Hier nun zwei Bilder die zeigen, was gemeint ist. Den ersten Rücklinsenteil habe ich mal ausgebaut, damit man diese "Führungen" überhaut sehen kann. Auch sind diese Lager nur im Nahbereichsauszug des Tubus überhaupt sichtbar...
Zuerste die linke Seite mit dem Gleitlager für den Geradlauf des Helicoids.
HIer erkennt man die unter einer speziellen Kreuzschlitzschraube angeordnete Rolle für die Führung. Messing auf Messing und diese Schraube musste nachgezogen werden, da die Rolle um um die Schraubenachse herum "Spiel" hatte. Schön erkennt man auch die eingebrachte Langfeder, welche die Blende schließt.
Hier im zweiten Bild sieht man das zweite "Lager", das komplett nur aus der gezeigten Schraube besteht und Spiel hat, weil einige 1/10mm dünner als der Schlitz, in dem sie "läuft" (oder hakt).. ob da mal sowas wie eine Rolle oder Plastik/Gummi drin war, ist nicht zu erkennen.
Warum nun nicht beide Seiten der Führung gleich ausgelegt sind? Ich weiß es nicht, halte diese Art der Führung allerdings zusammen mit den 3 Gleitlagern des vorderen Tubus, die für das axiale Spiel des ersten Exemplares verantwortlich waren, für absoluten "Murks".
Klar geht es im Gehäuse sehr eng zu und ich wüßte auch nicht, wo man zwei Führungsstangen für den Geradlauf hätte unterbringen sollen. Aber dann hätte man schon dahergehen sollen und gleich die Führungen komplett durchgängig in einem Stück am Tubus-Rohling "mitpressen" sollen.
Aber vermutlich wurde diese Tubusform noch für andere Objektive verbaut und so kam es zu dieser Lösung. Ich denke mal, diese Ausführung ist letztlich den "Rotstiften" aus der Kalkulationsabteilung zuzuschreiben.
LG
Henry




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