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Thema: Ratlos mit Summaron

  1. #1
    Fleissiger Poster Avatar von Peter-1
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    Standard Ratlos mit Summaron

    Liebe Leitzfreunde,

    das soll kein Beschwertebrief geben, eher etwas verunsicherte Fragen.
    Heute kam eine alte NEX 3N mit Leica M Adapter bei mir an. Also sofort die alten Schätze mal hervor geholt.
    Das Summicron 1:2 / 50 ist soweit ok. Ich will das Alter berücksichtgen.
    Dann das Summaron f=3,5cm 1:3,5 Nr 1148613 mit Gegenlichtblende aufgesteckt. Skala in feet, Beschriftung Ernst Leitz GmbH Wetzlar.
    Bei Blende 4 einige Testaufnahmen (kein Gegenlich) und oh Schreck, flau flau ! Die Linsen sind klar, kein Fungus oder Staub. Habe ich nur Pech, oder ist das Objektiv eben so wie es ist?
    In einem Bericht im www habe ich gelesen, dass es nicht zu den besten dieser Brennweite zählt.
    Wer kann mir zur Klärung etwas behilflich sein?
    Ich hatte gehofft es als "immerdrauf" zu verwenden, das geht aber auf keinen Fall.

    Traurige Grüße
    Peter

  2. #2
    Hardcore-Poster Avatar von wolfhansen
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    Ich glaube die Kritik beschreibt das Glas ganz gut:

    http://vintage-camera-lenses.com/lei...ron-35mm-f3-5/
    Gruß
    Wolfgang

  3. 2 Benutzer sagen "Danke", wolfhansen :


  4. #3
    Förderndes Mitglied Avatar von Kielerjung
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    Hallo Peter,

    ist das Objektiv eventuell dezentriert/verbastelt?
    Wo ich mittlerweile zuerst die Schwachstellen bei alten Objektiven suche: sind da eventuell Reflexionen im Inneren? Da ist jeder Sensor extremst empfindlicher als jeder Film, auch die meisten Adapter schwärze ich alle nach mit Mattlack, DC-Fix Samt oder zumindest Tafellack. Erst recht bei fehlendem Gegenlicht würde ich einmal von hinten durch das Objektiv in eine starke Lichtquelle schauen, ob da nicht irgendwo ein Ring, Gwindeteil, etc. im Inneren unerwünschte Reflexionen verursacht (auch schräg halten!).

    Ich hoffe für Dich, dass es nur so eine - leicht zu behebende - Ursache hat.

    Grüße
    Nils

  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", Kielerjung :


  6. #4
    Fleissiger Poster Avatar von Peter-1
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    Hallo Nils,

    ich glaube ich stehe nicht alleine da. Der Link von Wolfgang beschreibt ja gut das Glas. Es ist wie es ist. Ich muß ja auch das Alter bedenken. Man glaubt nun mal, dass Leitz immer das höchste Niveau zeigt - ja sicher zu der Zeit. Aber heute sind wir verwöhnt. Das Glas kommt in den Schrank, nicht an eine Kamera.
    Peter

  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", Peter-1 :


  8. #5
    Fleissiger Poster Avatar von Peter-1
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    Ich muß nochmal nachlegen.
    Alle gut gemeinten Versuche mit einer Blendenreihe zeigen ein flaues Bild. Jetzt aber die Verwunderung. Bei der E-Bucht werden genau diese Objektive zu Traumpreisen angeboten. Wer klärt mich auf? Den Nebel erreiche ich auch mit einem Filter und NIVEA :-)) Was sehe ich falsch, oder was habe ich bei Leica noch nicht verstanden?
    Ratlos
    Peter

  9. #6
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    Nun, vielleicht lohnt sich mal ein Blick auf den passenden Flickr-Fotopool. Da dort auch oft gescannte Analogbilder zu finden sind, habe ich in der Suche auf Ergebnisse mit dem Tag "Sony" gefiltert, also eingegrenzt auf Digitalfotos: Hier die Ergebnisse.
    Solltest Du das Gefühl haben, dass Dein Exemplar nicht einmal mit den schlechtesten Beispielen mithalten kann, besteht zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass Du ein defektes/CLA-bedürftiges Exemplar hast.

    Grüße
    Nils

  10. #7
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    Ergänzung: rund 550 Ergebnisse gibt's bei Bildern mit der Leica M8, hier zu sehen.

  11. #8
    Fleissiger Poster Avatar von Peter-1
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    Hallo Nils,
    ein nicht ganz ordentlicher schneller Vergleich. Leider habe ich nur ein Summicron M 1:2/50 zum Vergleich zum Summaron M 1:3,5/35. Die Bilder sind nur auf die Bildgröße geändert, sonst keine Veränderung.
    Himmel stark bedeckt, kein ideales Wetter.
    1. Summicron @ Blende 4
    Dsc01275.jpg

    2. Summaron @ Blende 4
    Dsc01276.jpg

    Was ich zeigen will sieht man. :-(
    Peter

  12. #9
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    Hallo Peter,

    oha! Das zeigt echt eine sehr schlechte Qualität. Zu schlecht, dass ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen kann, dass es NICHT an einem Defekt liegt. Ich kann mir nämlich noch weniger vorstellen, dass Leitz so ein Grottenleistung als Grundlage einer Objektivreihe auf den Markt geworfen hätte.

    Deshalb nochmal mein Rat, genau zu prüfen, ob Gläser wirklich sauber und Objektiv + Adapter absolut frei Reflexionen sind. Hintergrund: ich habe eine sowjetische FED von 1941 mit einem FED/ Industar 22, f3.5/50mm (Leica Elmar nachbau, unvergütet), mit dem Filmbelichtungen funktionierten, an der Sony A7 aber zu Resultaten führten, gegen die ein mit Fungus zugewuchertes Makinon oder Porst jeden Kontrast- und Schärfepreis gewonnen hätte. Gläser sauber, bis ich vergangenes Jahr einen dünnen Messingring im Inneren des Tubus entdeckte, das auf den Sensor den Effekt einer zweiten Lichtquelle gehabt haben muss. Objektiv geöffnet, Ring geschwärzt, seit dem öfter an der Kamera.

    Vorher, OOC Importdateien Lightroom, Sony A7:
    20150317-_DSC3753.jpg
    20150404-_DSC4236.jpg

    Aktuell, OOC Importdateien Lightroom, Nex-5N:
    20190331-DSC06909.jpg
    20190402-DSC07993-2.jpg

    Grüße
    Nils

  13. #10
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    Hallo Nils,
    ich bin eben ein Glückspilz bei Leitz. Bei meiner M2 ist der Verschluß defekt, nun sehe ich beim alten Summaron (nach Serien Nr. von 1954) den Weichzeichner. Genaue Untersuchung zeigt mir jetzt an einer Linse einen nebelartigen Belag, kein Pilz auch keine Delaminierung. Da ich aber nicht die richtigen Werkzeuge habe bleibt es als Schrott an der M2. Da sind beide gut aufgehoben. Für "richtige" Fotos greife ich zu Canon :-)) da wurde ich noch nie enttäuscht. Wetzlar liebt mich nicht.
    Peter

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