Zitat Zitat von JKoch51 Beitrag anzeigen
Große Hoffnungen setzte man Anfang/Mitte der 90-er Jahre auf die sogenannte "digitale Filmpatrone", Elektronik im Gehäuse einer Filmpatrone, Chip freiliegend auf dem Filmfenster, Belichtungssteuerung über die "normale" Spiegelreflex.
Gab es viel Wind damals - aber nie ein serienreifes Produkt. Der Ansatz war gut, der Teufel steckte offensichtlich im Detail.

Gruß Jürgen
Das eine Detail hieß "nackter Sensor" (ohne Schutzglas, sonst nicht in die Filmebene kommen), das andere Detail hieß "Bonddrähte gehen nach oben raus" (und deshalb nie in die Filmebene kommen) und weil die etwas "empfindlich" sind: Nie ohne Deckglas auskommen (und deshalb nie mit der Sensorebene in die Filmebene kommen). Ob man das mit einer negativen Rasterlinse (pro Pixel oder pro Element im Bayer-Muster eine Linse) hätte ausgleichen können? Wer weiß?

Andere Probleme (Miniaturisierung, Stromversorgung, Synchronisation mit der Kamera) waren dann auch noch da.