ne, silikonfett ist schon richtig, ich würde nur mal innen im objektiv allfälligen schmutz entfernen, sonst verklebt das zeug die blende. und wie gesagt, den vorderen zebraring abschrauben wäre interessant...hier wird der schmutz stecken
ne, silikonfett ist schon richtig, ich würde nur mal innen im objektiv allfälligen schmutz entfernen, sonst verklebt das zeug die blende. und wie gesagt, den vorderen zebraring abschrauben wäre interessant...hier wird der schmutz stecken
den ring mit einer hand festhalten und das restliche objektiv mit der anderen hand, so sollte er eigentlich abgehen. glaube nicht, dass es beim tessar anders ist als bei den anderen zeiss jena objektiven. oder er sitzt zu fest...
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Moin,
d.h., der vordere Ring würde gegen den Urzeigersinn abgedreht werden. Aber, das ist schon fast egal, weil, hier geht eh nichts mehr: Die Schnecke ist festgebacken, schrappt mit Mühe noch so 3-4 cm hin und her. Ende der Fahnenstange. Selbst, wenn ich die Optik aufschraube, sehe ich keine Möglichkeit mehr, den Schneckengang auseinanderzuschrauben. Aber, nun bleibt nur noch die Flucht nach vorne, sprich: Zerlegeversuch.
In meiner Anfangsmail sollte das mit der Rohrzange oder dem Ölfilterschlüssel eigentlich ein Scherz sein. Jetzt geht hier ohne schweres Gerät nichts mehr. Schade nur, weil die Linsen sind halt top!
Gruß,
Kalle
nur keine hektik. was in den letzten 40 jahren durch den spalt an schmutz hineingekommen ist und sich mit dem fett vermischt hat, kommt nicht so schnell heraus. lass den silikonpray etwas einwirken, und stell die optik ohne daran zu drehen dann auf den ofen- gewindeanschluss nach oben. versuch mit einem dünnen plastikstreifen (aus einer flasche) und fingerspitzegefühl im spalt den schmutz zu lösen. das funktioniert schon mit etwas geduld
Von allein läuft das alten verharzte Fett aber nun nicht aus den Gängen.. und Bewegung spielt hier eine große Rolle dabei. Der "Dreck" ist zumeist Abrieb des Helicoids.. weniger natürliche Schmutzpartikel. Richtig ist hier auf jeden Fall schonmal die Aufnahme der "Pampe" am Ende des sichtbaren Gewindeteiles. So wird der Dreck nicht bei den Drehbewegungen wieder in das Gewinde gezogen. Die Reinigungsarbeiten sollten schon so nah wie möglich am Gewinde erfolgen, deshalb empfiehlt sich die Abnahme des M42 Anschluss-Blocks auf jeden Fall, weil man dann besser an das Gewinde-Ende herankommt und so größere Mengen der Pampe mit einem Q-Tipp aufnehmen kann.
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
eine weitere Möglichkeit wäre - ohne Komplettzerlegung: Beschriftungsring herausdrehen und dann kann man den Frontteil (mit dem Filtergewinde) mittels der nunmehr sichtbaren drei Schrauben entfernen - so käme man von vorne näher an das Gewinde heran um allfälligen Schmutz zu entfernen
Ihr habt tatsächlich recht!!! Eben gerade habe ich nochmal Silikon in den Schlitz von außen gesprüht, satt und rundherum. Jetzt dreht es neuerdings plötzlich wieder relativ leicht komplett und zwar sicher solange, bis das Silikon sich verflüchtigt hat. Dann bäckt es wieder komplett an bid zur völligen Unbeweglichkeit.
10 Minuten später: Wow, jetzt tut sich was! War wohl zu sparsam mit diesem Dimethylpolysiloxan+Treibmittel Propan/Butan. Neuerdings kommen gaanz winzige Mengen schwarzer Schmiere. Denke mal, das ist ein gutes Zeichen!Freue mich auch über kleine Erfolge!