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Thema: Ist Analog mittlerweile ersetzbar?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Moderator Avatar von Padiej
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    HDR braucht seine Entwicklung im Hirn.

    Es kann auch so aussehen:

    2012 03 18 Filmmuseum Innenhof von padiej auf Flickr

    Weniger ist mehr, da kommt man mit der Zeit dahinter.

    Aber die Kunst des richtigen Belichtens ist wesentlich effektiver, als eine Nachbearbeitung am dynamischen Limit.
    Leider braucht man dafür ein Personal, denn alleine kann man nicht alles machen.
    Aber selbst ein kleiner Reflektor wirkt Wunder.
    LG PETER (Freund manueller Objektive)
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    Objektive von 14mm - 500mm (auch mit Autofokus)
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  2. #2
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    Zitat Zitat von Padiej Beitrag anzeigen
    HDR braucht seine Entwicklung im Hirn.
    Weniger ist mehr, da kommt man mit der Zeit dahinter.

    Ja, das gefällt mir. Ich vermute mal manueller Weißabgleich und Belichtungsreihe? Wirkt sehr natürlich. So, wie es auch das menschliche Auge noch bewältigen könnte. Vor allem ohne diese bunten Effekte.

  3. #3
    Moderator Avatar von Padiej
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    Ja - die hab ich alle durch !


    Nur bei SW ist HDR, wenn es geht, gut, da die analogen SW Filme sehr viel Dynamik aufnehmen können, ohne künstlich zu wirken.

    Analog SW ist meiner Meinung nach sensationell.

    Aber ich bin derzeit am SW - Tripp.

    Hier ein analoger Ausflug in die Messsucherwelt:


    Zorki mit Jupiter 2 50mm von padiej auf Flickr
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  4. #4
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    Ich muss gestehen, dass ich die Analoge nicht vermisse. Das letzte Mal, als ich die analoge Praktica rausgeholt hatte, fand ich den großen und hellen Sucher klasse, aber mit der 5D hat sich auch das erledigt. Dazu kommt, dass ich dann immer warten muss, bis der Film voll und entwickelt ist, während bei digital die Bilder praktisch sofort zur Verfügung stehen. Auch bei der Qualität sehe ich (zumindest für meine Anwendungen) keinen Unterschied mehr. Bei analog muss man sorgfältig belichten, um die Dynamik des Films auszuschöpfen -- und bei digital auch.

    Meiner Meinung nach spricht für analog nur noch das Filmkorn. Das gibt mir eine Struktur im Bild, auf die meine Augen scharf stellen können, auch wenn das eigentliche Bild darunter unscharf ist. Ohne das Korn (und eventuell die Struktur des Papiers) sind meine Augen sonst am suchen -- quasi wie ein AF, der keine Kontrastkante findet. Das empfinde ich dann als unangenehm. Ein pixeliges Farbrauschen ist dagegen "nur" nicht schön. Aber am liebsten ist mir immer noch ein richtig scharfes Foto (ohne Korn-Weichzeichner).

    Der andere Aspekt ist, dass ich mir bei analog meistens mehr Gedanken über Ausschnitt und Ausrichtung des Bildes gemacht habe, da beschneiden ohne eigene Dunkelkammer nicht so wirklich geht (Schere halt). Während analog mich zu solch einem bedachten Fotografieren "zwingt", ist das bei digital eine Option -- ich kann auch, aber ich muss nicht. Oder man kauft sich eine DP1

    Fritz'sche Grüße

  5. #5
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    Aus der Summe Eurer Beiträge und eigener Beobachtungen fasse ich zusammen:
    Ja, analoge Fotografie ist wohl mittlerweile digital ersetzbar. Die Vorteile überwiegen die Nachteile weit.
    Ich meinte nun auch nicht gerade Grenzsituationen, wie eine Dia-Projektion mit High-End-Projektor, oder Aufnahmen einer Plaubel-Fachkamera vergrößert auf Marlboro-Plakatgröße. Aber, ich lese aus den Beiträgen, daß man mit Mittelformat bis zu 6x6 durchaus digital gleichziehen kann.
    Ich hatte mir aus meinem Bücherregal Gestern ein älteres "Rollei-Buch" herausgezogen, wo mich noch vor 3-4 Jahren die abgebildeten Mittelformataufnahmen begeisterten von der Qualität. Jetzt, auf den zweiten Blick von Heute, muß ich sagen, relativiert sich das Bild, wenn man sich so manche "Vollformat"-Digitalaufnahme als Vergleich heranzieht. Vielleicht sogar APS-C. Wobei ich auch gestehen muß, daß ich noch keine Erfahrung habe mit vernünftigen Digi-Ausdrucken.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    ...
    Ich meinte nun auch nicht gerade Grenzsituationen, wie eine Dia-Projektion mit High-End-Projektor, oder Aufnahmen einer Plaubel-Fachkamera vergrößert auf Marlboro-Plakatgröße. ...
    Wenn ich das lese, in wie gefährlichen Grenzsituationen ich mich früher wöchentlich aufgehalten habe, kräuseln sich jetzt noch meine Nackenhaare :-)

    Die Diaprojektion mit nem simplen billigen Braun Projektor wird vermutlich mit Digital-High-End Projektoren mithalten können, oder diese übertrumpfen, meiner Meinung nach.

