Gerade wenn es später gegen das APO Lanthar 2.5/125mm antreten muss, das entsprechend CA korriegiert ist, ist es wichtig, schon mal zu sehen, wie sich das Tokina im gleißenden Sonnenlicht verhält.
In einem englischsprchigen Forum wurde die Behauptung aufgestellt, das Tokina sei bei der Abbildung von metallischen Gegenständen unbrauchbar, eben wegen dieser CAs..
Ich habe das deshalb nochmal untersucht. Klar, das Tokina hat eben keine moderne Apo Korrektur.. aber trotzdem kann es sich auch in dieser Disziplin sehen lassen. Objektive, die hohe Mikrokontraste erbringen, neigen zu diesen CAs... dies hatten wir auch schon einmal im Thread um die CAs des Canon FD 1.2/55mm SSC diskutiert. Bei diesen alten Objektivrechnungen hatte ich aber dann auch einen Weg aufgezeigt, wie diese CAs, sollten sie zu stark ausfallen, easy zu entfernen sind. Zwar verzerrt dies die Linseneigenschaft an sich, ist aber eine ebenso gute und zulässige Art, wie das Puschen von zu geringen Kontrasten oder Schärfe.
Ich erwarte vom APO Lanthar hier auch die mir eher gefällige Korrektur bereits im Glas, finde aber anhand des deutlichen Preisunterschiedes zwischen den Probanden, diese Neigung beim Tokina doch sehr sehr gering. So finde ich also die in dem anderen Forum aufgestellte Behauptung das Tokina sei nicht für die Abbildung von metallischen Gegenständen zu gebrauchen, absolut unhaltbar.
Hier das Tokina mit verschiedenen Blendeneinstellungen gegen einen silbernen Kerzenständer, der in die Sonne gerückt wurde, um diese CAs zu produzieren..
Und die Crops bei verschiedenen Blenden..
Man erkennt bei Offenblende schon die Magenta Farbsäume in dieser Extremsiutation.. nimmt deutlich ab schon bei leichter Abblendung.
Und hier noch auf die Schnelle das Gleiche mit dem in Photoshop mittels 3 Klicks entfernten CA Saum..
Hier von unbrauchbar zu reden, halte ich für gelinde gesagt großen Quatsch..
Aber wir werden sehen, wenn ich den Vergleich in der nächsten Woche machen kann. ..
LG
Henry





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