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Thema: Aufruf zur "Rettung des 42,5mm Samtfokus-Tubus"

  1. #11
    Ist oft mit dabei Avatar von mhiller
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    Zitat Zitat von leo0815de Beitrag anzeigen
    Moin Männer!

    Klärt mich bitte mal auf:
    SFT ohne VNEX/VMFT geht nicht, richtig? Also ein "ADD-ON"...

    @Henry:
    Will man Deine geniale Erfindung umfänglich nachvollziehen braucht man schon ordentlich Sitzfleisch bis man alles gefunden und gelesen hat.
    Mach doch mal einen "Katalog" Teil A-1 bis A-17 und B-1 bis B-9, etc. komplett mit Kombinationsmöglichkeiten, Preisen und Lieferzeiten,
    um dieses System Interessierten schmackhaft zu machen.
    Hallo,
    der SFT hat einen eigenen Kameraanschluss und wird direkt an das entsprechende Kamera Gehäuse angesetzt.
    Hinein passen alle röhrenförmigen Objektive mit dem typischen Norm-Durchmesser 42,5mm.
    Der Clou ist, klebe auf das Projektionsobjektiv (z.B.: eine DIA-Optik 42,5) einen Ring Samtklebefolie und schon lässt sich dieses
    sehr exakt in dem Helikoid-Gewinde des SFT vor und zurück drehen, also eine exakte Entfernungseinstellung.
    Den VNEX oder VMFT benötigt man hierzu garnicht. Im Gegenteil: 42,5 würden in den engen VNEX ja nicht reinpassen, so gibt der SFT ungeahnte neue Einsatzmöglichkeiten für die obsoleten Projektionsoptiken.
    LG
    Michael

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", mhiller :


  3. #12
    leo0815de
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    Besten Dank für die Aufklärung Michael!

    Hiermit bestelle ich auch, zählt noch mal durch ;-)))

  4. 3 Benutzer sagen "Danke", leo0815de :


  5. #13
    Fleissiger Poster Avatar von vwbusherbi
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    Servus alle miteinander,

    hab bereits einen bestellt ohne es hier an die große Glocke zu hängen.

    Die Forderung nach 10 Stück ist somit erfüllt - wenn ich jetzt richtig gezählt hab.
    Servus,
    Herbert

  6. 2 Benutzer sagen "Danke", vwbusherbi :


  7. #14
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Hui,

    zunächst einmal herzlichen Dank an Andreas für den Aufruf und auch an Michael (mhiller) für die erklärenden Worte zur Beantwortung der aufgetretenen Fragen.

    Dieser "Rettungs-Aufruf" freut mich natürlich sehr, bleibt so eines der "Baby's" von mir im Gespräch und kann so dem einen oder anderen immer nochmal nützlich sein oder werden.

    Zwei Aspekte möchte ich noch hinzufügen:

    Der 42.5er entstand seinerzeit durch eine "Gemeinschaftserkundung" der Durchmesser von Diaprojektionsobjektiven neuerer Bauart. Es stellte sich schnell heraus, dass die 42.5mm wohl so eine Art "Quasi Standard" damals waren. Dafür hatten viele User ihre noch herum liegenden Diaprojektor-Objektive ausgemessen im Tubendurchmesser und die Häufungen dieser Durchmessersnennung legten die Vermutung nahe.

    Was also lag näher, dafür dann - wie bei den Meostigmaten - einen eigenen und dünneren Tubus zu fertigen, der das gleiche 18gängige Gewinde besitzt? Nichts... also wurde er dann gebaut.

    Bei der Entwicklung kam mir seinerzeit aber die Idee, den 42.5er mit dem 52.5er sowohl kombinierbar zu machen, als ihn auch "standalone" also als eigenständigen Tubus an der Kamera betreiben zu können.
    So bekam dann der 42.5er Tubus ein "Außenmaß" von 52.5mm (also genau wie der Durchmesser der Meostigmate und auch deren Aussehen angepasst) und ließ sich genauso wie ein Meostigmat eindrehen... nur eben ohne Linsensystem.

    In den 42.5er Tubus kann dann nun das Diaprojektor-Objektiv eingeschraubt werden... sehr hilfreich bei Objektiven, die nur einen kurzen Tubus haben (z.B. ein Astro Kino 1.4/50mm ist so ein Kandidat... der muss im 42.5er versenkt werden... und dicht ran an den SEnsor... der wird dann einfach so tief wie es geht in den 42.5er eingelassen... blöderweise konnte man das Objektiv aber nicht einmal mehr greifen für die Fokussierung, weil es so tief im 42.5er Tubus eingeschraubt werden muss für Unendlich.

    Man erreicht aber Unendlich... ohne das Objektiv noch fokussieren zu können. Also musste da Abhilfe her..

