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Thema: Rolleiflex 6002

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    Standard Rolleiflex 6002

    Eher seltener zu finden ist das Rolleiflex SLX/6000 System, in diesem Post, die Rolleiflex 6002 (1986-1990)

    Allein schon äußerlich beindruckt die 6000er Serie durch das wuchtige Kameragehäuse (eingebauter Motor), doch auch die inneren Werte können überzeugen.
    Die vollelektronische Objektivansteuerung war bei der Vorstellung der SLX '74 ein Novum für MF-Kameras, der Verzicht auf Wechselmagazine wohl eher ein Rückschritt.

    1984 wurde dann mit der 6006 gehörig nachgelegt: Wechselmagazine (mit eingebautem Lamellenvorhang, keine Darkslides mehr die man verlieren kann!) und TTL-Messung im Body (auch mit dem Lichtschachtsucher).

    1986 wurde dann die 6002 vorgestellt, im Prinzip eine 6006 ohne Wechselmagazin.

    1988 folge die 6008, mit Offenblendmessung und Spotmessung
    1992 die 6008 SRC 1000 die mit den ebenfalls neuen PQS Objektiven Verschlusszeiten von 1/1000 sec gestattete,

    und schließlich 2002 die 6008AF mit Autofokus.

    2007 wurde mit der Hy6 eine neue Kamera vorgestellt, die Objektivseitig komatibel ist, aber keinen eingebauten Motor mehr besitzt, und dadurch kleiner und Leichter ausfällt, deutlich ausgerichtet auf digitale Rückteile.

    so, und persönlich:

    Das Tolle an der Rolleiflex 6002:
    - Stabil gebaut, fühlt sich an wie ein Panzer
    - Blendenautomatik (Zeitvorwahl) mit allen Objektiven, ab der 6008 auch Zeit- und Programmautomatik
    - TTL Messung mit Lichtschacht, kein Rumärgern mit Belichtungsmesser oder Prismensucher
    - Im Lichtschachtsucher ist ein Sportsucher eingebaut (bei späteren Modellen nicht mehr)
    - allerfeinste Objektive von Rollei, Zeiss und Schneider
    - einfach zu ladende Filminserts (weil der Film nicht wie bei den Würfeln um die Ecke geführt werden muss)
    - kein Oben und Unten bei den Filminserts, einfach umdrehen und die leere Spule wird zur Aufnahmespule.
    - Made in Germany

    Das Schlechte
    - deutlich teurer als vergleichbare MF Systeme, vor allem die modernen PQS Objektive sind (für Amateure) fast unbezahlbar
    - Die Akkus. Schwer zu finden, und dann auch noch meistens defekt. Mit ein wenig Lötgeschick kann man zwar die Zellen tauschen aber das ganze schlägt trotzdem mit ca. 30€ zu Buche. Hier hätte ich mir zumindest AA Batterien gewünscht. Für wichtige Shootings immer einen Reserveakku mitnehmen.
    - Die Ladegeräte für die Akkus sind auch derbst einfach. Im Modellbaubereich gibts zum Glück deutlich bessere/intelligentere.
    - Keine Wechselmagazine (gut, dafür gibt es die große Schwester 6006)

    Nicht zu vergessen: die Bilder:


  2. 4 Benutzer sagen "Danke", spoilerhead :


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