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Thema: Canon nFD L 4/80-200mm_ das manuelle L-Zoom

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Kennt sich aus Avatar von Phillip Reeve
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Ein wenig erstaunt mich allerdings, dass Du die Fähigkeiten im Nahbereich bei Deinem Exemplar als nicht so gut einschätzt.

    Bei meinem Exemplar war gerade dieser Bereich derjenige, der es aus meiner Sicht über mein Angenieux 3.5/70-210mm und das modernere Canon EF 4/70-200mm L erhob.
    Ich hätte präziser formulieren sollen: Im extremen Nahbereich, also 200mm an der Naheinstellgrenze mit einem Abbildungsmaßstab von 1:3.
    In dieser Einstellung hatten die Bilder alle einen deutlichen Unschärfeschleier, anbei einmal ein Beispielbild welches bei flcikr in volelr Auflösung liegt. Ich meine bei Blende 5.6 aufgenommen.
    Name:  11139234643_f62fe3bc3c_c.jpg
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    Canon_80200_Lcloseup (2 von 1) by reevedata, on Flickr
    edit: gerade nocheinmal unter kontrollierten Bedingungen getestet: bei Blende 4 ist es tatsächlich soft. Bei Blende 5.6 ist aber alles in Ordnung.

    Name:  11139707673_dc0f8fe242_o.jpg
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    Mehr Bilder in voller Auflösung finden sich in diesem Set: http://www.flickr.com/photos/96189377@N08/sets/72157637409928824/with/11139234643/

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    So liegt also die Vermutung nahe, das die frühen Exemplare noch hier oder da in der Serie verbessert wurden, da ich beim Umbau von zwei weiteren Exemplaren - somit also insgesamt 3 Objektiven dieses Typs auch leichte Unregelmäßigkeiten in der Abbildungsleistung erkennen konnte beim ältesten dieser Objektive, das aus meiner Sicht als Montagsmodell "abgehakt" wurde, weil sich die anderen beiden nicht in der Leistung unterschieden.

    Insofern danke für Deine Rückmeldung, denn es unterstreicht, das es ein "neueres" Exemplar wohl über nochmals leicht verbesserte Eigenschaften zu den aber ohnehin sehr guten Leistungen verfügen könnte..
    Wie gesagt, meines hat eine 25xxx Seriennummer, von daher würde ich es zu den späten Exemplaren zählen.

    Grüße,
    Phillip
    Geändert von hinnerker (01.12.2013 um 09:11 Uhr)
    fotos auf flickr

  2. #2
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Für den "Makrobereich" eines ausgewiesenen Canon L 4/80-200mm ist das bei 5.6 schon sehr gut aus meiner Sicht. Wenn man konstatiert, das die meisten "echten" Makros bei f8 betrieben werden, so dürfte die Schärfe und der Kontrast doch schon ziemlich nah herankommen, wenn man auf eine vergleichbare Öffnung abblendet.

    Dies zeigt Deine kurz angestellte Aufnahme mir deutlich.

    Offen kann man auch bei einigen echten Makros diese Weichheit sehen... ich erinnere mich noch an ein ansonsten gutes Kiron 2.5/105mm, das auch erst zwei Stufen Abblendung brauchte, weil es vorher "soft" war.

    Insofern scheint mir Dein Exemplar ebenso gut wie das hier vorgestellte zu sein. Wie gesagt, es gab nur einen "Ausrutscher" in meinen Umbauten damals, das etwas aus der Reihe "tanzte" und das war das älteste aller Exemplare, die bisher durch meine Hände gingen.

    Es ist eine exzellente Linse, die einfach Spaß macht und durch die Einhandbedienung von Zoomring und Fokusring für manuelle Fokussierer zumindest an einer DSLR auch sehr schnell zu bedienen ist.

    Mit dem Fokuspeaking der A7 geht der Geschwindigkeitsvorteil leider wieder "flöten", da für wirklich exaktes Fokussieren erst die Sucherlupe der A7 oder auch der NEX 7, die ich besitzte, für eine Schärfebeurteilung zugeschaltet werden muss, ansonsten bei reinem Fokuspeaking sind die Ergebnisse oftmals kaum vorhersehbar.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  3. #3
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Phillip Reeve Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht mehr wie, aber irgendwie bin ich auf diesen Thread gestoßen und habe mir für die Nex-6/ Sony A7 auch ein Exemplar zugelegt.

    Die von dir geweckten Erwartungen wurden bisher voll erfüllt. Lediglich im Nabereich lässt die Abbildungsleistung spürbar nach. Ich möchte mich auf jeden Fall für das sehr hilfreiche Reviw bedanken.

