bei negativfilmen wirst du keine großartigen veränderungen merken, maximal die schon oben erwähnte verringerung der filmempfindlichkeit. aber auch die wird in der regel kaum eine große rolle spielen, da üblicherweise beim ausarbeiten der filme jede menge an korrekturen im labor statt finden. beim selber einscannen (mittels filmscanner) könnte es sein, dass du eine korrektur vornehmen musst.
ich selbst habe mal einen film, der etwa 5 jahre lang in der kamera eingespannt war (es handelte sich damals um eine instamatik-kamera, also mit einer film-kassette) - und beides wurde im handschuhfach des autos gefunden, mit allen unbillen, die das mit sich brachte (also feuchtigkeit, hitze (wie man weiß, wird es im sommer mitunter ziemlich heiß im auto), kälte, frost, ...) - lediglich jene stellen vom film, die sich nicht gerade in der patrone befunden habe, hatten einen deutlichen rot- bzw magentastich - die anderen bilder waren einwandfrei; sowohl die bereits vor jahren als auch die paar wenigen nach dem fund der kamera gemachten bilder.
womit du maximal rechnen könntest, ist ein leichter rotstich in den bildern. und den "ausnützen", wird sich wohl nicht lohnen. lohnen könnte sich allenfalls eine cross-entwicklung - sprich: das entwickeln des negativfilmes so, als wäre es ein diafilm. das bringt meist unwirkliche und ungewohnt kräftige farben.



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