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Thema: Objektive und die richtige Schmierung

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard AW: Objektive und die richtige Schmierung

    Wobei hier die Frage auftritt, was denn als Weitwinkel definiert wird und welche Kamera zu Grunde liegt um eine Dezentrierung zu überprüfen.

    Bis 28mm kann man dies immer noch sehr gut an einer planparallelen Wand feststellen, die mit Reibeputz oder anderen scharfe Strukturen liefernden Materialien versehen ist.
    In der Detailansicht merkt man schon sehr genau, ob etwas im Linsensystem dezentriert ist.

    Eine optische Bank zu bauen, ist eine große Herausforderung, deren notwendige Präzission nicht mal so eben im Hausgebrauch erbracht werden kann.
    Sonst kommt dabei letztlich nur die Erkenntnis bei raus.. "wer misst, misst Mist".. insbesondere die durch den Selbstbau einer solchen Einheit eingebauten eigenen Fehler kann man ja nichtmal gegen ein "Vergleichsnormal testen"..

    Im Grunde ist das bei den alten Manuellen Objektiven nach meiner Ansicht auch nicht erforderlich, wenn sauber und möglichst exakt bei der Zerlegung (alle Glasflächen mit ihrem Sitz zueinander markieren) und beim Wiederzusammenbau eben einerseits der jeweilige Sitz wieder hergestellt wird und darauf geachtet wurde, das sich keine Staubkörnchen/Dreckreste nach dem Wischen etc... an den Auflage/Einlegeflächen der Gläser abgesetzt haben.

    Ich habe bisher nur ein einziges Objektiv gehabt, bei der sich eine Dezentrierung ergab, die in einem Bildteil eine geringere Schärfe bei Offenblende ergab.. dies war mein erstes Porst 1.2/55mm. Da hatte ich leichten Dreck/Staubkorngroß auf einer Linsenauflagefläche übersehen. Nachdem ich es nochmal zerlegt hatte und darüber gestolpert bin, es dann reinigte, war auch das kein Thema mehr.
    Die alten Linsen sind von der mechanischen Seite schon mit hoher Präzision gefertigt und Dezentrierung recht selten anzutreffen im Gegensatz zu den modernen Plaste-Linsen, wo ein einziger kleiner Schlag schon reicht, um intern irgendeine "Plastiknase" abzubrechen und das System aus dem Lot zu bringen. Dezentrierung kommt bei den alten Objektiven meist daher, dass sich intern irgendwelche normalerweise mit Lack gegen "losklappern" gesicherte Schrauben durch aufbrechen des Lackes mechanisch wieder gelöst haben.
    Hier ist darauf zu achten, diese wieder mit Nagellack oder einem Tropfen Kleber wieder zu "fixieren" nach dem "Anziehen". Ansonsten easy going.

    Also Stefan, mach Dir da man erstmal keine Gedanken drum, es sollte auch ohne eine optische Bank sauber wieder funktionieren, wenn alle Linsen wieder an den vorgesehenen Platz gebracht und ordentlich "verriegelt" werden.

    Die Ungenauigkeit der AF Felder des AF Chips ist normal. Die Dinger liegen immer einen Tick daneben!..

    Besser wäre da eindeutig Live View oder eine korrekt arbeitende Einstellscheibe. Zudem lassen sich etliche AF Adapter eben auch auf einen Punkt "feinjustieren". Ob das bei Deinem so ist, weiß ich nicht...
    bei den Canon Kameras und den neueren EMF Chips kann das Blinken des AF Feldes entsprechend über eine Programmierungssequenz angeglichen werden. Da ich annehme, dass diese Chips auch auf dem Adapter von Dir laufen, weil sie vermutlich neueren Datums sind, schau mal, was der Adapterchip "kann" in der Verbindung mit der Kamera.

    Wo hast Du ihn gekauft?

