Da die Menschen an der friesischen Küste immer wieder mit den Gezeiten zu kämpfen hatten und wohl auch immer haben werden, sind die Häuser dort von den Grundelementen eher "Pfahlbauten" gewesen, die bei einer die Häuser erreichenden Sturmflut die Mauern einstürzen lassen und das Grundgerüst aus Pfählen stehen blieb und so den Menschen zumindest auf diesem Wege noch eine Überlebenschance sicherten..... die weggespülten Mauern boten so dem Wasser zumindest keine breite Angriffsfläche mehr, die das Haus insgesamt hätte einstürzen lassen.
So sah es damals dann am Tag danach aus..
Und hier die Deiche um HUSUM herum... da wo mal eine Straße war, nun Nordsee...
Wenn ich mir vorstelle, das dies alles mit peitschenden Sturmböen bei Windstärke 10-12 tagelang an die Deiche und später an die Häuser schlug... kann man ermessen, was dies für die Menschen hier bedeutete...
Auf den Halligen und Warften war das ein reiner Todeskampf.. wegen der tagelang andauernden
Stürme... Trinkwasser für Tier und Mensch nicht mehr verfügbar und war das erste, was den überlebenden Menschen mit den noch nutzbaren Schiffen gebracht wurde...
Hier ein Bild der Trinkwasser Anlandung von Schiffen auf die Halligen..
Es muss der helle Wahnsinn gewesen sein. Ich erinnere das nur noch aus den aufgeregten Radiomeldungen und den besorgten Berichten meiner Eltern... zum Glück waren wir in Hamburg an unserem Wohnort davon nicht betroffen. Aber für die Menschen an der Friesischen Küste muss dies die Hölle gewesen sein.
LG
Henry







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