Jein.
Ein da sehr wichtiger Faktor sind auch die Mikrolinsen die auf jedem Pixel sitzen. Die sind meines Wissens bei allen Consumer Kameras außer der Leica M9 auf dem Pixel zentriert, und reagieren optimal auf senkrecht einfallendes Licht. Wenn das Licht eher schräg kommt, wird es nicht mehr optimal auf die eigentlich empfindliche Fläche gelenkt, und schwupps wirds dunkel.
Deswegen machen einigermaßen telezentrischen Strahlengäng bildseitig Sinn. Ist bei 4/3 Optiken wohl auch so definiert.
Bei Weitwinkeln wird normalerweise die Blende kleiner dem Rand zu - man schauen man durch ein entsprechendes Objektiv die Blende an. Wenn man von der Seite schaut, wird die Blende zum kleineren Oval - oder die Optikdesigner haben mit viel Mühe gegen diesen Effekt angekämpft (da gibts wohl paar Tricks). Und durch das Oval kommt weniger Licht weil weniger Fläche.
Die Zeiss ZF Optiken sind schon feine Teile. Ich hatte alle (außer die Infrarot-Versionen) auf dem Tisch & vor ner Kamera. Allerdings nur kurz :-/
Die Weitwinkel haben mich nicht ganz vom Hocker gerissen. Die Makros allerdings schon. Bei nem Test des Tokina 17er gegen das Zeiss ZF 18 einfach so zum Fenster raus war am Rand der Preisunterschied bei Offenblende zu sehen.
Zeisss 85/1.4 für C/Y hab ich privat. Und ich muß sagen die Blendenform die sich auch auf die Spitzlichter auswirkt, finde ich ziemlich bescheiden zwischen Blende 2 bis 5.6 glaub ich - mit unschönen Zacken. Klar, bei Offenblende ist alles super - da sind die Blendenlamellen nicht im Spiel, aber wenn ich etwas abblenden will der Qualität zuliebe, wirds Bokeh gräßlich - ich würde mal behaupte dann ists eine meiner schlechtesten Linsen.
Bei der ZF Version haben sie da wohl was verbessert, die Blende war da glaub ich immer ohne Zacken, wenn ich mich recht erinnere.
Und eine Aufhellung der zu dunklen Ecken ist auch mit einer Vewrstärkung von Rauschen verbunden - von dem her nicht ganz schmerzlos.



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