    Nun hilft es natürlich ungemein, wenn man halt den gesamten 42.5er Tubus im 52.5er hinein/herausdrehen kann zum Fokussieren. statt am Objektiv nun aber am 42.5er Gehäuse anfassen kann (weil nun die 18 Gewindegänge des 52.5er dafür sorgen, dass der gesamte 42.5er in einem Stück wie ein Meostigmat mit dem als Linsensystem eingesetzten P-Objektiv arbeitet. Ist ein wenig schwer zu erklären.

    Der 42.5er SFT bildet dabei quasi nur einen Träger-Tubus für das Objektiv... das ist eben durch diese Bauform möglich geworden.

    Standalone betrieben läßt sich der 42.5er von zwei Seiten mit Umkehrringen an die Kamera bringen... An einem Ende besitzt er einen Gewindeanschluss für 49mm Umkehrringe, am gegenüberliegenden einen mit 55mm.

    Je nachdem mit welchem Umkehrring man den 42.5er SFT an die Kamera bringt, liegt sein 18gängiges Gewinde mal mehr, mal weniger weit von der Kamera entfernt !

    Dies ist so gewollt, denn bei manchen Objektiven die großen oder größerem Abstand vom Sensor erfordern, aber nur kurze GEhäuse haben, ist es dann zweckmäßiger, einen 55mm Umkehrring zu nutzen und damit das GEwinde auch weiter von der Kamera zu entfernen, damit das Objektiv nicht bereits vor unendlich aus dem Gewinde herauskommt.

    Zusätzlich muss man sagen, dass es keine festen Regeln gibt für das Erreichen des U-Punktes, weil dies immer - ich betone - immer von der jeweiligen Bauform und Brennweite des Objektivs abhängig ist.

    Die SFTs sind allesamt immer nur eine Fokussierhilfe... beim einen Objektiv gehts, bei anderen wiederum nicht... mal ist etwas zu lang, mal etwas zu kurz. Hier muss man sich immer klarmachen, dass es sich um Experimente handelt...

    Alle Kameras mit entsprechend kurzen Auflagemaßen (Sony E-Mount, Fuji, µFT) kommen aber mit den gängigsten Diaprojektor-Objektiven klar... (eventuell muß ein zu langer Objektivtubus abgeschnitten/eingekürzt werden oder vielleicht mal ein Zwischenring zu Hilfe genommen werden wenn die Brennweite zu lang ist... aber oftmals klappt vieles damit.

    Auf jeden Fall erfreut es mich sehr, dass die Idee doch noch Anhänger hat und der Aufruf soviel Zuspruch fand. Wir lassen das mal laufen bis zum Ende der von Andreas veranschlagten Zeit und ich werde dann die neue Serie auflegen lassen.

    Kann dann zwar auch etwas dauern (weiß nicht, wie ausgelastet die Werkstatt derzeit ist und wann die die Teile fertigen könnten), schätze aber zwei bis drei Wochen Vorlaufzeit.

    LG
    Henry, der dann schonmal die Liste macht... bitte schickt mir per PN noch Eure gewünschten Kameraanschlüsse, damit ich diese passend vorab planen und bestellen kann.
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  8. 9 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  9. #15
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Noch ein kleiner HInweis wegen einer aktuellen Anfrage bezüglich der Kameraanschlüsse mit denen der SFT ausgeliefert werden soll:

    Der 42.5er SFT bietet zwar die Möglichkeit, auch einen 55mm Umkehrring anzubringen, standardmäßig wird er aber nur mit dem 49mm oder dem 55mm Umkehrring ausgeliefert.
    Speziell bei den Umkehrringen für µFT Kameras würde dies den finanziellen Rahmen sprengen, weil diese Ringe in 49mm und 55mm nur von wenigen Zulieferern angeboten werden und damit unverhältnismäßig teuer sind in der Beschaffung.
    Auch die kleinen Stückzahlen lassen keine Verhandlungsspielräume mit den Vorlieferanten... leider.

    Ideal wäre es natürlich, wenn bei den Interessenten diese Umkehrringe bereits vorhanden sind... teilt mir das doch bitte mit, dann muss ich da nicht extra Umkehrringe ordern und es könnten ein paar Euro gespart werden.

    LG
    Henry
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  10. #16
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    Danke Henry, daß Du dieses Projekt nochmal angehen willst für uns !

    Aber geht der SFT denn jetzt für die EOS, oder nicht ??????

    Irgendwie blicke ich da nicht durch....


    Ich habe jede Menge 42,5 er Projektionsoptiken hier.
    Habe mir aus einem BRAUN Diaprojektor (42,5mm) mit beweglichem Fokus-Schlitten eine Fokus-Einrichtung gebastelt.

    Diese ist aber schwierig an einen EOS-Adapter anzuflanschen.
    Und selbst dann wird es schwierig mit der exakten Fokussierung.

    Der SFT könnte das viel eleganter lösen, WENN er denn an der EOS funktioniert.

    Was denn nun.... ?

