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Thema: Arca Swiss Monoball - Klemme versagt...

  1. #11
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    Zitat Zitat von Optikus64 Beitrag anzeigen
    der Teller ist bei meinem nicht drauf... - auch kein Gewinde. Der wurde mit der Klemme so gebaut.
    Also einer von uns beiden steht auf der Leitung...

    Der Teller bei meinem ist doch auch nur aufgeschraubt, wobei die Schraube halt keinen Kopf hat und durch den Teller durchgeht. Ich sehe immer noch keinen Grund, warum Du da keine beliebige andere Klemme montieren kannst? Eventuell musst Du eine Schraube mit einem kleineren Kopf kaufen, damit die in der anderen Klemme passt (meist wird eh ein passende mitgeliefert).

  2. #12
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    Zitat Zitat von XxxxxX Beitrag anzeigen
    Also einer von uns beiden steht auf der Leitung...
    Der schlimmste Vorwurf, den man einem Elektrotechniker machen kann

    Gruß,

    Andreas

  3. #13
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    Moin,

    ne ne , Andreas, man muss das nur auseinander gehabt haben dann klärt sich das:

    Der "Fuß" der Klemme (also das Teil dass an der Kugel sitzt) paßt oben in das Gegenstück an der Klemmschiene, so dass formschlüssig Verdrehsicherung gegeben ist. Das ganze wird dann von der Sechskantschraube gehalten.

    Grundsätzlich könnte man schon eine x-beliebige andere Klemme aufsetzen (eine passende Schraube sollte das Problem nicht sein), z.B. eine von TeleskopService die sowohl GP-Schiene als auch Arca klemmen kann, dann muss man sich aber überlegen wie man verhindert dass sich die dreht, wenn ein schweres Tele drauf sitzt. Und schwer sind ggf. > 10kg unter Umständen mit steilem Elevationswinkel.

    Insofern ist der vorgebrachte Einwand ja berechtigt, nur bin ich da noch nicht. Ich habe Arca angeschrieben in wie fern man Ersatz bekommt, dann besorge ich mit kommende Woche zwei dünne Messingstreifen im Modellbaugeschäft, die werden doppelseitig aufgetaped, mal sehen was das bringt, wenn das alles nicht erfolgreich ist wird eine von TeleskopService vorsorglich georderte Ersatzklemme montiert. In der neuen Astro-Standardfarbe rot .

    tspkarca-gp-arca-swiss-prismenklemme-1000.jpg

    Das mittlere Gewinde muss ggf. angepaßt und mit dem Senker behandelt werden. Die Sicherung wird dann Loctite rot übernehmen...

    Der Grund für die mangelnde Spannkraft ist auch gefunden: Offenbar habe ich eine Schiene die deutlich dicker ist als die "normalen" Arca-Schienen, und habe beim Anziehen derselben mit dem Pentacon 5.6/500 darauf die Klemmleiste leicht deformiert.
    Sie steht etwas höher als die anderen Arca-Klemmen die ich habe. Damit fehlt die Andruckkraft um eine eingelegte Schiene zu halten. Daher meine Hoffnung, dass mit einer metallischen Unterlage das Thema gefixt ist. Eine ausreichende Überdeckung ist immer noch gegeben, so dass nichts aus der Klemme springen kann, es sei denn diese würde völlig versagen.

  4. 2 Benutzer sagen "Danke", Optikus64 :


  5. #14
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    Wie wäre es wenn du statt den Messingstreifen einfach deine Klemme auseinander schraubst und an den beiden äußeren Kanten der Nutenführung und von der Feder einfach je ca. 0,5mm mit einer Feile/Schmirgelleinen auf Tischplatte gelegt wegnimmst.
    Auch wage ich zu bezweifeln, das man mit der kleinen Rändelschraube genug Kraft erwirken kann um >10kg Gewicht absolut positiv zu fixieren - da man die Schiene ja nicht dauern hin und her montiert würde da eine Inbusschraube mit passendem Gewinde bestimmt mehr Sinn ergeben.
    Alupaste beim Gewinde nicht vergessen - das frißt sonst gerne.

