@Markus (Keinath):
Ich verstehe sehr gut, dass die Ingenieure nicht ständig versuchen, das Rad neu zu erfinden.
Designs wie das Planar (Gaußsches Doppelobjektiv, symmetrischer Aufbau, die ganzen 1.4/50er und 1.8/50er) liefern ja seit Jahrzehnten gute Ergebnisse, die sogar noch für hochauflösende Digitalchips ausreichen.
Aber in diesem Fall wollten die Ingenieure offensichtlich das schon länger existierende 2.8/24 verbessern und haben ein 2.0/24 daraus gemacht - mit schlechterer Performance bei gleichen Blendenwerten (zumindest teilweise). Einziger Vorteil ist die Lichtstärke bis f/2.0.
Das ist okay, Kompromisse muss man immer eingehen, aber sie haben es eben nicht geschafft, das Design zu verbessern.
Das muss nicht bei jedem Objektiv so sein. Das 2.8/35 FD soll, wie man so liest, bei Offenblende recht schlecht sein - das 2.0/35 FD (S.S.C.), das ich umgebaut habe, ist bei Offenblende klasse.
Es geht also auch anders.
Und um sowas herauszufinden sind Tests wie dieser von T.B. ziemlich gut geeignet (!), auch wenn bei Weitwinkelobjektiven manche Objektive an Vollformatkameras ganz anders wirken.


Zitieren