So, ich habe mal nachgeguckt. "Maximar" könnte hinkommen, gebaut zwischen 1914 und 1926. Es ist eine Plattenkamera. Und die entsprechenden Glasplatten dürftest Du wohl nur noch auf Antikveranstaltungen/-geschäften bekommen. Funktionieren tun sie ohnehin nicht mehr, es sei denn, Du beschichtest sie neu. Der offene Verschluß ist zur Scharfstellung (Heute sagt man "Fokussierung") nötig. Und auf der Mattscheibe konnte man es schon sehr gut sehen, jedoch fehlt Dir (Und fast allen anderen, die noch ein solches Gerät haben.) ein ganz wichtiges Teil: Das schwarze, lichtdichte Tuch, das auf der einen Seite am Gerät befestigt war und, wie auf alten Bildern immer so schön dargestellt wird, sich mit dem anderen Ende über den Kopf geworfen wird. Dann ist nämlich auch bei Tageslicht ein Plattenwechsel möglich. Der "komische silber Klappbügel" ist ebenfalls wichtig: Zusammen mit dem kleinen Rahmen auf dem Kameragehäuse bildet er den sog. "Feldsucher", also das Teil, das wir heute immer noch fest ans Auge drücken.
Ansonsten: Freue Dich an dem "Schätzchen", putze es gut und stelle es in die Vitrine - da gehört es hin, es ist ein Stück Fotogeschichte.