Was ist denn da los?

Ich renne mit der EOS 1000d herum, wie ein kleiner Junge und fotografiere wieder. Mir ist der Crop gar nicht so aufgefallen, ich gehe halt die 1,6fache Distanz zurück bzw. nehme ich ein weiteres Objektiv.

Wenn ich 50mm Effekt will, dann montiere ich halt ein 35mm, fertig.

Die Hersteller machen hier bereits mit und bringen lichtstarke 35mm (30mm) auf den Markt.

Ich glaube nicht, dass es viele Menschen auf der Welt gibt, die den Unterschied am fertigen Bild sehen können, ob der Sensor nun 15*25mm oder 24*36mm groß war.

Diese Diskussion erinnert stark ans Auto - Ich hab nen großen Benz, ich nen M5, der sogar einen Q7 - und Du - einen Golf - oh je - ....

Mehr als von A nach B fahren kann aber keiner, und so ist es bei den Cams.

Ich bin ein Fan von DSLRs, egal welcher Bauart.
Durch die EOS 5D habe ich bemerkt, dass ich jetzt Objektivteile sehe, die ich eigentlich gar nicht sehen will. Oft ist der Rand zum werfen, vor allem bei Offenblende. Früher, auf 9*13cm Abzug fiel das kaum auf, aber auf 1:1 bei 12MP sehr wohl.

Versäumen tut keiner was, da ist es ratsamer, den Kaufpreis in einen schönen Urlaub zu investieren und mit der Crop-DSLR geile Bilder zu machen.

Es gehört meiner Meinung nach sehr viel Erfahrung dazu, aus einer Vollformat-DSLR diesen technischen Vorsprung der Sensorgröße herauszuholen. Mir gelingt das nicht.
Ich kann die Lichtempfindlichkeit des größeren Sensors nutzen, das ist schon alles.

Nicht umsonst ist die Nikon D300 im Profibereich angesiedelt, und die EOS 1D ist ebenso eine CropCam, die einem die Vignettierungskorrektur spart.
Ich habe mit der 5D und dem EF 75-300 fotografiert und habe extreme Vignettierungen - klar, die kann man herausrechnen, aber im Telebereich finde ich Crop-Sensoren sinnvoller.

Crop hat absolut nichts mit der Wertigkeit des Kamerasystems zu tun.
Auf den Randbereich kann man pfeiffen, wie die Wiener sagen.



mfg Peter