    Hier haben wir diese Adapterprobleme mal angerissen.. kannst ja mal gucken.

    http://www.digicamclub.de/showthread...ist-angekommen

    Was mit Deinem Adapter gehen soll, kannst Du ja bitte mal mitteilen, jedoch eine Justierung des Objektives selbst ist vermutlich nicht notwendig und auch gar nicht machbar ausser beim Unendlichkeitspunkt.

    LG
    Henry

  2. 2 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  3. #2
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    Standard

    hallo! an das liebe forum -das problem ist mir leider zu geläufig-nennt man "phasentrennung"-mein tip:hanseline hochleistungsfett WEISS-es enthält titanoxid&ist bei mir seit über 20 jahren stabil-ein zusatz von 2bis3% graphit macht die schmierung etwas straffer-gut für ausglutschte gewindegänge L.G. karl

  4. #3
    Kennt sich aus Avatar von ABIS
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    Standard

    Ich habe mit "Robbe Präzisionsfett Nr. 5532" gute Erfahrungen gemacht. Das läuft bei mir in mehr als 15 Objektiven (Überall da, wo der Ersatz des Schmiermittels unumgehbar war - alte Schacht, CZJ, Russen, wie auch Rollei).

    Da kriecht bisher (auch nach 2 Jahren) nix und das Zeug ist sehr hitze- und kältebeständig.Wichtig: Dünn! auftragen.

    VG
    Andreas

  5. #4
    Fleissiger Poster Avatar von duckrider
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    Standard

    Aceton ist recht aggressiv gegen Farben und Kunststoffe, da würde ich auf alle Faelle zunächst testen, ob das von Fett zu befreiende Teil nicht angegriffen wird.
    Ich habe zum Entfetten recht gute Erfahrungen mit Petrolether = Wundbenzin gemacht, Fett geht super weg, Plaste blieben bislang heil.

    good luck
    Thomas
    Geändert von duckrider (01.09.2014 um 19:54 Uhr)

  6. #5
    Kennt sich aus
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    Standard meine Erfahrungen

    Hallo,

    mit dem grünen Castrol LMX habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht - der Tipp war echt super. Zum Spülen nutze ich auch Wundbenzin in Apotheken Qualität - da bleibt nichts zurück, super Fettlösekraft und greift die Metalloberflächen, Vergütungen und Kunststoffe nicht an (bisher zumindest ).

    VG
    Andreas
    Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. B.B. In dem Sinne: Viele "Grüße" an unsere Damen und Herren in der Volkska...ups...Reichstag.

    A7R MKII mit Altglas (Nikkor 85mm f/1.8; 55mm f1.4 Pancolar und vielen anderen Exoten) aber auch AF Objektive wie Tamron SP 28-75mm f2.8 oder Canon 100mm f2.

  7. #6
    Spitzenkommentierer Avatar von classicglasfan
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    Unser hiesiger Baumarkt hat zwei Fette von Liqui Moli (Langzeit-Fett LM 47 + MOS 2) und (Silicon-Fett) im Sortiment. Ist eins davon auch zum Fetten des Fokusgewindes geeignet oder soll ich lieber schauen, wo ich eins der oben genannten her bekomme?
    Gruß, André
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    (Im Moment nur sporadisch online)


  8. #7
    Förderndes Mitglied Avatar von Helge
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    Standard

    Falsches Schmierfett kann einen ziemlichen Schaden in Objektiven anrichten. Das reicht von verklebten Blendenlamellen weil sich Teile des Fettes bei höheren Temperaturen (Sonne, schwarzer Lack...) verflüssigen und in alle Ritzen eindringen, bis hin zu beschlagenen, trüben Linsen durch flüchtige Bestandteile des Fettes. Ich würde dringend davon abraten, mit irgendwelchen Fetten zu experimentieren, die nicht ausdrücklich für Objektive getestet und empfohlen sind, es sei denn man hat ein billiges Objektiv und man will Fette testen anstatt Objektive.

  9. 3 Benutzer sagen "Danke", Helge :


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