schade, dass sich hier keine weitere Frau zu Wort meldet, denn von mir kann ich auch nur sagen, dass ich den Dingen ebenfalls gern auf den Grund gehe, und das manchmal mit einer Akribie, die bei Außenstehenden ein mitleidiges Kopfschütteln hervorruft. Wie schon gesagt, es gibt solche und solche, bei Männlein wie bei Weiblein.
Aber zurück zur idealen Kamera für die Frau. Man betrachte es mal auf folgendem Blickwinkel:
Indirekt verfüge ich über mehrere hervorragende Ausrüstungen, die Henry über die Jahre zusammengekauft hat, ständig wartet und verbessert und auch noch ohne Murren ständig für mich durch die Gegend schleppt! Wenn es schöne Motive gibt, muss ich noch nicht einmal darauf hinweisen. Und wenn ich doch etwas entdecke, was er nicht sieht, wird mein Wunsch dies abzulichten zumeist erfüllt. Was will Frau mehr?
Im Gegenzug habe ich Tempotaschentücher dabei, sorge manchmal mit einer Tüte Gummibärchen oder Keksen für gute Laune, oder überlasse ihm auch mal meinen Schal, wenn’s zu kalt wird.
Es geht hier um eine ausgewogene Arbeitsteilung: Henry kennt sich besser mit seiner Fotoausrüstung aus, ich dagegen deutlich besser in Photoshop. Falls es gilt mal ein Bild zu optimieren, das wichtig ist, wie z.B. bei Gruppenfotos, wo nach Murphys Gesetz garantiert mal wieder einer dabei ist, der ein missgelauntes Gesicht gemacht hat, gehört es in mein Ressort, hier und da mal einen Kopf umzusetzten.
L.G. Frauke


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