    Mein Exemplar hat die Seriennummer 25XXX, dürfte also jünger als all deine sein.

    Grüße,
    Phillip
    Hab grad nochmal gelesen und vorher was falsch verstanden... Deines ist also jünger?

    Dann verwundert es mich auf jeden Fall, hab ich doch das Älteste Exemplar als das schlechteste empfunden.

    In den schönen Bildern von Dir ist aber doch eine gleichmäßig gute Leistung erkennbar.

    Kann es vielleicht sein - da ja der Nahbereich ein eigenständiger Teil am Verstellweg des Zooms ist, das nur dort irgendwas nicht stimmt?
    Denn wie ich bereits sagte, ist die Leistung eigentlich gerade im Nahbereich bei dem Exemplar von mir hervorragend und das macht es mir gegenüber dem
    EF 70-200mm L ja so lieb.

    Vielleicht sollten wir es mal vergleichen..

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  4. #4
    Hardcore-Poster
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    Hallo Henry,
    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Und bereits einen Tag nach der Bestellung rückte dieses unglaubliche Zoom hier an.

    Dieses Objektiv dürfte nach den ersten Messergebnissen mit Meßschieber und diversen Hilfsmitteln beim Messen gerade an die 5D MKII passen. Da ich es sehr sehr günstig erstanden habe, werde ich den Umbau wagen.

    Damit wäre es dann das erste manuelle L- Zoom-Objektiv von Canon in meinem Bestand, das ich auf EF Mount umbauen konnte.

    Hier ein erstes Bild vom Objektiv...



    Auch die ersten Ergebnisse mit einfach vor die Kamera gehaltenem Objektiv sind schon der Hammer überhaupt..

    Hier in der Szene macht sich die Nutzung des UD und Fluorite Glas schon deutlich bemerkbar. In gleisendem Sonnenlicht mit Offenblende auf metallischen Flächen und weißem Hintergrund... ich sag da nur Whow... (mehr bring ich da im Moment nicht raus)..

    Überstrahlung = 0, CA = 0..... einfach nur gut.



    Auch das Bokeh ist ansprechend bei Offenblende..





    Nun geht es an den Umbau....

    Mir scheint, der Verkäufer (ein gewerblicher Händler!) hat nicht gewußt, was er da für eine Perle verkauft hat für derartig "dünnes Geld"...

    Selbst Leute die analog fotografieren hätten an dem Ding ihre helle Freude. Dieses Objektiv ist eines der späten Objektive, die Canon kurz vor der Einführung des neuen EF Anschlusses noch auf den Markt brachte. Erscheinungsjahr wohl 1985/86..

    Es ist der manuelle Vorläufer der späteren, noch etwas lichtstärkeren Version des Canon EF 2.8/80-200mm in der alten, schwarzen Version, die später durch das von uns heute genutzte Canon EF 70-200mm L abgelöst wurde.

    Es war soweit ich recherchieren konnte, wohl das einzige L-Objektiv in dem Brennweitenbereich, das Canon herstellte für das FD Bajonett.

    Die genauen Daten kommen noch.

    Nun erstmal sehen, wie ich dieses Teil umgebaut bekomme.


    LG
    Henry
    Zum Vergleich habe ich ein Minolta MD 4.5/75-200mm, nagelneu. Hier stelle ich z.B. an der Olympus PEN schon mehr Farbsäume fest. Die Leute von Canon scheinen die CAs besser im Griff zu haben. Wie es bei den Nicht-L-Varianten wie z.B. dem FDn 4.0/70-210mm aussieht, weiß ich nicht.

    Hier ein paar Bildbeispiele vom Minolta:

    Name:  comp_P7200106.jpg
Hits: 790
Größe:  172,9 KB

    Name:  comp_P7200112.jpg
Hits: 749
Größe:  146,9 KB

    Name:  comp_P7200130.jpg
Hits: 750
Größe:  145,0 KB

    Name:  comp_P7200228.jpg
Hits: 767
Größe:  123,5 KB

    Name:  comp_P7200274.jpg
Hits: 722
Größe:  131,9 KB

    Diese Fotos wurden allerdings mit einer Olympus PEN mit uFT-Sensor gemacht, daher die etwas stärker hervorgehobenen Farbsäume, insbesondere beim vorletzten Bild - bedingt durch den Crop-Faktor von 2. D.h. an der Sony Alpha 7 mit KB-Sensor wären diese auch reduziert, aber nicht so stark wie beim hier betrachteten Canon.

    LG
    Waveguide

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