    Eine noch bessere Alternative : einen Stehbolzen mit Loctite hochfest einkleben und dann ne Uschi(Unterlegscheibe) samt Mutter auf der Klemmseite verbauen - dann ist das komplette Gewinde beidseitig aus Stahl - ein Alugewinde leiert leider schnell aus weil es nach mehrmaligem/wiederholtem festspannen deformiert.
    Wird dir jeder bestätigen der mal High Performance Käfer Motoren gebaut hat - dort werden als erstes ALLE Alugewinde mittels eigeklebten Stehbolzen oder eingeklebten Stahl-Gewindeeinsätzen eliminiert.
    Geändert von skookum (16.04.2023 um 11:46 Uhr)

  6. #15
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    ... oder bei einem Bekannten auf die Werkzeugfräse spannen - das wäre auch noch eine Alternative.

    Das auseinanderpfriemeln der Schraubenausdrehsicherung steht dem derzeit noch entgegen - ich versuchs von einfach nach kompliziert.

    Die Idee mit der Nachbearbeitung kam mir auch, dann würde der Stellweg etwas größer. Das Schraubgewinde läuft in einer eingesetzten Stahlmutter - das ist schon Schweizer Machart. Und die Rändelschraube reicht - wenn alles ok ist, auch bei weit mehr als 10kg für Erdbeben Richterskala 10+ oder ne mittlere Brontosaurusherde im Vollgalopp... - aber die Idee mit der Inbusschraube/Innenvielzahnschraube nehme ich auf, da es sein kann, dass das Ding in den Publikumsbetrieb muss und da sind angriffelbare Schrauben Murks.

    LG
    Jörg

  7. #16
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    Na dann ist es ja gut, wenn dort schon ein Gewindeeinsatz verbaut wurde.
    Habe selbst kein Arca Swiss - aber 3 Kugelköpfe von Schiansky ( 2 mal mit Panorama Grundplatte - einmal ohne) - allerdings nicht in der 10kg Klasse, eher so die Hälfte davon.
    Die haben keine Rändelschraube zum fixieren der Kugel - sondern einen Hebel der von unten via Excenter hochdrückt.
    Bin ein absoluter Fan von den Kugelköpfen - obwohl bei sehr langen Brennweiten oder auch im Makrobereich oft so ein sündhaft teurer Manfrotto Getriebekopf eher das Gelbe vom Ei ist.
    Leider mit 200 Takken und aufwärts nicht grade als "nebenbei kurz mal erschwinglich" einzuordnen.

  8. #17
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    Zitat Zitat von Optikus64 Beitrag anzeigen
    Der "Fuß" der Klemme (also das Teil dass an der Kugel sitzt) paßt oben in das Gegenstück an der Klemmschiene, so dass formschlüssig Verdrehsicherung gegeben ist.
    Ok, das mit der formschlüssigen Verdrehsicherung hat meiner nicht. Der läuft oben konisch zu und endet sozusagen in einem kleinen runden Teller, der etwa den dreifachen Durchmesser des Schaftes hat. Da hat Arca später offensichtlich nochmal optimiert.

  9. #18
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    Moin,

    da gibt's wohl mehrere Methoden, ganz neu ist eine Art Spezialverschluß, sah ich dieser Tage in Köln beim Dealer meines Vertrauens am Neumarkt, aber die Neuteile in der Größe wie mein alter sind aberwitzig teuer, da bekommt man schon einen sehr guten Fluidkopf für, und der ist noch flexibler einsetzbar. Gebraucht hat man dann schon einen Vinten Vision 10. Und das ist dann erste Sahne.

    LG
    Jörg

  10. #19
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    Würde behaupten das man in der Vinten Preisklasse den Hobbybereich definitiv verlassen hat - also den welcher sich "Joe Normalbürger" noch leisten kann/will.
    Da sieht dann eine popelige EOS auch nicht standesgemäß drauf aus - dann eher ne Alpa, Hasselblad oder ne 45MP Leica.
    Hätte natürlich auch lieber ne Vincent Black Shadow oder ne Brough Superior - fahre aber immer noch meine alte Shovelhead.

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