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Thema: Frage zu altem Blitz an der Sony A7R

Baum-Darstellung

  1. #8
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Eludos Beitrag anzeigen
    Ich wollte ganz gerne mal quasi Flüssigkeiten, Staub usw. in der Bewegung 'einfrieren' - sei es halt ein Gegenstand der in ein Wasserbehälter fällt oder ein Glas aus dem eine Flüssigkeit gerade ausschwappt usw. In den meisten Anleitungen hierzu waren Belichtungszeiten von 1/250s empfohlen und deshalb war ich ein wenig auf diese Zahl fixiert. Ich vermute mal es hängt am Ende davon ab, in welcher Auflösung das Ganze noch richtig scharf aussehen soll - hier werde ich mal ein wenig rum experimentieren.

    Eine zeitliche Verschiebung des Blitzes innerhalb des Belichtungszeitraum sollte es ja einem ermöglichen recht unterschiedliche Effekte zu erreichen - meist will man den Blitz vermutlich kurz vor dem Verschluss auslösen, damit ein bewegtes Objekt quasi die Bewegungsunschärfe hinter sich herzieht, doch ich hätte gedacht, dass hier Fotografen noch mehr Kontrolle potentiell haben wollen, wenn sie das weiter anpassen möchten.
    Das klingt ein wenig so, als würdest Du hier etwas falsch verstehen.

    Ob Du etwas in Bewegung befindliches "Einfrieren kannst", hängt nicht davon ab, wie die Verschluss-Synchro von Kamera mit dem externen Blitz abläuft!

    Maßgeblich ist für das "Einfrieren" die Blitzdauer... und die kann bis zu einer 1/20.000 oder noch kürzer sein.

    Entscheidend ist hier allein die Meßzelle des CT 45-5 und nicht der Kameraverschluss !!!

    Diese Meßzelle im Blitzgerät bestimmt nämlich, wie lange die Szene belichtet wird, weil sie mit ihrer Meßzelle den Blitz abschaltet, wenn es für das Blenden/ISO Einstellungspaar die notwendige Lichtmenge und vor allem Dauer ermittelt hat.

    Die höchstmögliche Verschlusszeit zur Blitzauslösung besagt praktisch für Dich nur, bis zu welcher Zeit noch keine "Streifen" durch den sich öffnenden oder schließenden Verschluss der Kamera während der Leuchtdauer zu erwarten sind.

    Dies bedeutet klar gesprochen, dass Du mit einer 1/160 Sekunde locker fotografieren kannst.

    Kritisch wird es nur in Lichtsituationen, wo Du Tageslicht und Blitzlicht gemeinsam bei ziemlich offener Blende nutzen willst.

    Das aber ist bei dem, was Du vorhast, eher nicht der Fall... dort wird der Blitz in der Regel in einer Innenraumszene genutzt, die gestellt ist... entscheidender ist hier eher die Frage, wie Du Kamera und Blitz zum "Ereignis" triggerst.
    (Lichtschranken, Feuchtesensoren etc..)

    Wie gesagt... der Blitz und seine Leuchtdauer (die man noch durch Hintergründe steuern kann) friert hierbei die Bewegung ein - egal was Du aufnimmst -... nur bei Tageslicht ist es der Verschluss der Kamera, der noch ein wenig "mitreden" will !
    Geändert von hinnerker (08.10.2014 um 16:30 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


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