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Thema: Analoge Kleinbild-Spielereien

  1. #151
    Kennt sich aus Avatar von mk67ExaktaVarex
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    Zitat Zitat von han77 Beitrag anzeigen
    ORWO NP20 Filme abgelaufen in Feb. 1993. [...] Das ist der grobkörnigste Film, den ich je selbst entwickelt habe.
    Für mein Empfinden sehen die Bilder 1. prima aus, gemessen daran, daß der Film fast drei Jahrzehnte abgelaufen ist. Und dann nicht mal einer der Filme aus der damaligen Kodak-Tri-X- oder -Plus-X-Liga, sondern ein DDR-Film. Sage noch mal einer was gegen Orwo-Schwarzweißfilme...

    Ich habe letztens noch probehalber einen 2009 abgelaufenen Kodacolor VR 400 Plus belichtet, der die ganze Zeit bei Zimmertemperatur gelagert worden war - mit äußerst ernüchternden Ergebnissen: Grünstich, flaue Kontraste, unbrauchbar.

    2. würde ich das Korn als Bildbestandteil betrachten: Es gefällt mir eigentlich gut. Vielleicht weil man heute kornfreie Digitalbilder überall zu sehen bekommt und das schon längst langweilig geworden ist. Mich erinnert das Orwo-Korn an das Korn meiner alten Ektachrome-P800/1600-Dias: Das hat auf Nachtaufnahmen seinen ganz besonderen Reiz.

    Was mich interessieren würde: War die Belichtung nach 16 DIN Deine Idee, oder stand die Empfindlichkeit so auf der Schachtel? Ich habe nämlich noch einen ungeöffneten NP20 hier zur Dekoration liegen, Ablauf Januar 1993, auf dessen Packung angegeben sind 20 DIN.

    Michael

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", mk67ExaktaVarex :


  3. #152
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    Zitat Zitat von mk67ExaktaVarex Beitrag anzeigen
    Für mein Empfinden sehen die Bilder 1. prima aus, gemessen daran, daß der Film fast drei Jahrzehnte abgelaufen ist. Und dann nicht mal einer der Filme aus der damaligen Kodak-Tri-X- oder -Plus-X-Liga, sondern ein DDR-Film. Sage noch mal einer was gegen Orwo-Schwarzweißfilme...
    Vielen Dank
    Ich hatte tatsächlich mehr Erwartungen. ORWO müsste eigentlich ganz gut sein. War vermutlich auch ganz gut und hatte durchaus brauchbare Filme. Mich hatte nur die Körnigkeit überrascht, weil ich nie gedacht hätte, das ein sowjetischer Svema-Film feinkörniger ist. Ich hatte Anfang des Jahres testweise ein Svema-Film belichtet und entwickelt (https://www.digicamclub.de/showthread.php?t=25780) und das sah definitiv feinkörniger aus.

    Zitat Zitat von mk67ExaktaVarex Beitrag anzeigen
    Ich habe letztens noch probehalber einen 2009 abgelaufenen Kodacolor VR 400 Plus belichtet, der die ganze Zeit bei Zimmertemperatur gelagert worden war - mit äußerst ernüchternden Ergebnissen: Grünstich, flaue Kontraste, unbrauchbar.
    Interessant! Ich habe gerade einen Kodacolor VR 200 Plus (Abgelaufen 2005) in der Kamera. Werde dann berichten, ob was gescheites raus kommt.

    Zitat Zitat von mk67ExaktaVarex Beitrag anzeigen
    Was mich interessieren würde: War die Belichtung nach 16 DIN Deine Idee, oder stand die Empfindlichkeit so auf der Schachtel? Ich habe nämlich noch einen ungeöffneten NP20 hier zur Dekoration liegen, Ablauf Januar 1993, auf dessen Packung angegeben sind 20 DIN.
    NP20 hat die Lichtempfindlichkeit von 20 DIN also ISO 80. Da ich aber den ISO-64-Svema-Film (auch > 30 Jahre alt) als ISO 16 belichtet hatte und mit der Entscheidung zufrieden war, dachte ich, ich gehe auf ISO 32. Also rein nach Bauchgefühl.

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", han77 :


  5. #153
    Kennt sich aus Avatar von mk67ExaktaVarex
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    Ganz schön lange haltbar, das Material - auf meinem 1993er-Ablauf steht noch ganz offiziell "VEB Filmfabrik Wolfen - Stammbetrieb des VEB Fotochemisches Kombinat Wolfen". Also wohl mindestens vor Sommer 1990 (wann war noch mal VEB-Feierabend?) hergestellt.

    Zitat Zitat von han77 Beitrag anzeigen
    Ich hatte tatsächlich mehr Erwartungen. ORWO müsste eigentlich ganz gut sein.
    Jetzt müßte man das mit überlagerten Agfa-, Ilford oder Kodak-Filmen aus dieser Zeit vergleichen, die ähnlich gelagert wurden... ich weiß nicht, ob die denn alles in allem besser sind.
    Ich habe gerade einen 1992 abgelaufenen HP5 (noch ohne Plus) vollgemacht, der leider viele Jahre bei Raumtemperatur lagerte; der ist allerdings für einen Versuch mit Umkehrentwicklung gedacht - ob das funktioniert, hängt noch von anderen Punkten ab als nur vom Alter der Emulsion .

    Wenn Du allerdings nur das Korn ansprichst - stimmt, da könnte ein Agfapan 100 oder ein Plus-X feinkörniger sein...

    Ich muß gestehen, daß ich vom professionellen Tonbandbereich her in meinem Orwo-Blick befangen bin: Das beim DDR-Rundfunk eingesetzte Standardband Orwo Typ 106 ist zwar in der Tat mehr als "ganz gut" - sogar "sehr gut", liefert einwandfreie Tonqualität (wurde meines Wissens bei Ost-ARD-Sendern auch bis deutlich in die 90er hinein eingesetzt) und macht auf meinen Maschinen auch nach über 30 Jahren noch keinen Ärger mit Abrieb o.ä.. Dem Zeug traue ich auch noch etliche Jahre mehr zu. Ist allerdings bei freitragenden Wickeln (AEG-Kernen) in der B-Note spürbar weniger fest und stabil als das Agfa-West-Pendant PER528.

    Michael

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", mk67ExaktaVarex :


  7. #154
    Hardcore-Poster Avatar von DD_Ihagee
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    Zitat Zitat von han77 Beitrag anzeigen
    ORWO NP20 Filme abgelaufen in Feb. 1993. Kamera: Praktica MTL5. 16 DIN (ISO 32). Objektive: Pancolar und Flektogon (35mm, 2.4). Entwicklung mit Paranol S 1+25, 11min (in einer original DDR-Pentacon-Entwicklungsdose ).

    Eingescannt habe ich mit Canon EFS 60mm Macro Objektiv auf EOS M50. Entwickelt mit Darktable (danach mit Gimp skaliert).

    Die Ergebnisse sind heftig grobkörnig. Das ist der grobkörnigste Film, den ich je selbst entwickelt habe. Bin mir nicht sicher, ob aus dem Film mit einem anderen Entwickler vielleicht mehr rauszuholen ist. Oder vielleicht doch mehr licht?
    Die Belichtung passt doch prima!
    Zur Entwicklung - die besten Ergebnisse (bei auch längst abgelaufenem NP20 oder auch 22) habe ICH mit Caffenol C-M hinbekommen.

    VG
    Holger
    Diverse Dresdner Kameras und einige dazugehörige Objektive aus Jena und Görlitz - viel analoges Zeug also .............und nebenbei zwei Canon mit 'nem D

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", DD_Ihagee :


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