Diese schweizer Minidrehbank / Fräser etc. habe ich mir auch schon paar mal angeschaut - frag mich ob die auf der Photokina soviele von den Geräten loswerden. Vor allem hat mich deren Teilapperat - den man aus dem Bausatz bauen kann - fasziniert.
Bei der letzten Photokina 2010 war ich da wesentlich entspannter, da ich da meine kleine Rotwerk Drehbank schon hatte.
Ich habe hier auf Arbeit öfters mit diversen Mechanikteilen und deren Preis / Stückzahl-Relationen zu tun - ich habe einige OEM Kamera Projekte als Projektleiter geführt. Da sinds dann für erste Muster auch kleine Stückzahlen, die dann eventuell später zu tausenden gebaut werden. Sonst würde ich eventuell nen Schock bekommen wenn tatsächlich mal wegen meiner privaten Bastelei 10 Stück anfrage.
Bei speziellen Filtern ist die Sache noch wesentlich schockierender.
Da es bei mir auch kombinierte Dreh und Frästeile wären, ist der Aufwand nicht zu verachten. Aber wenn ich dann meinen Aufwand den ich dafür treiben muß dagegenstelle, wird das irgendwie sehr reizvoll. Ich kann halt nur am Samstag 9-13 und 15-17 Uhr richtig Lärm machen - und den macht zumindest die Fräse. Zu den Zeiten bin ich sonst auf Arbeit.
Zum Teil fliegt mir dann wegen nicht idealem Werkzeug - und mangelnder Erfahrung wohl auch - noch so ein Ring in der Gegend rum. Und einenhabe ich kurz vor Fertigstellung im Dreibackenfutter zerdrückt :-/
Ich überlege auch kein Komplett-Umbauset, sondern erst mal zwei Teile die mir die Arbeit wesentlich erleichtern würden. Und diese würden mir die Umbau-Arbeit bei mehreren verschiedenen newFD Objektiven wesentlich vereinfachen. Ich denke das Bajonetteil - welches gleichzeitig das Auflagemaß zumindest grob korrigiert - könnte eventuell sogar für alle New FD passen, oder einen guten Grundstock bieten.
Und der Kupplungsring ist auch einigermaßen universel gehalten, ich vermute mal das man durch Abfeilen des Kragens diesen auch für viele oder alle der nFD Optiken nutzen könnte.
Aber dafür muß ich erst mal die aktuellen Schätzchen fertig umbauen, dann habe ich paar einfachere nFD Optiken rumliegen, an denen ich das Konzept mal testen könnte.
Links der Blendenhebel den ich immer noch selbst individuell anfertigen müßte. In der Mitte der Kupplungsring, rechts noch ein normaler M42-EF Adapter. Der wird als Universalteil noch etwas dicker, wegen des Auflagemaßes
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Falls man wirklich viele nFD Supertele umbauen wollen würde, könnte man auch noch ein grob vorgefertigtes Teil für die Blendenübertragung machen, aber eigentlich sehe ich den Aufwand für das Teil als überschaubar an, Blech schneiden, biegen, feilen, Löcher bohren.
Aber eigentlich beabsichtige ich dieses Jahr mich weniger mit FD Objektivumbauten zu beschäftigen, und mal mehr meine zig anderen Kamera, Objektiv, Stativ, Beleuchtungs Bastel-Ideen und Aufgaben abzuarbeiten...
Und zu Fotografieren :-)
Dein 300er zeigt wirklich gut, auf was man sich einläßt beim Kauf und Umbau eines mal nicht so gut erhaltenen Objektives. Umbauten ansich haben schon diverse Fallstricke, und auch bei nem guten äußeren Zustand können Schrauben korridert sein, oder doch irgendwelche unfachmännischen Reparaturen einem das Leben erschweren.
Im DSLR Forum warnt aktuell einer vor dem Kauf eines alten Canon Superteles, das er unfachmännisch für sich zurechtgefrickelt hatte, und jetzt vom aktuellen Besitzer ohne Hinweis darauf verkauft wird...
Bei den längeren FD Optiken teste ich gerne mit einem simplen linsenlosen FD-EF Adapter, den ich mir auch vor einiger Zeit mit Heißkleber aus paar Bajonetteilen zusammengekebt habe. Unendlich braucht man für erste Qualitäts-Tests nicht, und bei den längeren Objektiven bleibt die erreichbare Ferngrenze noch weit entfernt genug. Wenn ich mich da auch mal dranmachen würde, könnte man die Adapter-Zwischenringslänge noch wesentlich reduzieren.


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