    Danny
    Canon EOS 650D mit M42 Adapter (Cropfaktor 1,6) / Pentax Q 10 mit C- und D-Mount Adapter (Cropfaktor 5,5)
    Dazu jede Menge Wurstgläser und Flaschenböden mit Schraubgewinde


    Altglas-Phase zwischen 9 & 10..... (die Altglas-Phasen nach LucisPictor)

  11. #17
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Moin,

    den SFT kann man an jeder Kamera betreiben, für die es 49mm und 55mm Umkehrringe gibt um Objektive in Retrostellung zu nutzen (also umkehrt angeschlossen über ihr Filtergewinde statt des eigenen Bajonetts).
    Diese in den SFT einschraubbaren Umkehrringe bilden quasi die Befestigung am Kamera-Bajonett... von daher geht das Ding auch Canon. Ich dachte, dass sei klar geworden.

    Soviel erstmal dazu:

    Ob aber ein Diaprojektor Objektiv dann unendlich erreichen kann und wo sein Einsatzgebiet (Entfernungsbereich) an der jeweilgen Kamera liegt... sprich also das optisch/mechanische Auflagemaß, seiner mechanischen Bauform und der Brennweite bestimmt sich nach der verwendeten Kamera.

    Bei einer DSLR ist naturgemäß das Auflagemaß viel höher (bei Canon ja bekanntlich 44mm) als bei einer "Spiegellosen" mit um die 18 bis 20mm...

    Daraus folgt, dass z.B. ein Leica Colorplan an einer Canon kein Unendlich erreichen kann... es kann aufgrund seiner mechanischen Länge UND dem hohen Auflagemaß der Canon ohne Kürzung des Objektivtubus nur im Nahbereich funktionieren.
    An einer "Spiegellosen" hingegen kann es unendlich ohne Kürzung erreichen... eben weil das Auflagemaß der Kamera mechanisch 10-12mm kürzer ist.

    Da Du sogar einen Balgen dazwischen gefummelt hast, wird Dir das aber ohnehin bekannt sein.

    So kann ich sagen, dass der SFT auch an der Canon anschließbar ist... wie an alle Kameras für die es Retroringe in 49mm oder 55mm gibt. Wo aber die Einschränkungen des jeweiligen Objektivs aufgrund seiner Baulänge dann liegen, muss jeder selbst erkunden.

    In der Regel arbeiten Diaprojektor - Objektive ab einer Brennweite von 150mm auch an der Canon... so zumindest mit meinem Doctarlux HQ 2.8/150mm der Fall.

    LG
    Henry
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  12. 2 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  13. #18
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    Danke Henry, für die Klarstellung.

    Nach meinen flüchtigen Versuchen (Free-Lensing), sollten nahezu alle Projektor-Optiken ab 80mm Brennweite an der EOS funktionieren.
    Dann hat man noch ca 20-40 mm Luft bis zur Außenfläche der EOS.

    Ich rede hier von UNENDLICH !

    Einige tauchen auch etwas ins EOS-Gehäuse ein, was an meiner 1,6-Crop-Canone aber völlig unerheblich ist.
    Diese wären dann evtl. hinten etwas zu kürzen.
    Für mich kein Problem.


    Wenn Dein SFT also die Optik in einer Entfernung von 20-40mm vor die Kamera bekommt, dann sollte das klappen.
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    Altglas-Phase zwischen 9 & 10..... (die Altglas-Phasen nach LucisPictor)

  14. #19
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Altglas Beitrag anzeigen
    ...

    Wenn Dein SFT also die Optik in einer Entfernung von 20-40mm vor die Kamera bekommt, dann sollte das klappen.
    Der jeweilige Objektivtubus kann im SFT bis an den Umkehrring herangefahren werden. Wir reden hier von wenigen Millimetern Abstand des Tubus-Ende zum Bajonett in der Größenordnung von ca. 3mm (dicke des Umkehrringes vor dem Bajonett)

    Liebe Grüße
    Henry
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  15. #20
    Ist oft mit dabei Avatar von Bömighäuser
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    Guten Abend zusammen.
    Die Mindest-Bestellmenge von 10 Stück hatten wir ja gleich am ersten Tag nach diesem Aufruf zusammen

    Henry wollte den von mir gesetzten Stichtag, nämlich morgen, den 15.06.16, abwarten und dann eine neue Kleinserie des 42,5mm SFTs in Auftrag geben.
    Wer sich also noch beteiligen möchte, einfach ´ne PN an Henry senden mit der verbindlichen Bestellung - bis morgen ist noch Zeit.
    LG,
    Andreas.

    derzeitiger Objektiv-Bestand: 205 Stück, davon ca. 77% Altglas-Anteil
    Alle Altglas-Phasen durchlaufen, Phase 9 ausgelassen . Aktuell Phase 12 der erweiterten LucisPictor-Scala.

  16. Folgender Benutzer sagt "Danke", Bömighäuser :


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