Die Zweitklassigkeit liegt eher bei mir. Ich sehe in Rawtherapie tausend Regler, viele Regler kommen mir doppelt und dreifach vor und ich sehe einfach keine Struktur darin. Ich bin zu Darktable gewechselt, weil ich einerseits eine Erklärung gefunden habe, warum die Regler doppelt und dreifach sind, andererseits auch einen brauchbaren "kleinen" Arbeitsablauf bekommen habe, welche Regler wirklich wichtig sind. Zwar würde man mit den Reglern "nur" 80 Prozent abdecken, aber das ist für einen Einstieg erst einmal gut.
https://www.bilddateien.de/blog/2020...-oder-rgb.html
So ganz problemlos läuft er auch nicht. Ich glaube schon, dass andere Software mithalten kann. Der Vorteil von SPP liegt im Automatismus. Sigma hat quasi die Regler schon gesetzt, die man in Darktable erst einmal setzen muss.
Ich lass gerade den Raw-Konverter im terminal mit " x3f_extract_linux -o [Zielverzeichnis] * " durchlaufen. Das Konvertieren geht so deutlich am schnellsten.
Darktable und SPP sind sich am Anfang ähnlich. Es gibt eine Übersicht und man kann eine Vorauswahl treffen. Allerdings kann man in Darktable auf dem Leuchttisch die Bilder schon gut sehen und erste Maßnahmen - wie z.B. Drehungen - vornehmen.
darktable-leuchttisch.png
Man kann - analog zum Hersteller Sigma - Profile bilden und so demnächst mit Darktable hoffentlich in jeder Hinsicht genauso gut arbeiten wie mit SPP, wenn nicht aus den oben genannten Gründen sogar besser.
LG Reinhard



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