Die Produkt- und Werbefotografie kann von mir aus gerne durch 3D-Software ersetzt werden. Ob ich unter Mitwirkung eines Fotografen oder eines CAD-Spezialisten belogen werde, ist mir ziemlich egal.
In diesem Bereich zählt auch das Argument von GoldMark nicht ("zu perfekt"), denn ob erst ein Foto gemacht und dieses dann so lange geglättet und bearbeitet wird, bis es "perfekt" aussieht, oder ob man es gleich rendert, das macht nun wirklich nichts mehr aus. Selbst die Portraitfotografie geht ja stramm in diese Richtung: Schaut euch mal im Kiosk die Titelfotos von Fernsehzeitschriften an - ein besonders kurioses Genre. Diese "Fotos" könnte ich sicher nicht von einem komplett am Computer erstellten Bild unterscheiden.
By the Way, off-topic: Ein Schlagzeuger (!) hat mir schon vor Jahren glaubhaft versichert, dass selbst er mit seinem geschulten Ohr bei vielen Aufnahmen nicht heraushören kann, ob ein Mensch oder ein gut programmierter Percussion-Computer am Werk ist. Nur bei schlechten Drummern und schlecht programmierten Computern könne er das mit Sicherheit sagen.


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