    Meiner Meinung nach gibts noch einige Bereiche in denen analoge Fotografie besser ist, oder die Geräte zumindest wesentlich preisgünstiger als entsprechendes Film-Gerät. Nur einfach schnell und bequem wie Digital ist Film nicht.
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  7. #7
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    Wenn früher meine Frau an die Dunkelkammertüre klopfte und rief: "Essen ist fertig. Komm bitte!" und ich antwortete: "Ja, gleich, in einer Stunde ungefähr bin ich soweit!" (dann war das Essen übrigens kalt).

    Wenn später meine Frau ihren Kopf zur Computerraumtür hereinsteckte und sagte: "Essen ist fertig. Komm bitte!" und ich antwortete: "Ich komme; muß nur noch abspeichern!", dann wußte ich, Digital ist duch Analog niemals mehr ersetzbar.

    Wenn ich aber einen schönen SW-Barytabzug in 40x50 in die Hand nehme, dann weiß ich, Analog wird nie durch den digitalen Print ersetzbar sein. Im übrigen habe ich die Chemie-Panscherei immer gehaßt.

  8. #8
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    Ich habe gerade einen hochinteressanten Beitrag gefunden zum Thema Analog vs Digital. Guckst Du hier: http://www.luminous-landscape.com/re...shootout.shtml

    Gruß,

    Kalle

  9. #9
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    Was mich bei dem Test wundert, sind die Vergleichsbilder von den beiden Fensterfronten. Beim Filmbild ist ja wesentlich mehr Detail (im Fenster rechts die Linien) zu sehen, was dann aber weg diskutiert wird.

    Die Pentax steht auf nem relativ wackeligen Stativkopf für ne 6x7 Kamera mit Schlitzverschluß, finde ich. Bei 1/90 Sekunde könnte ich mir zumindest Verwacklung allein aufgrund des Verschlußablaufes vorstellen.

    Wie dem auch sei, bei den ersten Ausschnitten sieht die Canon super aus. Wesentlich besser als das matschige Analog-Bild.
    Sehr knackig optimierte Schärfe.
    Trotzdem hat das Pentax Bild mehr Detail im kleinen Dach-Fenster unten drin im Dunkeln, die vertikalen Linien.
    Dafür hat das DSLR Bild in der Dachstruktur teilweise schwache Konturen, die wohl von der Schärfung her rühren, aber im Objekt wohl nicht sind.
    Die trotzdem nicht optimale Wiedergabe in diesem Bild würde ich mal auf die Filmwölbung zurück führen. Die Details in der Bildmitte sind ja bei Film ne Ecke besser gewesen als bei der DSLR.

    Die Überlegung den Scan erst von 535 ppi zu 300 ppi runter zu skalieren, und dann auf 255 ppi, scheint mir ungünstig, sehr ungünstig. Dann schlagen Interpolationsfehler voll zu. Wenn so was nötig ist, würde ich vorschlagen direkt in einem Schritt runter zu interpolieren. Ein Vergleich zwischen einem optischen Print des Negatives mit dem Digitalprint wäre auch noch interessant.

    Aber: Die Auflösung ist ja nicht mal daß, was ich bei Analog wichtig finde.
    ---------------------------------------------------------------------------
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Kalle Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade einen hochinteressanten Beitrag gefunden zum Thema Analog vs Digital. Guckst Du hier: http://www.luminous-landscape.com/re...shootout.shtml

    Gruß,

    Kalle

    Man darf nicht vergessen, dass sogar die Aktualisierung dieses Vergleiches von 2003 stammt!!
    Heute sind die Digitalkameras NOCH besser.

    Beim Film, und das sieht man auch in jenem Test, kommt es auch - sofern man im digitalen Prozess weitermachen möchte, sehr auf die Qualität des Scanners an. Das beste Negativ nützt nichts, wenn es schlecht eingescannt wird. Bei der Ausgabe muss dann (bei beiden Systemen) der Drucker exzellent sein. Irgendwie muss man ja vergleichen können. Wenn man das will. Ich halte nichts von PixelPeeping vergleichen zwischen Film und Sensor.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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