hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Pentax#Pentax_Auto_110).

    Fritz'sche Grüße
    Oh, das wusste ich nicht - danke für die Info. Wobei das ja bedeuten würde, dass entweder der Nodalpunkt der Pentax-110-Objektive hinter der Hinterlinse liegt, was zumindest ungewöhnlich ist, oder dass die Blende eigentlich keine "echte" Blende sondern ein etwas unklares Zwischending aus Blende und Abschattung darstellt. Im letzteren Fall würde die viereckige Form auch einen gewissen Sinn ergeben.

    Weiß jemand etwas zu dieser Frage?

    Edit: Da war Fritz etwas schneller...

  4. #4
    Moderator Avatar von Padiej
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    Verschluss ist hinten - sicher nicht die Blende -

    Die Spiegelrückseite und eine Klappe, die nach unten fällt.
    Beides 45 Grad oder mehr im geschlossenen Zustand, beim Fotografieren
    klappen diese Teile in die horizontale Lage.

    Gleichzeitig macht diese Blende zu, und gar nicht so wenig.

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  5. #5
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Die Pentax-110 hatte einen Verschluss-Blenden-Hybrid.
    Damit wurde zum einen die Öffnung der Blende geregelt zum anderen auch die Dauer der Öffnung.
    Die schnellste Zeit waren 1/750s die längste 1s, wobei bei einer Dauer von weniger als 1/30s immer die volle Blendenöffnung (also f/2.8) verwendet wurde und die schnellste Verschlusszeit nur bei kleinster Öffnung möglich war.
    Es waren also durch die Hybrid-Lösung immer nur bestimmte Kombinationen möglich.
    Im Grunde war es also ein "P-Modus" ohne Möglichkeit zum Programm-Shift. Eine Spiegelreflexkamera also ohne Eingriffsmöglichkeiten hinsichtlich manueller Belichtungsregelung.
    Einschränkungen waren daher eine gezwungenermaßen knappe Schärfentiefe bei wenig Licht und eine große Schärfentiefe bei viel Licht. Da aber das Licht durch das Objektiv (TTL) gemessen wurde, konnte man mit Graufiltern entgegenarbeiten, zumindest bei Außenaufnahmen in hellem Licht.

    Was passierte also beim Auslösen?

    - Durch "halbes" Herunterdrücken (kennt man ja heute auch) wurde die Belichtungsmessung aktiviert.
    - Bei vollem Herunterdrücken schließen sich die beiden Blenden/Verschluss-Blätter (in "L"-Form, zum inneren Winkel hin zueinander verschiebbar) komplett.
    - Der Spiegel klappt hoch.
    - Die beiden Blenden/Verschluss-Blätter öffnen sich auf die zuvor gemessene Einstellung.
    - Und schließen sich wieder, wenn die ermittelte Verschlusszeit beendet ist.
    - Der Spiegel klappt wieder herunter und öffnet die Sicht durch den Sucher.

    Eigentlich ganz einfach.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", LucisPictor :


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